Vergesst nicht, was Twitter ist!

Meinung Warum es nicht demokratische Sorge ist, jetzt mit dem Twitter-Aus zu drohen – sondern eitel und peinlich
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 44/2022
Twitter-Zentrale in San Franciso: Elon Musk mit einem Spülbecken unterm Arm
Twitter-Zentrale in San Franciso: Elon Musk mit einem Spülbecken unterm Arm

Foto: Twitter account of Elon Musk/AFP/Getty Images

Now let that sink in: Man muss Elon Musk ja lassen, dass er Humor hat, zumindest, solange er es ist, der die Zoten bringt. So schleppte er zur Twitter-Übernahme eigenhändig ein Waschbecken ins Hauptquartier des Microblogging-Dienstes. Der gespielte Witz: Das Substantiv „sink“ heißt Wasch- oder Spülbecken – die Redewendung „let this sink in“ jedoch ist mit „lasst das mal sacken“ richtig übersetzt. Oder kürzer: „Nehmt das!“

Natürlich weiß man das alles – von Twitter. Wer irgendwas mit Medien oder Politik macht, kommt um ein Konto dort kaum noch herum. Es ist auch wirklich praktisch als O-Ton-Agentur, weil alle, die was mit Politik oder Medien machen, sich dort wie zwanghaft äußern, of

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