utrolle

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RE: "Am Röhrgraben" (74) | 10.06.2012 | 14:08

Die Talente der Valente waren unerschöpflich.
Ich habe sie im Fernsehprogramm gemocht, schwarz-weiß, und oft war sie in den Sendungen mit ihrem Bruder (Name liegt mir auf der Zunge) zu sehen und zu hören.

Und das Kino: Na ja, in der Großstadt lungerte fast an jeder Ecke ein solches. Das war soziales Umfeld, sicher wie der Bäcker und die Kneipe.
Bei mir hüllte die Stille die Wohnsiedlung ein. Alles andere war meilenweit entfernt und nur mit Fußmarsch zu erreichen. So war wohl das Kino schon eine andere, eine geräuschvolle Welt, die Angst bereitete, wenn man so wie ich, eine Zeit lang mit sich im Unreinen gewesen ist.
Vergangen, vorüber, nicht vergessen.

RE: "Am Röhrgraben" (74) | 08.06.2012 | 18:27

Sie Glückliche.
Mich hat das Kino fast auseinander gerissen. Ein Hin und her zwischen Wollen und Verzagen. Aber das war nur eine Phase.
Vordem, als Kind, konnte ich ohne Hemmungen ins Kino, nach dem Desaster, als ich über mich selbst bestimmen konnte, suchte ich nach den Ursachen für mein Versagen.
Heute verstehe ich es.

RE: "Am Röhrgraben" (70) | 03.06.2012 | 20:11

Komisch, die Angst ist geblieben, nur vom Verstand gezügelt. Oder modifiziert? Er ist der Einzige mit einer Macht über mich.

RE: "Am Röhrgraben" (68) | 07.05.2012 | 13:37

Morgendliches Danke an Magda
U. Trolle

RE: "Am Röhrgraben" (64) | 02.05.2012 | 13:35

Sie könnten Recht haben.
U. Trolle

RE: "Am Röhrgraben" (57) | 17.04.2012 | 21:22

Machen Sie ruhig den Witz.
Sie werden damit niemanden beleidigen.

Und bleiben Sie mein Leser, oder Sie kaufen den Roman (Projekte Verlag Halle).

Grüße
U. Trolle

RE: "Am Röhrgraben" (34) | 21.02.2012 | 18:45

Nicht jede Passage geht fluffig in den Verstand. Das ist den Örtlichkeiten und dem sprachlichen Duktus geschuldet.
Der Spruch, "Willkommen..." hing nicht in beiden Fluren. Er hing nur in unserem Flur. Die Nachbarn hingegen hatten einen Willkommensgruß auf die gesamte Flurwang malschreiben lassen. Das war für mich überwältigend und so etwas habe ich später nur noch in repräsentativen Gebäuden oder kirchlichen Einrichtungen entdecken können. Vielleicht hilft für das Verständnis meiner Erzählungen, alle bisherigen Teile zu lesen. Das geht eigentlich ganz gut, sagten mir andere Leser.
Grüße
Ulrich Trolle