Ulrike Winkelmann
16.02.2011 | 13:40 28

Der Doktortitel muss aberkannt werden

Täuschung Ein Gespräch mit dem Bremer Staatsrechtler Andreas Fischer-Lescano, der Karl-Theodor zu Guttenberg nachgewiesen hat, dass Teile seiner Doktorarbeit abgeschrieben sind

Der Freitag: Herr Fischer-Lescano, was hat Sie getrieben, sich die Doktorarbeit von Minister Karl-Theodor zu Guttenberg vorzunehmen und auf abgekupferte Stellen hin zu untersuchen?

Andreas Fischer-Lescano: Reine wissenschaftliche Neugier, weil ich zu den Fragen, die das Buch behandelt, arbeite. Routinemäßig – so wie ich es auch mit den Arbeiten etwa von Studierenden mache – habe ich dann auffällige Textstellen bei Google eingegeben und entdeckt, dass sie abgeschrieben waren.

Wieso stachen Ihnen bei einer Doktorarbeit von 475 Seiten ausgerechnet diese Textstellen ins Auge?

Es waren teilweise einfach sehr kritische Wortgruppen. Sie befanden sich auf einem Argumentationsniveau, das ich für eine juristische Dissertation schwierig fand. Ich dachte, er hätte sie vielleicht aus seinen politischen Reden übernommen, begann im Internet zu suchen – und stieß auf ganz andere Quellen.

Es gibt doch jetzt diese akademische Plagiats-Software, mit der auch Seminararbeiten durchsucht werden – Sie vertrauen auf Google?

Ich für meinen Teil habe mit der Software gemischte Erfahrungen gemacht, außerdem muss man dafür die Texte in elektronischer Fassung vorliegen haben, das hatte ich aber nicht.

Sie kritisieren, dass zu Guttenberg für seine Arbeit die Bestnote "Summa Cum Laude“ bekommen hat – auch ohne Plagiate hätte ihm die nicht gegeben werden dürfen, finden Sie. Haben seine Doktorväter an der Bayreuther Uni sich blenden lassen?

Da möchte ich nichts unterstellen. Jedenfalls hätte zu Guttenberg bei mir an der Uni Bremen für diese Arbeit kein Summa bekommen.

Wie werden die zuständigen Stellen denn nun vorgehen?

Ich finde den Vorgang wissenschaftlich so skandalös, dass es eigentlich nur eine Entscheidung geben kann: Die Aberkennung des Doktortitels. Weitere Maßnahmen wären, dass der Vertrieb des Buches eingestellt würde und die Passagen im Text noch kenntlich gemacht werden.

Und wenn Guttenberg sich das nicht gefallen lassen und etwa dagegen klagen will?

Es gibt einen Fall mit großer Ähnlichkeit in Tübingen, in dem etwa im selben Maß und Umfang abgeschrieben wurde: Da hat das Bundesverfassungsgericht durch Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde bestätigt, dass der Entzug des Doktortitels rechtens war. Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat in diesem Zusammenhang erklärt, dass gerade die kleineren Veränderungen am Text die Täuschungsabsicht belegten. „Plagiat“ ist ja ein rechtlich unklarer Begriff – was juristisch im Kontext der Doktorarbeit zählt, ist die Täuschung. Die ist meiner Ansicht nach in Guttenbergs Fall gegeben, damit hat er die Promotionsordnung verletzt.

Macht es dabei einen Unterschied, ob die abgeschriebenen Stellen sinntragend für die Arbeit sind, oder eher Füllmasse?

Nein. Es wird auch nicht gehen zu behaupten, es seien doch bloß fünf oder zehn Prozent abgeschrieben, der Rest sei eigenes Werk. Die Bagatellgrenze von wenigen Zeilen ist bei weitem überschritten, das zählt.

Interview: Ulrike Winkelmann
 

Andreas Fischer-Lescano (38) lehrt Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Universität Bremen. Seine Rezension zu Karl-Theodor Frhr. zu Guttenbergs Doktorarbeit "Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU" erscheint im Februar in der Zeitschrift Kritische Justiz Heft 1, 44. Jahrgang 2011.

Kommentare (28)

Horst Wandersleben 16.02.2011 | 16:02

(Ich setze mal vorsichtshalber das ironie-flag!)

