Was mich an der Mindestlohn-Debatte stört

Mindestlohn Viele fordern einen Mindestlohn. Das ist gut, ein Kernargument für den Mindestlohn ist aber verkürzt.
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Natürlich bin ich für den Mindestlohn. Aber was mich stört: Die Gegner behaupten immer, ein Mindestlohn würde Arbeitsplätze kosten.
Abgesehen davon, dass das sehr umstritten ist, abgesehen davon, dass es den Kapitalisten in Wahrheit am A.... vorbei geht (sie wollen nur die Löhne weiter drücken):

Der Mindestlohn ist auch dann richtig, wenn er Arbeitsplätze kostet! Nur leider sagen das auch die Befürworter nicht. Damit widersprechen sie nicht der Behauptung, dass der Mindestlohn falsch wäre, wenn er Arbeitsplätze kostet.

Es kann nicht sein, dass Millionen Menschen unterbezahlt werden, nur damit einige elende Arbeitsplätze erhalten bleiben..

Und was die Menschenwürde betrifft: Die Stigmatisierung von Arbeitslosen muss aufhören. Dann wird klar, dass es immer noch menschenwürdiger ist, ohne Job dazustehen, als einen Job zu haben, der so wenig einbringt, dass man immer noch auf staatliche Leistungen angewiesen ist.

Ohne wenn und aber: Kein Lohn unter 8,50 €!

15:32 25.10.2013
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Geschrieben von

Uwe64

Dass Du nicht unter Verfolgungswahn leidest, heißt noch lange nicht, dass sie nicht hinter Dir her sind.
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