Der fehlende Feind

Saubere Energien Die Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" will sich bei einer Eon-Tochter einkaufen, um den Strommarkt aufzumischen. Jetzt kommt das Projekt in die Endphase
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Bisher ist doch alles so gut gelaufen. Innerhalb von fünf Monaten hat die Freiburger Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" mehr als 20 Millionen Euro zusammenbekommen, um sich beim Stromkonzern Thüga einzukaufen, den der Mutterunternehmen Eon auf Druck des Kartellamts abstößt. Die Thüga hat Beteiligungen an 90 Stadtwerken, die fünf Millionen Kunden Strom liefern. Fast 4.000 Einzelpersonen und Vereine aus ganz Deutschland haben sich bei der Genossenschaft Anteile gesichert. Sie alle wollen den deutschen Strommarkt aufmischen, wollen, dass die Stadtwerke umweltfreundlicher handeln. Kaum jemand hat daran geglaubt, dass die Bürgerinitiative in so kurzer Zeit so viel Geld ansammeln könnte. Aber schließlich hat sogar die Freiburger CDU die Initi