Ulrich Kühne

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RE: Am Herd der Zivilisation | 25.10.2009 | 20:05

Anna Gielas ist für den Vorspanntext nicht verantwortlich. -- Aber, lieber Trotte, ist "Der Anteil der warmen Küche an der Menschwerdung des Affen" heute wirklich nicht mehr als ironische Anspielung auf Friedrich Engels zu erkennen?

RE: Kompetenz, Kinder und Karriere | 06.10.2009 | 16:01

Also ich freue mich außerordentlich, dass im Freitag kritische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie "k volk" frei und offen zu Wort kommen, die Positionen jenseits des mainstreams vertreten. Dankeschön für Ihre Meinung!

RE: Das Labor der Republik | 17.09.2009 | 19:38

Laut "Berlin in Zahlen 2009" (pdf-Datei von www.statistik-berlin-brandenburg.de) hat der Bezirk "Friedrichshain-Kreuzberg" eine Fläche von 20 Quadratkilometer und 267,9 Tausend Einwohner und 13.287 Einwohner je Quadratkilometer. Also 0,013 Einwohner pro Quadratmeter.

RE: Die Welt ist nicht perfekt | 15.09.2009 | 01:17

Lieber donda,

nichts für ungut! Darf ich Ihre Kritik so verstehen, dass Sie im Freitag gerne mehr und ausführlichere Artikel über mathematisch-naturwissenschaftliche Themen lesen wollen?

Diese Kritik findet meine enthusiastische Zustimmung! - Ich hoffe, dass Sie diese Kritik noch oft wiederholen werden, und dass dies dazu führt, dass dem Wissen-Ressort im Freitag eines Tages mehr Platz zugebilligt wird. Gegenwärtig gibt es für Wissen-Themen nur zwei Druckseiten, auf denen aber nicht nur Mathematik und Naturwissenschaften, sondern auch noch sämtliche Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Forschungs- und Bildungspolitik ihren Platz finden müssen, abgesehen von den Anzeigen.

Mein Artikel über David X. Li war nicht für den Wissen-Teil, sondern für den "Portrait"-Platz auf Seite 2 im Freitag. Eigentlich sollte man dort nur über die Person schreiben. Nur aufgrund des (glücklichen?) Umstands, dass sämtliche biographische Fakten über Li, die ich in in der Lage war zu recherchieren, nur einen einzigen Absatz gefüllt haben, konnte ich dann doch noch ein paar Anmerkungen über die Li-Formel unterbringen. Viel zu knapp - da haben Sie völlig recht!

Der genannte Artikel aus dem Wired-Magazin, den ich auch für ausgesprochen anschaulich und klug halte, hatte 23.000 Zeichen. Nach Aussage unserer Guardian-Übersetzer entspricht das im Deutschen etwa ein Drittel mehr Text, also 30.000 Zeichen oder rund zweieinhalb volle Druckseiten im Freitag-Layout. - Vielleicht, wenn viele Leser intensiv danach fragen, wird es im Freitag auch einmal die Möglichkeit geben, so lange Artikel zu drucken.

Ihr Ulrich Kühne

RE: Die Welt ist nicht perfekt | 14.09.2009 | 23:06

Lieber donda,

für jemanden, der meint, der Freitag sei "notorisch" schwach bei mathematisch-naturwissenschaftlichen Themen, haben Sie sich aber mit Ihren Kommentaren bei sehr vielen Gelegenheiten bisher erstaunlich zurückgehalten. Beispielsweise bei den Artikeln des Mathematikprofessors Preda Mihailescu:
www.freitag.de/kultur/0915-vor-wundern-wird-gewarnt
oder es Physikers und Wissenschaftsphilosophen Michael Stöltzner:
www.freitag.de/wissen/0930-teilchenbeschleuniger-lhc-cern-elementarphysik
oder von Harald Atmanspacher:
www.freitag.de/wissen/0932-quantenphysik-quant-physik-mystik

Sie schreiben:
"Ach ja, und wenn man bei 60 Würfen tatsächlich genau 10 Einsen bekäme, würde jeder Statistiker annehmen, daß der Würfel manipuliert ist, so ein schönes Ergebnis ist nämlich ziemlich unwahrscheinlich..."
- Haben Sie das ausgerechnet? Jedenfalls scheint mir (eben schnell über den Daumen geschlagen) die Wahrscheinlichkeit bei über 10% zu liegen. Also bei einer Wahrscheinlichkeit von einem Sechstel bei Sechzig Würfen exakt 10 Mal eine "Eins" zu werfen, liefert dann wohl eher keinen Anlaß, gleich eine Manipulation zu vermuten.

Und mit diesem Satz:
"Falsch, beides falsch; wie sich aus vergangenen Häufigkeiten auf Wahrscheinlichkeiten *schließen* läßt, ist eine in der Statistik im wesentlichen bis heute debattierte Frage; und wenn die Methode im allgemeinen verläßlich ist, hat das doch nichts damit zu tun, daß Würfel physikalische Objekte sind."
- Wollten Sie damit eine Fundamentalkritik an den Methoden der Statistik üben? Können Sie die genauer artkulieren? Oder war das nur als Mitteilung gedacht, dass Sie von den entsprechenden wissenschaftsphilosophischen Debatten gehört haben?

Jedenfalls hatte das Würfel-Beispiel im Artikel eine ganz andere Absicht: Bei einem starren physikalischen Körper wie einem Würfel gibt es gute Gründe anzunehmen, dass die Wahrscheinlichkeiten (einigermaßen) stabil bleiben. In der Ökonomie hingegen verändern sich die Wahrscheinlichkeiten. In diesem Bild kann man die ökonomischen Wahrscheinlichkeiten vielleicht mit einem Würfel aus Knetmasse vergleichen, der bei jedem Wurf seine Form und damit die Wahrscheinlichkeiten des nächsten Würfelns verändert.

Ich bitte um Entschuldigung, wenn Ihnen das beim Lesen nicht klar geworden ist.

RE: Wo die Adjektive wohnen | 24.08.2009 | 00:07

...leider nein. Der Artikel ist von Patrick Barkham aus dem Guardian. Und was das Buch angeht, vertraue ich völlig Ihrer Kritik!

RE: Wo die Adjektive wohnen | 22.08.2009 | 02:05

... wer mehr über Ida erfahren möchte, aber nach dieser Kritik nicht gleich das Buch kaufen will, kann auf den Wissen-Seiten des Freitag weiterlesen:
www.freitag.de/wissen/0928-palaeontologie-wissen-messel-ida

RE: Oma Ida aus dem Schlammloch | 18.08.2009 | 13:08

Danke! Es macht die Redaktion glücklich, wenn Freitag-Artikel nicht schon am nächsten Tag zum Einwickeln (digitaler) Fische verwendet werden...

Zu "Ida" ist gerade ein Buch erschienen: "Missing Link: Ida und die Anfänge der Menschheit" von Colin Tudge, aus dem Englischen übersetzt von Sebastian Vogel, im Piper Verlag, seit vergangener Woche im Buchhandel. --- Und unser Kolumnist und Buchkritiker Mikael Krogerus hat in seinem jüngsten Beitrag
www.freitag.de/alltag/0933-alltagslektuere-ins-glueck-stolpern
angekündigt, dass er diese Buch nächste Woche rezensieren wird.