In bewährter manier wird Guttenberg auch dieses mal keine persönliche verantwortung übernehmen. Es wird sich doch eine schreibkraft finden lassen, die gegen eine kleine aufwandsentschädigung einräumt, dass sie den text vom diktiergerät irrtümlich falsch übertragen habe. Die entsprechende kassette wird sich doch auch von einem gewieften tontechniker herstellen lassen.

Avatar
mandelbrot 16.02.2011 | 16:07

"Ich finde den Vorgang wissenschaftlich so skandalös, dass es eigentlich nur eine Entscheidung geben kann: Die Aberkennung des Doktortitels. Weitere Maßnahmen wären, dass der Vertrieb des Buches eingestellt würde und die Passagen im Text noch kenntlich gemacht werden."

Dem ist nichts hinzuzufügen.

konyhakert 16.02.2011 | 17:18

VIER artikel heute über den möchte-gern-minister zu guttenberg, diesen aalglatten keine-ahnung-wie-man-den-noch-nennen-soll!!! dieses gut aussehende würstchen ohne visionen und ohne überhaupt eine ahnung von was. alles, was der vorweisen kann, ist eine reiche familie im hintegrund, einen adelstitel und vermutlich eine gutfinanzierte bildung. das hat er anderen vorraus. aber ich sehe nicht, daß es ihm geholfen hätte, zu einer persönlichkeit zu werden, geschweige denn, daß es ihn für irgendetwas qualifiziert, geschweige denn regierungsverantwortung.

und KEIN EINZIGER beitrag über den gestrigen film bei arte: "kaufen für die müllhalde"! aber DAS wäre wirklich mal einen beitrag wert gewesen. es ist ein wichtiges thema, und der film dazu ist mehr als nur eine kleine aufmerksamkeit wert.

Columbus 16.02.2011 | 18:02

Liebe Community,

Kennt hier noch jemand die Fallgeschichte des Professor Dr. Lothar Bossle, aus dem schönen Universitätsstädtchen Würzburg, auch in Lörrach akademisch tätig? Bestens bekannt für seine "Doktorfabrik". Bestens bekannt mit Kohl und Filbinger.

Wissenschaftsdemokratie, -eigentlich gibt es die ja gar nicht -, im neodeutschen Sinne, heißt eben auch, diejenigen entscheidend weiter zu bringen, die man sowieso mag. Das tiefstehende Winternachmittags-Sonnenlicht wirft Schlagschatten auf den Ehrpusseligkeits- und Meritokratiebetrieb, dort, wo doch das Schöne, Gute und Wahre zu Hause sein sollte.

Denn, abgesehen von der Tatsache, dass 1200 Zitate auf ca. 450 Seiten eher beweisen nicht gedacht zu haben, sich auch dem Verdacht gar nicht erst aussetzen zu wollen, braucht es immer willige Mitspieler für so viel Extraordinarität im Wissensbetrieb. Die sitzen meist nicht irgendwo, sondern im jeweiligen Seminar. So einfach ist die Geschichte, sachlich betrachtet.

Christoph Leusch

Lago 16.02.2011 | 18:11

"Im übrigen, sollte Herr Andreas Fischer-Lescano, zu diesen Erkenntnissen während seiner Arbeitszeit in der Uni Bremen gekommen sein, könnte man ja auch ihm, im Endeffekt Veruntreuung von Steuergeldern vorwerfen, da sein Lehrauftrag sicher nichts damit zu tun hat."

Ja klar, das Lesen und Bewerten von Veröffentlichungen anderer Akademiker zu Themen, an denen man forscht, ist Veruntreuung von Steuergeldern. Na dann solltest du mal ganz schnell eine Massenklage gegen sämtliche wissenschaftlichen Uni-Angestellten in Deutschland anregen ...

Avatar
Ehemaliger Nutzer 16.02.2011 | 18:57

Der Fall scheint skandalös zu sein aber ich bin fest der Meinung, dass hier nicht viel passieren wird.
Dieser Staat BRD ist ein Staat der Tausend Möglichkeiten und es gab hinsichtlich von Betrug schon etliche Fälle. Das hier jemand aber bestraft wurde, habe ich noch nie erfahren. Es werden sich in diesen Kreisen wieder Leute finden die dafür sorgen, dass alles mit rechten Dingen verlaufen ist.
Zu einem Adligen gehört nun mal ein Doktor!

