Gerd Weghorn

Jahrgang 1943; Politischer Publizist; BUCH: http://www.Dialogbuch.de; Vita: http://http://profiprofil.wordpress.com/about/
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Gerd Weghorn
RE: Schwerter zu Pflugscharen | 17.05.2013 | 02:05

Sorry, aber warum soll ein Befund „einerseits banal“ und andererseits „gleichermaßen (sic) schlimm“ sein? Was ist das für ein "Vergleich"?

Was ich als eine Gemeinsamkeit festhalte, das ist, dass es auch für Sie so etwas wie „Rassismus“ gibt, wobei mich interessieren würde, warum jemand, der den Vergleich zwischen „Anti- und Semitismus als zwei Seiten einer Medaille namens Rassismus“ vornimmt, selbst einer ominösen „Vorstufe zum Rassismus“ anheimgefallen sein soll?!

Was ist denn eigentlich Ihr Begriff von Rassismus und welche meiner 10 Gleichsetzungen können Sie widerlegen?

Zu Ihrem Rassismus-Vorwurf: für jeden, der wirklich denken kann, ist mein Motiv unmissverständlich als das eines Pazifisten zu erkennen, der nicht den persönlichen Rassismus / Judenhass von Herrn Meyer, sondern den Rassismus als Staatsdoktrin publizistisch bekämpft, wie er im Zionismus aufscheint und im Antisemitismus des „III. Reichs“ grausam gewütet hat. Und ich tue das aus Sorge um die Menschen im Nahen Osten, die Israelis selbstverständlich eingeschlossen.

Jede andere Verwendung dieses Begriffs - in Sonderheit seine auch von Ihnen praktizierte psychologistische Instrumentalisierung - ist ein Missbrauch des – selbstredend auch von Ihnen nur in der Variante B benutzten – Wortes als Schlag-Wort zur hilflosen Abwehr des „ultimativen Antisemitismusbegriffs“

Ob Ihr" Nazi“ irgendetwas zu" begründen" weiß, dass ist – politisch-ökonomisch betrachtet – so interessant und relevant für die hier debattierte Thematik wie der Wetterbericht für die kommende Woche. Die Befindlichkeiten von Persönlichkeiten sind kein Gegenstand der politischen Debatte, die hier von Herrn Herzberg initiiert worden ist.

Da es schon ziemlich spät geworden ist, möchte ich Sie auf den – momentan in Arbeit befindlichen – nächsten Beitrag auf www.blogfighter.de neugierig machen, der den von Horkheimer / Adorno erfundenen psychologistischen Antisemitismusbegriff als Masche der antideutschen Zionisten darstellen und als Machwerk zerschlagen wird.

RE: Schwerter zu Pflugscharen | 17.05.2013 | 00:30

Sie schreiben: ""Ich weiss nicht, was es bringen soll, "Völkisches" und "Biologistisches" im Judentum zu entdecken. Geht es um eine Retourkutsche, des Inhalts, dass "die Juden" von heute genauso "völkisch" seien wie die Deutschen seinerzeit, genauer gesagt: wie die Nazis?“

Ich habe zwar nicht den Eindruck, dass sie mein Vergleich zwischen Antisemitismus (Version A) und Semitismus / Zionismus wirklich interessiert – vielleicht auch deshalb nicht, weil er von den Zionisten als „antisemitisch“ geächtet und dadurch jeglicher Betrachtung entzogen werden soll - aber ich möchte Ihnen die Kritik meines Vergleichs doch auch deshalb nicht ersparen, weil ich Ihnen bewusst machen muss, dass – im Unterschied zu Ihnen - kein Nazi jemals auf Ihre Idee kommen könnte, dass die Weltanschauung seines Idols nichts weiter gewesen sei als die Kopie der Weltanschauung seines Hassobjekts:

