Poes's View

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RE: Mangel an allem, aber nicht an Waffen! | 26.08.2014 | 16:42

Ich vermisse völlig irgendeinen Ansatz zur Lösung des aktuellen Problems. Was soll denn wer machen? Verstanden habe ich nur soviel: Keine Waffen, Merkel soll die Türkei dazu zwingen die Grenzen zu öffnen, es soll humanitäre Hilfe geleistet werden, es geht am Ende ums Öl und die IS soll sich mit den anderen an einen Tisch setzen.

Öl kann man von IS für 20 $ pro Barrel billig kaufen. Dazu muss man keine Waffen an die Kurden liefern. Wer sagt den beteiligten Parteien, dass sie sich an einen Tisch setzen sollen? Und warum sollten die das plötzlich tun?

Zum Thema Militär in einen Pott und jeder kann mal. Wer bestimmt denn dann, wann dieses Militär genutzt wird? Frau Merkel, Herr Obama, Herr Putin, Herr Hollande oder wer? Wann wird dieses Militär denn eingesetzt und wann nicht?

Außer frommen Wünschen kann ich hier nichts substantielles erkennen. Schade, ich hätte gerne Argumente gegen eine Waffenlieferung gehört mit entsprechenden Alternativvorschlägen.

RE: Korrektur, kein Dementi | 06.04.2011 | 11:23

Es wundert niemanden, dass "NGO-monitor" das so sieht. Ist doch diese Organisation eine in Jerusalem ansässige Institution, die jede pro-palästinensische Aktion oder Äußerung als antizionistisch brandmarkt. Da kommt keiner gut weg. Führen doch Organisationen wie beispielsweise das Rote Kreuz einen soft war gegen Israel.

Mir kommt in dem Artikel die unrühmliche Rolle der palästinensischen Behörden auch zu kurz weg, aber bei mir liegt die Meßlatte für das Verhalten der israelischen Behörden eben höher als die für die palästinensischen (so sie denn überhaupt funktionieren).

Und bitte nicht ewig dieses Totschlagargument antizionistisch ...