20plusfuture 16.02.2011 | 21:09

Die Illusion einer perfekten Welt

Wir diskutieren hier über bislang 14 Passagen (entspräche 14 Fussnoten bei 1200 eingefügten Fussnoten). Die beanstandeten Textpassagen ergeben vielleicht vier-sechs A4 Seiten. Ergibt eine Beanstandung von ca 0,12 % bei den Fussnoten und ca. 1,0 % bei den Seiten.

Ich bin erstaunt, dass die Menschen so unfehlbar sind. 100% gibt es nicht, auch wenn es immer wieder verlangt und gefordert wird. Wäre alles 100%, würden wir in einer perfekten Welt mit perfekten unfehlbaren Menschen leben.

Wir sollten ersteinmal das ausführliche Statement des Ministers hören. Eine Klarstellung ist aber unbedingt erforderlich.
Im Strafrecht gilt der Grundsatz, unschuldig solange die Schuld nicht rechtskräftig bewiesen.

j-ap 16.02.2011 | 21:22

Das ist das eine, jawohl Herr Leusch. Das andere ist, daß es auch kein besonders gutes Licht auf die Basis wirft, die scheinbar Personen mit akademischen Graden schon primavista für kapabler hält, als Mündel zu fingieren.

Die Sache selbst ist so banal, daß man sich fast scheut, sie hinzuschreiben: Wenn sich jemand durch Unterschleif einen akademischen Grad aneignet, dann hat man ihm den abzuerkennen. Das geschieht nicht, um die Reinheit der akademischen Formalia noch zu retten, sondern weil andere, die regulär graduieren mußten, andernfalls die Blöden wären.

Lago 16.02.2011 | 21:29

Sorry, aber dein erstes Argument ist keines. In einer wissenschaftlichen Arbeit ist jedes Plagiat, uns sei es nur ein einziger Absatz, schlagend. Auch kann in diesem Fall nicht von einem typographischen Fehler die Rede sein, denn (a) wurden die "Zitate" in mehrfacher Hinsicht nicht als solche gekennzeichnet, was nicht zufällig oder aus Versehen geschehen sein kann, zweitens wurden sie noch dazu teilweise minimal inhaltlich oder formell angepasst, was bei Zitaten überhaupt nicht zulässig ist.

Wer immer diese Kopien eingebaut hat, wusste, was er tat. Das ist keine Fehlleistung, sondern eine bewusste Täuschung.

Vorausgesetzt, die genannten Dinge entsprechen den Tatsachen. Falls es sich dabei um eine Manipulation oder Fälschung handeln sollte, wäre die Sachlage natürlich eine andere.

20plusfuture 16.02.2011 | 23:09

Vielen dank für Dein Statement. In bin natürlich Deiner Meinung was Plagiate jeglicher Art insbesondere in wissenschaftlichen Arbeiten angeht.
Ich verwehre mich aber dagegen, jemanden zu verurteilen und seinen Kopf zu fordern, solange alles nur auf Mutmaßungen beruht.
Es wird allerdings sehr sehr spannend werden, wie das Statement des Ministers ausfallen wird.

Hier ein Link ( NZZ), wo man die besagten Stellen nochmals nachlesen kann.
static.nzz.ch/files/9/1/1/Rezension_KritischeJustiz20111_1.9556911.pdf

Ali G. 17.02.2011 | 02:07

.........Und würde es die Hexenverbrennung noch geben, würdest du wohl mit einer Fackel ganz vorne stehen.......

Wie 20plusfuture schon geschrieben hat, ist unschuldig jeder, solange seine Schuld nicht rechtskräftig bewiesen ist. Egal welcher Partei oder Gesinnung der oder die anhängt.

Also lass doch erst mal die Uni das ganze prüfen und dann wird schon rauskommen ob Herr G. schuldig im Sinne der Anklage ist oder nicht.

