Matthias Zeug

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Matthias Zeug
RE: Die Legende von Bernie und Hillary | 31.01.2016 | 17:05

Meinen Sie nicht hier ein wenig übers Ziel hinausgeschossen zu sein, dem Autor direkt das Fehlen eines "Mindestmaßes an journalistischer Aufrichtigkeit" zu unterstellen?


Zu 1: Der Konjunktiv ist hier nichts weiter als grammatische Notwendigkeit (Indirekte Rede). Ein Indikativ wäre schlicht falsch, der Modus transportiert also an dieser Stelle keine Wertung.


Zu 2: Der Anspruch des Artikels ist nicht die Positionen der Beiden bis ins Detail aufzudröseln: Clinton wirft Sander Schusswaffenfreundlichkeit vor. Das ist die einzige Aussage, die der Satz beinhaltet. Es ist vollkommen irrelevant, ob das jetzt von Hillary scheinheilig ist oder nicht. Es geht in dem Artikel schlicht nicht darum, ihre Positionen zu vergleichen, sondern ihren Wahlkampf darzustellen.
Die Behauptung, an dieser Stelle die Amoklaufsituation in der Schweiz oder sonst wo mit der in den USA (in Bezug auf Gun-Control) gegenüberstellen zu müssen, weil man sonst journalistische Aufrichtigkeit (wohlgemerkt: Ein Mindestmaß), missen lasse, ist einfach nur konfus.

RE: Bildung im digitalen Zeitalter. Eine Dystopie | 18.01.2015 | 12:56

Wäre es möglich, den Artikel der sozialistischen Zeitung, auf den Sie Bezug nehmen, zu verlinken?
Die Fußnoten in Ihrem Beitrag scheinen nicht recht zu funktionieren.

RE: Lowtech Rules | 10.01.2015 | 17:11

Aber gerade hier liegt doch der Hase im Pfeffer:
Obwohl es durchaus möglich ist, sich mit einer Stadtkarte zu orientieren, so ist das weder einfacher noch bequemer als mit dem kleinen Gerät in der Hosentasche. Eine Karte bedeutet größeren Aufwand (Straße im Index suchen, das richtige Feld finden, kleine Schrift entziffern...), genau wie das Benutzen des heimischen Rechners zum Raussuchen von Kochrezepten anstelle einen schnellen Blicks auf die App.
In diesen Fällen ist das Smartphone ein wunderbarer Freund und Helfer, das heißt aber nicht, dass man darauf ein 1000 seitiges Buch lesen sollte.