Ulrike Baureithel

Autorin und Vielfachbewegte in Berlin
Ulrike Baureithel
RE: Ein Deal mit Untergewicht | 13.11.2019 | 00:19

... dann bezog sich meine Erinnerung auf die 50 Jahre, die es braucht, um 100 % Rente zu bekommen. Aber Ihre Infos sind sehr wertvoll, danke nochmals.

RE: Ein Deal mit Untergewicht | 12.11.2019 | 17:45

Aber wenn ich das richtig erinnere, bekommen das nur Menschen, die 50 Jahre in den Niederlanden gewohnt haben, ist das richtig

Ihren Verdruss über die Pfennigfuchserei bei den Abgehängten verstehe ich gut. Leider hat die SPD hier einen katastrophalen Anteil dabei, insbesondere in der Ära Schröder, der durchgesetzt hat, was die Union nicht konnte. Davon werden sich die Sozialdemokraten womöglich nie mehr erholen.

RE: Ein Deal mit Untergewicht | 11.11.2019 | 22:26

"Deutschland diskutiert über die Grundrente. Das niederländische Rentensystem gilt laut OECD als eines der besten der Welt, denn im Schnitt bekommen niederländische Rentnerinnen und Rentner 98 Prozent ihres durchschnittlichen Bruttogehalts. Eine staatlich finanzierte Grundrente erhalten Menschen sogar, wenn sie gar nichts in die Rentenkasse eingezahlt, also nie gearbeitet haben. Augenblickliche Höhe der AOW. In Deutschland gibt es in solchen Fällen nur die Grundsicherung im Alter, die in etwa dem Hartz-IV-Satz entspricht."

Sie haben, erinnere ich mich, schon in einem meiner letzten Artikel darauf hingewiesen. Ich kenne das Modell, wir müssten es vielleicht einmal ausführlich vorstellen. Es ist - trotz der Probleme, die die kapitalmarktfinanzierten Anteile mit sich bringen - auf jeden Fall besser als hierzulande. Allerdings sind die Niederlande ein kleines Land.

RE: Gesellschaft in Furcht | 03.08.2019 | 15:11

;-) Genau! Und versprochen: ich rezensiere es.

RE: Gesellschaft in Furcht | 02.08.2019 | 08:43

@ Magda: "Ich sehe bei "Friday for Future" auch nicht Angst als einzige Triebkraft. "

Vielleicht hätte ich schreiben sollen, dass Angste auch EINE Triebkraft der FfF-Bewegung, auch ich sehe, dass sie von Verantwortung und Veränderungsbereitschaft getragen ist. Ich glaube aber auch, dass der Klimawandel, der nicht einfach per Druckknopf übermorgen zu beenden ist, Angst machen kann und auch Zukunftsängste auslöst. Das Ausschlaggebende ist, eine Ängste zu überwinden und zu handeln, sich nicht überwältigen zu lassen oder zu resignieren, sie zu verdrängen und was es an Reaktionsmustern mehr gibt.

Die Sozialpsychologin an der Uni Saltzburg leitet ein dazu ein im Rahmen der Terror-Management-Theorie ein interessantes Forschungsprojekt:

https://www.fr.de/wissen/mechanismen-angst-10981815.html

RE: Gesellschaft in Furcht | 01.08.2019 | 12:19

Wie immer, lieber Christoph Leusch, informiert, umsichtig und haltungsstark!

RE: Gesellschaft in Furcht | 01.08.2019 | 08:00

Dass die aus der Angst folgenden Konsequenzen und Handlungen unterschiedlich gewichtet werden müssen, würde ich auch gar nicht in Abrede stellen und habe im letzten Absatz darauf hingewiesen.

RE: Gesellschaft in Furcht | 01.08.2019 | 07:52

Tatsächlich ging es mir nicht darum, den Täter zu verteidigen, aber auch unser Rechtssystem besteht darauf, die Hintergründe einer Tat zu erhellen, und ich denke, es ist ein Unterschied, ob es sich um einen psychisch kranken Menschen handelt oder um einen Rechtsradikalen, der mit seiner Hassideologie unterwegs ist. Was ich vielleicht zu wenig hervorgehoben habe, ist der Genderaspekt: Es sind immer Männer, die sich Frauen oder Kinder als Opfer aussuchen.

RE: Ach, aus Landwasser | 15.07.2019 | 11:43

Danke, das ist interessant, das Gleichartige und Andersartige BRD/DDR.

Aber die weiträumigen Spielgebiete kenne ich auch.

RE: Ende des Lateins | 28.02.2019 | 22:33

Das Problem der Trennung von Staat und Kirche - und das beinhaltet ja auch die "Payrolls" - ist uralt, und man könnte viel daüber schreiben. Aber in diesem Fall ging es mir vor allem darum, dass die Kirche kein Staat außerhalb des Staates - wie es der Vatikan ist - und des staatlichen Zugriffs sein darf.