Graureiher 17.02.2011 | 03:09

An anderer Stelle las ich, dass Von und Zu G. diesmal keinen Sündenbock für sein Versagen vorweisen könne. Was für ein Blödsinn, was kann Karl-Theodor für die Fehler seiner Ghostwriter? Er selber ist viel zu intelligent für derartig plumpe Täuschungen. Er kennt Google und weiß, wie schnell Plagiate zu entlarven sind. Möglicherweise befand sich in seinem Ghostwriter-Team gar ein Linker, der die geklauten Textstellen in die Doktorarbeit der Lichtgestalt gehievt hat? Oder seine Karriereplaner haben am falschen Ende gespart und „Wissenschaftler“ aus dem Hause Springer/Kochstrasse engagiert?
Im Ernst, glaubt irgendjemand, dass die wissenschaftlichen Arbeiten von Personen, für die die herrschenden Kreise eine Politkarriere vorgesehen haben, auch von denen stammen? Das wäre im Sinne dieser Kreise absolut kontraproduktiv. Viel zu zeitaufwendig, eventuell auch gefährlich, da die zu programmierende Politmarionette im Zuge wissenschaftlicher Arbeit anfangen könnte, eigenständig zu denken.
Es gibt übrigens aus dem Mutterland unserer Demokratie, den USA, ein sehr prominentes Beispiel dafür, wie die Karriere einer anderen Lichtgestalt auf ähnliche Art gepusht wurde.
Dazu Wikipedia:
„1957 erhielt John F. Kennedy den Pulitzer-Preis in der Kategorie ‚Autobiographie Biographie’ für sein Buch ‚Profiles in Courage zugesprochen’. Dieser Preis war sachlich nicht gerechtfertigt, da das Buch nachweislich von Theodore Sorensen und anderen Mitarbeitern Kennedys geschrieben worden war.“
Und, hat das dem Kennedy-Mythos geschadet? Eben! Und zwischen der Zeit Kennedys und der Berlusconis/Guttenbergs liegen Welten. Damals legte die herrschende Klasse noch Wert darauf, Moral vorzutäuschen. Heute nicht mehr.

poor on ruhr 17.02.2011 | 14:28

@20plusfuture

Den Trend in Deinen Kommentaren finde ich richtig, auch wenn ich ebenso meine, dass das erste Argument in Deinem 1,ten Kommentar keines ist.

Das hast Du ja auch irgendwie eingeräumt.

Ich würde mich eher als politischen Gegner oder Feind Guttenbergs ansehen, aber ich da trotzdem fernab von Schadenfreude.

Da wird´s aufeinmal eher persönlich und traurig.

Trotzdem darf dabei nicht ausser Acht gelassen werden, dass Guttenberg ja zu den Boten dieser
perfekten Welt gehört.

Anders lässt sich sich diese mit der heissen Nadel gestrickte Doktorarbeit ja auch nicht erklären.

1 % der Wolle war eben nicht bezahlt.

...das reicht bei einer Dr.-Arbeit zur Aberkennung.

In Bayreuth hat man aber die Bestnote gegeben .

Da stimmt doch was nicht im System.

Trotzdem sollte man / frau sich als Aussenstehender nicht auf das hohe Ross setzen.

Gerade für links wäre das unangemmessen.

Konsequenzen sollte Guttenberg aber schon spüren, wenn das alles so stimmt.

So etwas ist eben nicht o.k.

...und das noch inder Rechtswissenschaft!

....auch die Bremer Rezenssenten sollten geschützt werden.

Das waren wohl ganz normale wissenschaftliche Vorgänge un die haben wohl nicht schlecht gestaunt, als sie das entdeckt haben.

wilko0070 18.02.2011 | 11:35

Die "vergessenen" Gänsefüßchen

So wurde beispielsweise "'Aus vielem eines' – so lautete das Motto, unter dem vor rund 200 Jahren die amerikanischen Staaten zur Union zusammenfanden..." bei Guttenberg der Satz "'Aus vielem eines' – so lautete das Motto, unter dem vor über 215 Jahren die amerikanischen Staaten zur Union zusammenfanden...", da Guttenbergs Dissertation nach dem FAZ-Artikel erschien.

Es ist auch erstaunlich, in welchen Bereichen die Plagiate auftauchen: u. a. in Abschnitten mit "Beurteilung" und "Stellungnahme" als Überschrift, wo Zitate überhaupt nicht hingehören. Und die "Krönung" ist natürlich der ganze kopierte Block aus der FAZ in der Einleitung!

