TheLibertarian

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RE: Sie spucken Feuer ins Land | 31.10.2010 | 00:13

Wenn Sie mit "alten Zuständen" die Zeit vor der FED meinen, dann ist das sogar richtig. Und ja: Kluge Köpfe braucht nicht nur das Land sondern die ganze Welt, aber keine Keynsianer! Die haben uns nämlich den ganzen Schlamassel eingebrockt: Es profitiert eine kleine korrupte (Zentral)Banker-Elite vom Big Government. Geldtheorie ist abstrakt aber dennoch leicht versändlich:

www.amazon.de/Theorie-Geldes-Umlaufsmittel-Ludwig-Mises/dp/3428118820/

RE: Sie spucken Feuer ins Land | 30.10.2010 | 22:52

Über das "wie" kann man reden, zumal tatsächlich einige Idioten auf den Zug "Tea-Party" aufspringen (Sarah Palin). Das tolle an einer libertären Partei ist, dass man stets erkennen kann, ob diese unterwandert wurde oder nicht. Sobald Steuererhöhungen, Krieg, mehr Reglementierung, weiterer Aushöhlung der Bürgerrechte und Staatsschulden zugestimmt wird ist es vorbei.

Ich kenne viele Amerikaner v.a. Demokraten aber auch sogenannte Tea-Party Members. Die Demokraten sind eher irritiert, da sie sich doch eine Gesundheitsreform, weitere Bailouts, und noch fettere Stimuli für die Wirtschaft wünschen. Schließlich muss es ja irgendwie weitergehen. Wo das Geld dafür herkommt interessiert die Demokraten nicht. Helicopter Ben wird's schon drucken. Die Tea-Party Members sehen das diametral anders: Staatsausgaben runter, keine Kriege, keine Gesundheitsreform, Bürgerrechte wieder her: Main Street statt Wall Street. Stabiles Geld, am besten mit Golddeckung.

RE: Exodus der Musterschüler | 30.10.2010 | 22:38

Der Dipolmagnet BRD ist so stark wie nie: Hohe Steuern und Abgaben vergraulen die gut ausgebildeten, ein extrem großzügiges Sozialsystem zieht bildungsferne Schichten an. Wen wunderts? Das Problem ist hausgemacht!

RE: Sie spucken Feuer ins Land | 30.10.2010 | 22:23

Konrad Ege versteht das Wesen der Tea-Party wie so viele europäische Journalisten nicht. Daher wird die Tea-Party erst einmal "rechts" eingeordnet, schließlich ist sie ja nicht links. Dem Autor sei gesagt: Das Gegenteil von "links" ist nicht rechts, sondern "frei". Der zentrale Punkt der Tea-Party wurde in diesem doch recht detaillierten Artikel gar nicht erfasst, ja noch nicht einmal gestreift: Das Problem von beliebig vermehrbarem legalem Falschgeld, des Fiat Money, und die daraus resultierende Inflation, die eine versteckte Steuer darstellt die am meisten den kleinen Leuten schadet. Dies gilt sowohl für die USA als auch für Europa und den Rest der Welt. Ausserdem hat Ron Raul als Kongressabegordneter gegen JEDEN Krieg gestimmt, nicht nur weil sich eigentlich kein Land einen Krieg leisten kann, sonder vor allem weil die Kriege der USA der Verfassung wiedersprechen. Er weist stets darauf hin, dass Wohlstand nur durch die Produktion realer Güter entsteht und nicht durch Finanzprodukte, die das Attribut "Produkt" gar nicht verdienen...

Ich könnte noch Stunden weiterschreiben, letztendlich werden die Menschen ihre Systemgläubigkeit - v.a. in das Fiat Money - erst dann bereuen wenn die wirkliche Kriese kommt. Dieses System in des Fiat Money in Kombination mit Staatsverschuldung, sei es wegen Militarismus in den USA oder wegen Sozialismus in Europa, wird ein einem Kollaps enden, wie übrigends jedes Falschgeldexperiment in der Geschichte.

Dem Autor sei nahe gelegt, sich einmal mit den Schriften Ludwig von Mises´ und August Haykes auseinanderzusetzen. Im Übrigen gilt das für Jedermann.