Unsichtbar

Klug und fleißig – gibt’s nicht; klug und faul – bin ich; dumm und faul – gerade zu gebrauchen; dumm und fleißig – davor behüte uns der Himmel!
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RE: Die Boulevardzeitung DerFreitag | 25.09.2012 | 09:34

Liebe Magda, ungeduld ist keine Lösung und etwas nicht zu Versuchen nur weil Du schon mal darüber Gesprochen hast ist für mich keine Lösung.

Ich schlage einmal diese Lektüre vor:

http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/24281/siegfrieds_kampf_fuer_den_drachen.html

Das war sicherlich schwerer zu erlangen als meine Vorschläge.

Schön und Konstruktiv wäre es doch gewesen sich einmal die Zeit zu nehmen und zu eine Analyse von dir beizutragen warum etwas deiner Meinung nach Ähnliches Fehlgeschlagen ist.

Nach dem ich gelesen habe was im Protokoll Steht wundert es mich nicht das es fehlgeschlagen ist.

Aber ich warte einmal auf deine einschätzung.

RE: Die Boulevardzeitung DerFreitag | 25.09.2012 | 08:54

Vielen Dank erst einmal ob deiner Aufmerksamkeit ja gemeint war Gesunder Konkurs für einen Unternehmer.

Ein Beirat in einem Linken Boulevard Blatt kann vor allem ein Mittler sein Zwischen Betroffenen und Journalisten. Nehmen wir kurz wieder das Beispiel der Umgehung von Mindestlöhnen im Pflegebereich sowie den Einsatz Ungelernter Kräfte. Ich als Vertreter einer AI kann ebenso wie die Gewerkschaft eventuell dem einzelnen Betroffenen helfen. Das aber ändert nichts an der Systematischen Umgehung der Gesetze durch Unternehmer. Ein Beirat der aus mehreren Bundesländern besetzt ist kann sehr schnell feststellen ist dies ein Individuelles Problem eines Unternehmens in der Branche oder ist dies Marginal für die Branche.

Ein Beirat kann also Themen bewerten und Filtern, dies ist gerade für einen Linken Boulevard wichtig. Der Rechte kennzeichnet sich heute durch Einzelbeispiele die als Signifikant für eine Bestimmte Klasse angesehen werden. Siehe hierzu Arno Dübel als Stellvertretender Arbeitsloser.

Die Verpflichtende Beteiligung einzelner oder auch von Gruppen entstand bei CD durch seine Anweisung an seine Journalisten. Je nach Thema waren sie Gehalten sich bei Lesern mit Fachkompetenz rück zu versichern. Dies diente dort vor allem der Wissenschaftlichen Exaktheit.

Beirat und Fachkompetenten Leser wurden von Seiten CD selbst bestimmt wie es zu der Zeit einem Patriarchen in seiner Zeitung zustand.

Ob und in wie weit man hier noch weiter Denken sollte möchte ich in der Debatte erst einmal offenlassen. Vielleicht kommt ja noch der ein oder andere Gute Gedanke welcher dann mit allen Gedanken zusammen eine Tragfähige Meinung abgibt.

RE: Die Boulevardzeitung DerFreitag | 25.09.2012 | 07:08

Themen für eine Sozialgerechtere Welt ließen sich hier schnell finden. Zum Beispiel die Forderung das Firmen im Konkurs vorrangig in eine Genossenschaft umgewandelt werden müssen. Manch ein Gesunder (Für den Unternehmer) könnte so vermieden werden. Auch würde so Arbeitsplatzschutz gewährleistet. Nur ein Beispiel.

Themen zu finden und zu übertragen war ja auch eine der Grundgedanken Charles Dickens

RE: Drüberreden | 25.09.2012 | 04:57

Also als Fußballfan, und ich gestehe von diesem ganzem Homo Ding habe ich keine Ahnung. Aber von Fußball, nun gut hier bei uns ist Man Traditionell Anhänger unserer Mädels. Die spielen in der Ersten Liga nicht die Jungs. Nun jeder kann mich fragen wann welches Mädel welches Tor geschossen hat auch wann sie wo vorher gespielt hat. Eigentlich Interessiert mich alles was mit dem Fußball der Mädels zu tun hat. Aber gut ich erinnere mich das Irgendwann mal im Kicker stand eine von unseren Mädels ist Lesbisch. Tja und hier ist das Problem ich habe vergessen wer es war. Mich Interessiert nur Fußball. Ich bin auch durchaus Erstliga Fan bei den Jungs, aber auch da wüsste ich nicht zu sagen wer nun Verheiratet ist oder wer was Privat macht. Wer Schwul ist und sich Outen will der soll es tun. Diskriminierung und Vorurteile gehören eben zum Leben. Ob eine Frau jetzt sagt Typisch Mann oder ein Kerl sich über das Einparkverhalten von „Stöckelwild“ lustig macht. So ist das Leben. Ich weiß nicht ob es das Ungarische Boxer Magazin noch gibt das wurde hier bei uns gerne Gelesen. Es war ein Magazin für Männer, halt nicht so langweilig wie die nur auf Sex aufgebauten Magazine ala Playboy und Ko. Es war laut Selbstbezeichnung ein Magazin für Schwule und heterosexuelle Männer. Leider gibt es das am Bahnhof nicht mehr seid unser Betreiber der Buchhandlung gewechselt ist. Vielleicht ist Homophobie weniger Existent als es auf den ersten Blick erscheint. Im Fußball sollte vor allem mehr Wert der Vereine auf die Fankultur genommen werden, schlimm genug das man wegen Unflätigen Sprüchen und Gewalttaten nicht mehr mit seinen Neffen ins Stadion kann. Das ist unser Problem im Fußball nicht mit welchem Geschlecht nun ein Spieler Flirtet!

