Ulrike Baureithel

Autorin und Vielfachbewegte in Berlin
Ulrike Baureithel
RE: In der Abgas-Filterblase | 05.02.2019 | 19:44

Erinnern Sie sich noch an die Dealerei mit den bzw. das der Grenzwerten nach Tschernobyl? Das sind Erfahrungen, die man nie vergisst, in diesem Sinne grüßt u.b.

RE: In der Abgas-Filterblase | 04.02.2019 | 00:26

Lieber Christoph Leusch,

schön, mal wieder eine so lange und differenzierte Meldung von Ihnen zu bekommen, vielen Dank.

Zu I: Sie werden ja schon in der Berichterstattung festgestellt haben, dass die Angaben über die Zahl der auskunftskundigen Fachärzte - und da würde ich auch wie Sie sehr bezweifeln, dass alle es sind, denn wer von niedergelassenen Lungenärzten ist mit der Forschung vertraut - sehr unterschiedlich sind. Mir ging es ja um nichts mehr, als die Größenverhältnisse deutlich zu machen.

Zu II. Mir ging es hier um nichts anderes als klarzumachen, dass Grenzwerte bestimmten Bewertungen unterliegen und von ihnen gesteuert werden, nur dass unmittelbar medizinische Grenzwerte anderer Natur sind als Umewelt-Grenzwerte. Wenn man das in einer Zeitung gründlich machen könnte, würde man tatsächlich büer Risikoabschätzung, Risikobewertung und Umgang mit Risiken schreiben müssen, das ist noch einmal ein ganz anderes Thema.

So viel schon halb nächtlings und viele Grüße

Ulrike Baureithel

RE: Liberalitas Bavariae | 01.02.2019 | 09:55

oh, sorry, das ging an Moorleiche...

RE: Liberalitas Bavariae | 01.02.2019 | 09:52

Ersteres, was dachten Sie denn?? ;-)

RE: Liberalitas Bavariae | 31.01.2019 | 19:21

@ an Alle:

ich lese und amüsiere mich sehr

RE: Liberalitas Bavariae | 31.01.2019 | 19:18

ja, ich kann mich an die Studie erinnern, schön, dass Sie daran erinnern.

RE: Liberalitas Bavariae | 31.01.2019 | 19:16

//Aber machen wir uns nichts vor, Geschlecht ist nach wie vor ein grundlegendes kulturelles Ordnungsmuster, das uns prägt. Ein kulturelles, wohlgemerkt, kein biologisches.//

Bitte genau lesen: Es geht um soziale Ordnungsmuster, nicht um biologische Ausmessungen, die übrigens auch nicht so eindeutig sind.

RE: Der Schnitt in die Menschheit | 11.01.2019 | 13:29

@ an alle Beiträger*innen

danke für die lebhafte und konstruktive Diskussion

Aber um es noch einmal in Erinnerung zu rufen: Nur ein sehr kleiner Teil von Gefährdungen sind pränatal überhaupt zu entdecken, die meisten Behinderungen entstehen ohne genetische Ursachen vo und während der Geburt und postnatal:.

pränatal, ohne genetische Ursachen:

unregelmäßige medizinische soziale Schwangerschaftsfürsorge

sehr junge und sehr alte Mütter

Infektionskrankheiten (z. B. Röteln)

Chemotherapeutika und andere differente Medikamente,

radioaktive Bestrahlung, Nikotinabusus

Blutgruppenunverträglichkeit

Hydramnion (zu viel Fruchtwasser)

Uterusblutungenintrauterine Mangelernährung und Placenta-Insuffizienz

perinatal:

Früh- oder Mangelgeburt (Gewicht des Säuglings unter 200 Gramm)

Zwillings- oder Mehrlingsgeburten

Lageanomalien des Kindes

mangelhafte Geburtsleitung (z.B. Hypoventilation oder Hyperventilation der Mutter)

Placenta-Nabelschnur-Anomalien

Wehenschwäche

Verlängerung der Geburt

Sturzgeburt

Verengung des Geburtskanals

postnatal:

Gehirn- oder Hirnhautentzündungen

schwere Unfälle, insbesondere Kopfunfälle

cerebrale Impfschäden

schwerwiegende langdauernde Ernärhungsstörungen

komatöse Zustände im Säuglingsalter

RE: Der Schnitt in die Menschheit | 11.01.2019 | 13:10

"Ich für meinen Teil, könnte mir vorstellen, dass Frauenärzte eine Liste mit Netzwerken zur Verfügung haben, die dann nach der Diagnose den Paaren/ Frauen mitgegeben werden könnte. Beratungsstellen, die wie auch vor jedem Abbruch auch, aufgesucht werden - jedoch mit spezieller Ausrichtung auf „Leben mit einem behinderten Kind“. Vielleicht etwas zu utopisch, aber mit dem Angebot z.B Paare kontaktieren zu können, die selbst solche Kinder großziehen oder großgezogen haben, um wirklich aus erster Hand zu erfahren was auf einen zu kommen würde."

Nein, das ist nicht "utopisch", sondern im Rahmen des Gendiagnostikgesetzes sogar so vorgesehen. Das würde im Falle von Präna wohl auch der Fall sein. Aber das Problem erledigt sich dadurch nicht, grundsätzlich stehen immer noch gehandicapte Menschen zur Disposition und müssten unter Beweis stellen, dass das Leben mit ihnen auch lebenswert ist.

RE: Der Schnitt in die Menschheit | 11.01.2019 | 13:06

Kindesmisshandlung ist aber kein gutes Argument, um Selektionsmethoden zu befürworten. Denken Sie das mal zuende: Das hieße, dass alle Kinder, die mal misshandelt oder missbraucht wurden, präventiv hätten abgetrieben werden müssen, das kann es ja wohl nicht sein.