Ute Cohen

"Intelligenz lähmt, schwächt, hindert?: Ihr werd't Euch wundern!: Scharf wie'n Terrier macht se!!" Arno Schmidt
Ute Cohen
RE: Raus aus den Sphären des Kavaliersdelikts | 29.11.2017 | 10:25

Betroffene sollten sicher Männern nicht die Deutungshoheit überlassen, genau so wenig aber auch Feministinnen, die den Opferstatus instrumentalisieren (s.a. auch E. Badinter). Es sollte mehr Raum geschaffen werden für Geschichten der Bewältigung. Der Weg vom ehemaligen Opfer zur sexuell befreiten Frau ist spannend. Autohauben und Lenkräder können dabei durchaus vorkommen, aber vielleicht nicht wie im Artikel erwartet. Siehe dazu auch Marlens Interview mit mir: https://www.welt.de/kultur/article170980737/Auch-Opfer-haben-dunkle-Seiten.html Ich bin sehr froh darüber, dass wir nicht auf ideologische Barrieren gestoßen sind. Fruchtbringend fände ich auch ein Gespräch zwischen uns beiden, da wir das Thema wohl aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten könnten, liebe Frau Burmester!

RE: Reißende Haut | 26.11.2017 | 17:42

Herzlichen Dank für den Hinweis!

RE: Sex-Dystopien - The Battle of the Beasts | 20.11.2017 | 08:55

Ein paar Extrarunden dreh ich schon;-) Immerhin kann uns die Kunst vor dem Ekel der Wahrheit schützen, vor allem wenn er ins Erhabene und Komische verändert wird. Und das ist doch defintiv der Fall hier, oder?

RE: Reißende Haut | 19.11.2017 | 13:11

Exzessiv in der Idee, besonnen in der Ausführung - tragbares Equilibrium!

RE: Reißende Haut | 18.11.2017 | 17:24

Siehe auch mein Beitrag zu Rape & Revenge-Filmen: "Die Rache ist mein" . Merci!

RE: Reißende Haut | 18.11.2017 | 17:22

Ich kann die Irritation gut nachvollziehen. Ich selbst kann dem Vendetta-Gedanken eine Menge abgewinnen. Menschen, die es schaffen, zur Ruhe zu kommen und nur noch für die eigenen Ziele zu kämpfen, bewundere ich jedoch. In meinem Roman „Satans Spielfeld“ scheitert Rache kläglich, zum einen, da die Rächerin ein Kind ist und die Komplexität des Gefühlsgeflechts weder durchschauen noch meistern kann, zum anderen weil Rache in all ihren Auswirkungen eben nicht kalkuliert werden kann.

RE: Reißende Haut | 17.11.2017 | 20:48

Mein Dank gilt dem Graphik-Team, das die Krimibeilage so kunstvoll und einfühlsam bebildert hat!

RE: Verruchtes sucht man vergebens | 17.11.2017 | 18:00

Ihre frei fließenden Gedanken sind mindestens so köstlich wie ein Vanille-Macaron von Dalloyau! Merci!

RE: Verruchtes sucht man vergebens | 17.11.2017 | 17:52

Sicherlich kristallisiert sich in jedem einzelnen Frankreichbesucher bzw. -kenner ein subjektives Bild heraus. Der Autor beansprucht jedoch ein spezielles Insider-Knowhow und zugleich allgemeine Gültigkeit seiner Perspektive: Das ist das geheime Frankreich! Man kann nur enttäuscht sein ob der geweckten Erwartungshaltung: Die Anekdötchen wirken unglaubwürdig (Ah, oui! Man vergräbt vor dem Grand Palais sein Taschenmesser???) und La Belle France wirkt wie eine Dame ohne Unterleib.