RE: Die Boulevardzeitung DerFreitag | 25.09.2012 | 03:34

Du beziehst dich hier zu sehr auf das Fallbeispiel, vor dem Organisieren der Hilfe muss das Publizieren stehen. Nehmen wir als Beispiel die in der DDR geschiedenen Frauen. Eine Rentenanpassung ist hier bis heute nicht geschehen. Das Obwohl sowohl Bundestag als auch Bundesrat hier eine Absichtserklärung verabschiedet haben dieses Unrecht wieder gut zu machen.

Bei diesem Beispiel siehst du wie wichtig eine Öffentlichkeit über einen Linken Boulevard ist. Hieraus ein Einzel Beispiel würde reichen. Auch immer unter dem Gesichtspunkt die Opfer dieses mehr als 20 Jahre andauernden unrechts sind bald ausgestorben!

Also würde ich mich freuen wir lösen uns in der Debatte von der Einzelfallbetrachtung und schauen was hier an Arbeit jeder einzelne beitragen kann? Wie wichtig dieser Beitrag eines jeden einzelnen ist kann jeder sich selbst vor Augen führen. Wer sich einmal 8 Stunden Zeit nimmt alle Regional Zeitungen der BRD zu durchforsten nach Straftaten die ausgelöst wurden dadurch das in der BRD kein Sozialer Frieden mehr herrscht, wird sich klar werden wie wichtig das Handeln ist.

RE: Zurück zum Gentleman-Kapitalismus | 24.09.2012 | 20:35

@Jens Du sprichst die Problematik der Unberührbaren an, diese Differenzierung ist sehr wichtig will man Armut verstehen. Aus eben diesem Grund habe ich ja auch das Thema der geschiedenen DDR Frauen angesprochen. Wer in Armut und der Unterschicht immer nur „die Armen“ oder die Unterschicht sieht begeht einen Fehler. Betrachten wir zuerst einmal die Unberührbaren. Hier bei uns in der AI (Arbeitsloseninitiative) ist dies schon lange ein Thema. Wir sind eine Stadt mit 60.000 Einwohnern. Wir haben ca. 120 Obdachlose, ca. 240 nicht Therapiefähige Alkoholiker, ca. 410 nicht Therapierbare Drogensüchtige sowie ca. 830 ehemalige Strafgefangene. Bei ca. 3000 SGB2 Beziehern. Rund 2000 SGB2 Bezieher gehen einer oder mehrerer Bezahlter Tätigkeiten nach. Ca. 30% davon ist Schwarzarbeit, Tendenz steigend. Schwarzarbeit ist ohne Zweifel Gesellschaftsschädlich. Schwarzarbeit entsteht allerdings nicht bei den Armen auch wenn sie als Sozialleistungsbetrüger dafür am härtesten bestraft werden. Sie entsteht in dem Nutzen des Auftragsgebers. Selbst, kommt man zu einer Stelle zu 80% ein Privathaushalt, mit dem Vorbereiteten Formular zur Anmeldung der Tätigkeit, sind nur 3% der Haushalte bereit diese Tätigkeit anzumelden. Dies sind in der Regel nicht die Reichen sondern die Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Das gleiche gilt auch für Waren die der Mittelstand erwirbt, hier sei einmal Apple und die Biosupermarktkette Denns erwähnt. Appel Produziert wie wir alle wissen zu Sklavenartigen Bedingungen bei der Firma Foxxcon in China. Denns zahlt löhne die zu 25% unter dem Einzelhandelstarif liegen. Schaut man sich einmal die Betriebe der Biolandwirtschaft an die Denns beliefern. Vornämlich Biobetriebe. Ist es dort nicht mehr gewünscht Bundesbürger als Erntehelfer einzusetzen. Dort Arbeiten vorwiegend Bürger aus Tschechien zu löhnen zwischen 2,50€ und 3,50€ als Erntehelfer in der Agrarindustrie wurde in diesem Jahr 12,80€ bezahlt. Auch hier wieder ist nicht der Reiche der Täter der die Verarmung der Gesellschaft fördert sondern der Mittelstand. Wer also wirklich mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit in einer Gesellschaft analysieren möchte wird nicht umhinkommen seine Standpunkte neu auszuloten.

