Waldfee

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RE: Igitt, ein Arbeitsloser! | 03.02.2010 | 18:19

Danke, Freitag, da braucht man nicht mal mehr Bild zu lesen, wenn man über Herrn D. informiert werden will. Mit ein bisschen Kulturkritik und Bild-Bashing gewürzt, und schon kann man sich an die Kampagne ranhängen. Meine Sympathien gehören weder Dübel (den ich in vieler Hinsicht als verwahrlost empfinde) noch der Bild (ebenso verwahrlost wie Dübel), sondern denen, die sich einerseits mit vielerlei Listen der Zwang zu entfremdeter Arbeit entziehen, andererseits aber allerlei Zumutungen auf sich nehmen, um ein Höchstmaß an Bewusstheit und Einsicht die gesellschaftliche Organisation der Arbeit unter dem Kommando des Kapitals zu gewinnen. Es wäre vielleicht sinnvoller gewesen, sich dazu mal zu äußern - oder darüber, warum ausgerechnet der Boulevard sich(über das politische Interesse hinaus) von Gestalten wie Dübel so magisch angezogen fühlt.

RE: Von Haiti nach Afghanistan | 01.02.2010 | 12:59

Lieber Michael Jäger,
bestimmt haben Sie schon den heutigen Newsletter von german-foreign-policy.com gelesen, der auf Ihren Beitrag Bezug nimmt. Besser hätte ich auch nicht kritisieren können; hinzuzufügen wäre vielleicht noch der Hinweis auf nationalstaatliche Souveränität als Bedingung der Möglichkeit einer weltweiten bürgerlichen Herrschaft, der humanitäre Hilfe nicht mehr als Mittel zum Zweck ist.

RE: Regenbogen in Prenzlauer Berg | 29.01.2010 | 15:20

Das Geheimnis der Farbe blau ist schnell gelüftet: Es war dem Unseld (Siegfried) seine Lieblingsfarbe. Weshalb auch der Umschlag des 2003 erschienenen Briefwechsels Unseld-Suhrkamp-Adorno in blau gestaltet war.