HÖLDLERLIN KABARETT AIX

Friederle Wanderungen Bordeaux Sinclair Stift Bebenhausen Hegel & Schelling Der Turm Tübingen das innere Exil
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I ben dr Friederle, aus Nürtingen, Pietistisches Schwabenlein, mei Verwandschaft

viele Pfarrer, mei Mutter geht mr auf d Senkel, ich will koi Pfarrer werda,

i bin Griechischer Dichter, im Götter Olymp, Empedekeles, mei Stückle, Hyperon,

mei langes Gedicht, Prosa, Frau Gothard, Bankiers Frau, zu Frankfurt, i war da

Hauslehrer, was für an lausiger Kerle war dös, frech wie Oskar, ich liebe sie,

unerfüllte Liebschaft, Scheißebach im Däle, I wander nach Bordeuax,

die Räuber kommad, I han Angst, verflucht,

sie nehmad meine Taler, I wander weiter, bis nach Paris, dois wois koiner, net mal

mei Mama, mei Vater isch dod, Scheiße,

I will a Zeitung uffmacha, Posie, I schreib Briefe an Goethe, Schiller, Hegel, ond

Schelling, koi Andword,

wer bin I, wen net dr Friederle, vom Neckar Strand,

der Wirth, Professor, und sei Eisamask - Anzug, was für a Dummheit,

Sinclair had a Kutsche für mi bestelld, und ab nach Tübingen, end

Klapsmühle, die Zimmers, der Schreiner sind nett, I starr auf den

Neckar, Studenda auf Kähne, Kampf dr. Giganda, mit

d Stecka, zwoi fallad ins Wasser, kühles Nass, I ben jetzt

Scarelli, der Rom Poet, von Zirkus Guter God, wen e ned

Scarelli bin ben God, diese Pietischtische Württemberg

Scheiße wird ausgeräuchter, I bau a Bomb, d Hölderlin Bomb,

na kommt Revolution wie in Frankreich, Dante, Robespierre,

Quilotin, als erstes werd dem Württembergischen König der

Kopf abgschnida, und de Pfaffen.

Ade Scarelli, Turm Tübingen

SJahr spielt koi Roll, I leb weider, denkschd a mi, die

Leberspätzle Supp von der Zimmer schmeckd guad.

Ade.

08:40 29.10.2018
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Geschrieben von

TOMBOURGOISIE

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