RE: Zurück zum Gentleman-Kapitalismus | 24.09.2012 | 18:39

Zwei Gedanken:

In einem heute veröffentlichen Interview mit dem Vorstand der BA, Alt, erfahren wir so ganz neben bei, dass etwa 1 Million Langzeitarbeitslose seit mehr als 12 Jahre ohne Arbeit sind.

http://www.verein-ddr-geschiedener-frauen.de/index.html

Alles Faule Biertrinker? Vorurteile sind ein Grund warum Menschen in Armut leben müssen. Ja die Vorurteile der Mittelschicht!

RE: Kein Knast für Schwarzfahrer! | 21.09.2012 | 06:53

Eben die von euch hier angeführten Beispiele zeigen wie wenig Ihr von Armut in Deutschland versteht. Kein Bargeld für eine Fahrkarte zu haben bedeutet nicht Arm zu sein sondern nur das, das zur Verfügung gestellte Geld nicht richtig eingeteilt wurde. Es gibt unbestritten eine Gruppe von Menschen innerhalb der Armen Menschen in Deutschland die ihre Haushaltsführung nicht im Griff haben. Auch ist unbestritten das die SGB2 Sätze zu niedrig sind. Aber dies alles hat nichts mit der Finanzierung des ÖPNV zu tun.

Wenn der ÖPNV Kostenlos wird und Somit Steuerfinanziert, wird der zur Zeit im Satz enthaltene Betrag für ÖPNV Leistungen schneller gestrichen als die Leute heute fordern können wir wollen einen Kostenlosen ÖPNV. Das heißt sinkende SGB2 Sätze für alle. Wir wären dann wieder einen Schritt weiter Richtung nur noch Ausgabe von Essensgutscheinen.

RE: Kein Knast für Schwarzfahrer! | 20.09.2012 | 06:32

>>Das spricht auch für eine Schulgebühr, die allen Nutzern von Schulen abverlangt werden muss. Denn anders können Lehrer ja nicht bezahlt werden.<<

Schulen werden aufgrund der Allgemeinen Schulpflicht Steuer Finanziert. Eine Verpflichtung zur Nutzung vom Öffentlichen Personennahverkehr besteht nicht.

Eine Steuerfinanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs würde Zwangsläufig zu einer weiteren Verarmung Armer Menschen führen.

RE: Kein Knast für Schwarzfahrer! | 19.09.2012 | 19:42

Das Thema, das hier von Seiten der Piraten vorangebracht werden soll strotzt nur so von Unwissen über die Gesellschaft. Hier geht es um 3 Themen a. Armut b. Personennahverkehr c. Ersatzfreiheitsstrafen.

Ersatzfreiheitsstrafen müssen nicht Zwangsläufig zu einer Inhaftierung führen. Das sich die Zahl der Inhaftierten der Gruppe Ersatzfreiheitsstrafen seit 10 Jahren erhöht, liegt vor allem daran das die Plätze für Sozialstunden heute aufgrund des Massiven Einsatzes von 1-€ Kräften verloren gegangen ist. Eine verhängte Geldstrafe wird auf Antrag bei Gericht in Sozialstunden umgewandelt. In Regionen Deutschlands in welchen die Sozialträger und Kommunen noch nicht so Exzessiv wie in Berlin mit 1-€ Jobs Ihre Dienstleistungen erbringen sind Ersatzfreiheitsstrafen erheblich seltener. Lösungen können hier nur darin Liegen mehr Plätze zur Abarbeitung von Sozialstunden zu schaffen. Kirchen Könnten im Winter Menschen für Sozialstunden einstellen zum Beispiel um älteren Menschen bei Schlechterer Witterung bei Besorgungen zu helfen, denkbar wären hier viele Gesellschaftlich nützliche Dienste. Die Gerichte sollten seitens des Senates angehalten sei stärker dieses Rechtsinstrumentarium zu nutzen.

Personennahverkehr erbringt eine Dienstleistung. Diese muss die Beschäftigten in diesem Bereich ernähren können. Hier kann es nur eine Finanzierung über die Nutzung der Dienstleistung geben. Also über Fahrscheine. Dies ist eine sozial gerechte Sache.

Armut, sowie die Menschen die von Ihr Betroffen sind, lehnen eine Gutschein Finanzierung Ihres Lebens ab. Wer aus welchen Gründen auch immer Hilfe benötigt um seine Existenz zu gewährleisten, hat einen Anspruch auf Wahrung seiner würde und sei dies durch vorzeigen eines selbsterworbenen Fahrscheins. Eine Finanzielle Notlage, die seitens des Staates nicht abgedeckt ist, die es unabdingbar macht eine Straftat oder eine Ordnungswidrigkeit zu begehen gibt es nicht in der BRD. Als solches darf es keine Gesetze geben die von Personen, die unser System der Existenzsicherung von Armen Menschen, mit einem Grundeinkommen verwechseln, das mit der erlogenen Begründung daher kommt Arme Menschen würden einen Kostenlosen Nahverkehr benötigen. Dieser würde ohnehin nur das Einkommen der Besserverdienenden erhöhen.