RE: Bericht eines ehemaligen Arbeitsvermittlers bei der ARGE | 14.01.2010 | 12:34

"So werden dann aus Opfern einer verfehlten Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik arbeitsscheue Asoziale gemacht."

Immer wenn die Politik nicht weiter weiß, macht man sich auf die Suche nach den schwarzen Schafen und wer suchet der findet. Es ist ja auch viel leichter und bequemer einen unwilligen Arbeitslosen zu finden, als einen Banker, der sein Schäfchen im trockenen hat. Nur mal so als Denkanstoß.

mfg whg 2

RE: Berlins brennende Autos | 03.01.2010 | 22:54

Wahrlich eine schillernde Figur. Erst war er der Steigbügelhalter von Ole von Beust und dann gefiel es ihm auf Sylt und in Südamerika besser.

RE: Einatmen..., ausatmen..., einatmen..., ausatmen... | 03.01.2010 | 17:40

Geht alles nicht. Aufstehen, PC einschalten, wird wohl wieder ein harter Tag!

RE: Einatmen..., ausatmen..., einatmen..., ausatmen... | 03.01.2010 | 17:36

Auch nicht schlecht! Das erste mal heute gelacht!

RE: Hamburg Media School – Zukunft der Zeitung 2 / 2 | 28.12.2009 | 12:40

@ Friedland,
wahrhaftig 2 stellt lediglich eine Abgrenzung zu wahrhaftig da, der mit mir identisch ist aber in einem anderen sehr spezifischen Forum schreibt. Zu wahrhaftig 1 kann ich keine Angaben machen, weil er mir unbekannt ist.

Die nicht von mir stammende Anregung, Texte bei Bedarf zu ändern, verbessern oder zu korrigieren kann in so einem Kommentar lediglich angerissen werden, ich halte dies evtl. für außerordentlich kompliziert, mitunter langwierig; gedacht ist wohl auch nur Topblogger, vermute ich mal. Dazu zähle ich mich bei leibe nicht. Da fehlt es mir einfach an Hintergrundwissen. Meine Zustimmung war eher allgemein gehalten. Ihre Einwände sind durchaus nachvollziehbar und es werden wohl nicht die letzten sein.

mfg whg 2

RE: Hamburg Media School – Zukunft der Zeitung 2 / 2 | 27.12.2009 | 15:23

1. "Das dient der Erziehung der Community." Der Begriff Erziehung gefällt mir ebenso wenig, wie der Foristin, die dies zur Sprache gebracht hat und ist bei mir ganz persönlich negativ besetzt. Er sprang mir förmlich ins Auge. Vielleicht ist es ja möglich den Aufsatz an dieser Stelle zu modifizieren.
2. Gegen stilistische Verbesserungen hätte ich nichts einzuwenden, für den einen oder anderen mag das hilfreich sein, davon könnte man profitieren - auch Politiker wissen das zu schätzen.
3. "Für Online Texte bekommen unsere Nutzer kein Geld. Punkt." Finde ich OK - da könnte leicht ein Nebenschauplatz entstehen zu Lasten der Kreativität.
4. Habe bei der Lektüre doch einiges mir nicht Bekanntes erfahren.

mfg whg 2

RE: Jakob Augstein in die Fänge des Boulevard Der Zeit gewuchtet? | 27.12.2009 | 12:33

Dieser Beitrag war wohlklingend und interessant zu lesen. Dieses schreibe ich allerdings auch meinem Geburtsjahr 1948 zu. Beim Lesen war meine ganze Aufmerksamkeit gefordert. Von Klebstoff keine Spur, nicht einmal ansatzweise, im Gegenteil.

mfg whg 2

RE: Arbeit macht frei - ein Zwischenruf | 24.12.2009 | 00:55

@ Erdenbürger,

"bei ihnen gehen wohl die Gäule durch, wenn sie hier schreiben, dass ich den Nazis einen Heiligenschein verpasst habe. Tickt es noch ?
Ich fasse so etwas schon als Beleidigung auf."

Sorry, ich rudere zurück und entschuldige mich hiermit öffentlich. Allerdings kann ich mit ihrer weiteren Argumentation zu den Gedenktafeln und den Neonazis nebst ihrer Vorfahren wenig anfangen.

Erlaube mir trotzdem Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch in das Neue Jahr zu wünschen.

mfg whg 2

RE: Arbeit macht frei - ein Zwischenruf | 24.12.2009 | 00:32

Hallo Magda,
danke für Ihre letzte Antwort. Ich teile Ihren Ansatz nicht und es liegt mir fern Ihnen irgendetwas zu unterstellen. Natürlich gibt es in unserem Lande Ausbeutung und auch Hartz IV Empfänger trifft es besonders hart, vor allem wenn Sie Familie haben, wegen der Ungleichbehandlung von Kindern, womit sich ja auch das Bundesverfassungsgericht beschäftigt. Ich bin selbst Hartz IV Empfänger, habe es als Single etwas leichter, behaupte ich mal.

Schon länger beschäftige ich mit der NS Zeit. Wie bei Ihnen gab es auch in meiner Fammilie ein Opfer zu beklagen. Mein Großvater kam im KZ Groß Roosen ums Leben. Ein ehemaliger guter Bekannter, ein Maler und Schriftsteller, überlebte KZ Maudhausen. Wir führten viele Gespräche und ich möchte es den hiesigen Lesern ersparen Einzelheiten mitzuteilen. Ich selber hatte ein gewisse Zeit einen Aushilfsjob im KZ Neuengamme in Hamburg. Es ging darum die Karteikarten von ehemaligen KZ Häftlingen aus vielen KZ's in eine Datenbank einzugeben, um sie für viele Nutzer verfügbar zu machen. Sie sehen also wie sehr ich mich in meinem Leben mit der Losung "Arbeit macht frei" auseinander gesetzt habe.

Das Menschen ausgebeutet werden ist nicht in Ordnung, schon gar nicht in einer Zeit wie der heutigen und ich finde es gut, dass dies bei Ihnen eine Herzensangelegenheit ist. Leider passiert es auf der ganzen Welt und es gibt den historischen Hintergrund dafür, der vielfältige Ursachen hat. Ich befürchte und sehe die Gefahr, dass all diejenigen, es mögen nur wenige seien, die unter den Begriffen wie Ausbeutung und Wertschöpfung die KZ Lager meinen und dies mit heutigen Verhältnissen in Verbindung bringen, auf wenig Gegenliebe stoßen werden. Dagegen kann ich ihren Einsatz für die Schwachen in der Gesellschaft gar nicht hoch genug einschätzen.

Für mich hat sich das Thema in Ihrem Blog erledigt. Ich erlaube mir Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch in das Neue Jahr zu wünschen.

mfg whg 2