Dass in den Abschnitten, in denen normalerweise die eigene Meinung des Autors dargelegt wird, die (kopierten) Ansichten von dritten Personen auftauchen, und dass Guttenberg trotz des fast 500 5eiten umfassenden Werkes keinerlei eigene Beurteilung und Stellungnahme vornimmt, lässt nur eine einzige logische Schlussfolgerung zu:
Die gesamte Dissertation ist höchstwahrscheinlich von einem Ghostwriter erstellt worden!

Hans Dirk 20.02.2011 | 23:40

Es ist genau richtig. Jeder der eine Dissertation oder ähnliches geschrieben hat, weis um die Arbeit. Den Doktortitel würde man mit Füssen treten, wenn man Herrn zu Guttenberg das durchgehen lassen sollte, vorrausgesetzt, die jetzige Situation entspricht den Tatsachen. Es geht hier aber noch um etwas anderes, es geht um die Glaubwürdigkeit des Herrn zu Guttenberg

Uwe Kampmann 21.02.2011 | 01:17

Pragmatisch und machtbewusst, wann wird Angela Merkel dem Dr. zu Guttenberg die Kuscheldecke über die Ohren ziehen und ihm erklären, das er verschwunden ist. Das wäre Normalität für die Kanzlerin wenn es brenzlig für ihr Machtgefüge wird. Andere Zauberer zersägen Jungfrauen, Angela Merkel lässt Männer verschwinden.
Ich kann mir das Gelächter in ihrer Frauengruppe vorstellen, brüllen werden sie, brüllen und über den Tischen liegen und sich mit den Händen die Tränen aus den Gesichtern wischen ohne mit dem lachen aufhören zu können. Ursula, Christine, Liz, Frieda, selbst die Moni und die Ilse aus Bayern werden beim lachen mitmachen wenn es so weit ist, das die Kanzlerin sagt: " Mädchen, das Regierungsballett wird von mir neu aufgestellt. Männer dürfen zu den Kabinettssitzungen nur noch im Tutu erscheinen, Das kommt von Tun, damit sie wissen was sie zu tun haben. Ihr müsst nur wissen, das ich die Pfeife bin nach der getanzt wird."
Ich habe sie nie gewählt aber ich finde, sie ist große Klasse, wie sie Männer verschwinden lässt. Sie muss es nur mal wieder machen.

h.yuren 21.02.2011 | 22:56

gemein, zu gemein sind doch die aus dem gemeinen volk.
jetzt wollte der mensch aus dem freistaat aus der einsicht, dass die ihm von allen seiten zugesprochenen adelstitel widerrechtlich gebraucht werden, sich einen ordentlichen akademischen titel zulegen, mit dem sich so viele schmücken, die mit wissenschaft, geschweige denn wahrheit nichts am hute haben, und nun ist auch das wieder nichts. es ist ein jammer.

Jack Smith 22.02.2011 | 11:08

Wie weltfremd bist Du?
Ich lasse mir mein Haus von einem studierten Architekten bauen, mich von einem studierten Arzt untersuchen und bei meinem Auto hoffe ich auch, dass es von einem studierten Ingenieur konstruiert wurde, der was von der Sache versteht. Es können nicht alle alles können, und ein akademischer Grad besagt zumindest, dass eine Person eine gewisse Qualität und Quantität an Wissen und Kompetenz vorweisen kann. Wenn Du recht hättest, bräuchten wir ja auch keine Universitäten mehr, denn ihre Abschlüsse dürften nicht bewertet werden.

dd911 23.02.2011 | 02:40

Der Deutsche Vorzeigepolitiker, Liebling der Nation, legt seinen Doktortitel ab?! Wie soll das denn funktionieren? Der Dr. Titel ist, nach erfolgter Dissertation, Bestandteil seines Namens, hier hilft nur die Aberkennung.
Erstaunt hat mich weiterhin die Tatsache, das er nach eigenen Angaben in einem der letzten Interviews seine eigene Dissertation am " Wochenende" ( 495 Seiten! ) mal kurz neu gelesen hat :-)) und dann doch feststellen musste, das sie gravierende Fehler enthaelt???!!!
Der Mann muss doch hochintelligent sein, ich habe laenger gebraucht das Buch zu lesen und bin erst durch Guttenplag auf die Fehler aufmerksam geworden.
Lieber KT, mach Schluss mit dem Drama und nimm Deinen Hut. Damit kannst Du Groesse beweisen, aber nicht mit dauend widerspruechlichen Aussagen.