Walter Junginger

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RE: Preis für BILD und Eklat | 15.05.2012 | 12:52

So sehr ich die drei Redakteure der SZ schätze, so kommt mir ihre Ablehnung, den "Henri" gemeinsam mit "Bild" anzunehmen, doch vor wie das berühmte Pfeifen im Wald, um sich selbst für die Fortsetzung ihrer Arbeit auf dem gewohnten Niveau Mut zu machen. Denn bitteschön was unterscheidet die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH), zu der die SZ leider mittlerweile gehört, denn schon vom Axel-Springer-Verlag. Dort wird genauso brachiales Medien-Marketing betrieben, Qualitätsjournalismus ist zweitrangig, oft stört er nur, weil er teuer ist und damit den Renditezielen im Wege steht. Das wird am Niveau der SZ ganz deutlich, das seit Jahren sinkt. Zwar leistet man sich noch einige Aushängeschilder wie die oben genannten drei und den Heribert Prantl, aber darum herum nehmen die sogenannten "Sonderveröffentlichungen" (sprich bezahlter Redaktionstext) zu Lasten des journalistischen Gehalts stetig zu. Gleichzeitig wird die Redaktion ausgedünnt und unter ein rigoroses Sparjoch gezwungen. Keine guten Ausssichten...