vera bunse

Freie Journalistin, Bloggerin, @verabunse, Dosenöffner für Kater Hadji. Netz·Politik, Soziales, Journalismus. Korrigiert und redigiert.
vera bunse
RE: Sterbende Dörfer | 16.06.2014 | 17:13

Soo weit hergeholt ist das nicht, wenn auch natürlich (aus anderen Gründen) überspitzt.

Um das Gleichgewicht wieder herzustellen, müssten Versäumnisse aus 40, 50 Jahren wettgemacht werden. Wer soll das angehen? Die Unterhaltungsrepublik kriegt ja noch nicht mal die Frage hin, "wie wollen wir 2020 leben?", geschweige, eine Antwort.

Halte es auch nicht für politisch gewollt (ohne direkt mit "Kontrolle" zu kommen). Die mag auch eine Rolle spielen, aber ökonomische Gründe sind vorrangig.

RE: Sterbende Dörfer | 16.06.2014 | 16:41

Yeah, in der rush hour über den Ring ... :D

RE: Sterbende Dörfer | 16.06.2014 | 16:38

Empfehle das gerne auch hier: Gentrifizierung, nachzulesen in voller Schönheit bei Andrej Holm.

RE: Sterbende Dörfer | 16.06.2014 | 14:02

Wendet das auch auf Elektrizität an. o_O

RE: Sterbende Dörfer | 16.06.2014 | 14:01

Wenigstens etwas. :)

"Heiko" kam auch nicht mehr ...

RE: Sterbende Dörfer | 16.06.2014 | 13:59

Upps. RichtigerLink: http://opalkatze.wordpress.com/2014/06/12/sterbende-dorfer/comment-page-1/#comment-17362

RE: Sterbende Dörfer | 16.06.2014 | 13:57

Ja, hab ich gesehen. Geht aber wegen der Altersstruktur nicht. Wie Volker hier sagt: "Aber zurück zu Deinem Dorf: bei 900 Einwohnern, von denen mehr als die Hälfte im Rentenalter sein sollten, wirst Du einfach nicht viel bewegen können. 1.500 oder 2.000, da sehe ich Chancen."

RE: Sterbende Dörfer | 16.06.2014 | 13:55

Hm. Du liest dann besser das hier - das wäre immerhin auch eine Option.

Ich bin imText von der Nichtverfügbarkeit schnellen Internets ausgegangen. Auf Nachfragen hieß es, das sei auch mittelfristig nicht geplant. Die Nachteile eines Flächenlandes ...

RE: Sterbende Dörfer | 16.06.2014 | 10:22

Es hätte auch der Hunsrück sein können ... ,)

Wer sollte denn dort noch Internet beruflich nutzen? Das hätte vor zehn Jahren passieren müssen, als es noch Mittelständler gab und Einzelpersonen, die mittlerweile - auch deswegen - abgewandert sind.

Die Städter, die billig alte Häuser kaufen und sanieren, sind froh, dass sie am Wochenende ihre Ruhe haben. Sonntagabend in Köln oder Bonn können sie ja wieder ins Netz.

RE: Sterbende Dörfer | 16.06.2014 | 10:18

- die aber nicht stattfinden wird. Dazu bedürfte es Politiker (Bürgermeister, Gemeinderäte), die etwa ihre Verbandsgemeinde als Ganzes sähen und sich für die Anliegen und Notwenigkeiten der einzelnen zugehörigen Dörfer stark machten, statt die Attraktivität der Hauptgemeinde als "Ferienregion" (!) über alles zu stellen.

Außer der Hauptgemeinde hat eine Gemeinde von 21 Eigeninitiative entwickelt und verdient gut am Fremdenverkehr. Der Rest schweigt. Und stirbt.