Neoliberale Propaganda in den Schulen

Wirtschftsfach Wie Unternehmer Schüler manipulieren wollen
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In der heutigen Süddeutschen Zeitung erschienen 2 Meinungen zum Thema "Wirtschaft in der Schule".

Link 1: Contra Wirtschaftsfach http://www.sueddeutsche.de/bildung/debatte-ueber-wirtschaftsunterricht-unkritisch-und-ueberfluessig-1.2324633

Link 2: Pro Wirtschaftsfach

http://www.sueddeutsche.de/bildung/debatte-ueber-wirtschaftsunterricht-katastrophale-luecken-1.2324631

Konzentrieren wir uns auf dem 2. Link:

Es ist schon erschreckend, dass hier noch nicht mal der Versuch gemacht wird zu verdecken, dass die Schüler einseitig neoliberle Propaganda ins Hirn geplanzt werden soll. So soll das Unternehmerbild gerade gerückt werden. Und das sicher nicht dadurch, dass die Unternehmer plötzlich sozialer werden. Es wir auch kein Geheimnis gemacht, wer die Fächer leitet: Angebliche Praktiker, also Unternehmer oder ihre Freunde. Kritisches Denken über den Kapitalismus ist nicht erwünscht. Stattdessen strotzt der Text von neoliberalen Andeutungen. So werden die Schüler angeblich in Watte gepackt. Fehlt eigentlich nur noch, dass gefordert wird, dass die angbeliche Kuschelpädagogik durch den Rohrstock ersetzt werden soll.

Die Schulen als Zuchtstätten für künftige Ausbeuter und ihre Opfer: Dagegen muss Widerstand geleistet werden.

16:16 02.02.2015
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Uwe64

Dass Du nicht unter Verfolgungswahn leidest, heißt noch lange nicht, dass sie nicht hinter Dir her sind.
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