Äußerlich gemeinsam, also empirisch nachweisbar, ist beiden rassistischen Ideologien - Anti-Semitismus ist ohne Semitismus als seinem “Vorgänger” unmöglich! –

die Bedeutung/Bewertung von Volkals eng gefasste Sprach-, Kultur- und Schicksalsgemeinschaft

die Bedeutung von striktem (Kadaver)Gehorsam gegenüber dem Gesetz (5. Mose 14f.), das von einer herrschenden Oberschicht (5. Mose 24 V. 8) gesetzt worden ist

die Bedeutung von Blut und Boden – also der biologischen Abstammung und des bestimmten Territoriums – für die völkische Nationenbildung (5. Mose 1 V. 8)das daraus resultierende Prinzip Rassereinheit (S. 385ff.) und die daraus abgeleitete Stelle, Stellung und der Stellenwert von Mann und Frau: Geschlechtertrennung, Sozialisation (5. Mose 7 V. 3)

das Selbstverständnis des Zugehörigen, einem besonderen, einem zur Herrschaft über Dritte „auserwählten“ Volk anzugehören (5. Mose 7 V. 1)

der daraus resultierende Stolz auf “Unsere Ehre ist die Treue zum Volkstum”

die daraus resultierende Erziehung zu einer undialektischen, doktrinären, dualistischen Weltanschauung eines „wir“ hier oben und „ihr“ da unten: ich Herrenmensch, Du Goy, Schickse, Untermensch, Götzendiener, Paria, Barbar etc.

die daraus resultierende Intoleranz und Arroganz gegenüber ausnahmslos allen Außenstehenden (5. Mose 23 V. 21)die damit einhergehende Ghettoisierung und Abschottung gegenüber der als “gefährlich” definierten bzw. gefährlichen Umwelt: Apartheid, Rassentrennung, Einzäunung, Bürger erster und zweiter Klasse (5. Mose 23 V. 4): der Führer ist stark, er macht uns autark

die daraus resultierende Furcht und Feindseligkeit (5. Mose 32 V. 43) gegenüber allen Hörigen und allen Andersartigen, Fremden, Entarteten (5. Mose 7 V. 22)

die religiös anmutende Gewissheit, dazu berufen und von dem selbst ernannten und vertraglich (5 Mose 29 V. 11) eingebundenen Gott (bzw. von der Vorsehung) dazu legitimiert zu sein, das Böse ausrotten zu dürfen und zu müssen sowie die historisch-materialistische bzw. die mythologische Gewissheit, von der Vorsehung bzw. vom persönlichen Gott zur Weltherrschaft auserkoren zu sein (5. Mose 28 V. 1). Anm. 1 auf S. 239/281

die daraus resultierende gesetzmäßige Sozialisation der Gläubigen zum OPFERMENTALITÄTER!

Sie fragen nach dem Nutzen der Erkenntnis, dass der Antisemitismus ohne den vorgängigen Semitismus nicht denkbar ist: „Und soll der Leser daraus den Schluss ziehen, dass die Nazis vielleicht doch nicht so schlimm gewesen seien wie immer gesagt wird, wo doch die Juden von heute auch dem "Völkischen" verhaftet seien? Tut mir Leid, aber ich halte solche Andeutungsanalogien für ziemlich deplaziert, diskret gesagt“.

Doch ich frage Sie, warum auch Sie den Vergleichals solchen tabuisieren, wo er doch die Grundlage jeglicher Erkenntnis und jeglicher Reaktion ist. Was wäre Wissenschaft, was wäre Ihre Lebensführung ohne den Vergleich zwischen Theorie und Praxis, zwischen Reiz und Reaktion, zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit?! Ich sag es Ihnen: Voluntarismus, Willkür, Hilflosigkeit und Ohnmacht.

Sie aber verbieten sich den Vergleich zwischen Semitismus – wahrscheinlich leugnen sie ihn sogar, den Semitismus / Judentum / Zionismus ? – und Antisemitismus - und damit zwangsläufig auch jeden „interkulturellen Vergleich“ - und „begründen“ Ihr tolles Tabu mit der bürgerlichen Umgangsform „deplaziert, diskret gesagt“.

Kultürlich können Sie – und das wissen Sie auch - den Wahrheitsgehalt meiner Gleichsetzung von Semitismus / Zionismus mit dem Antisemitismus seines Erfinders Marr (1879) – in meiner Diktion die Variante A des Antisemitismusnicht bestreiten, ist dies doch auch ganz anderen Geistern nicht gelungen, denn wahr ist nun mal wahr!

Ihr Trick, den religiös verbrämten, in Wirklichkeit politisch-ökonomisch begründeten Judenhass seit Erfindung des Judentums in der Babylonischen Gefangenschaft vor 2.600 Jahren als „Antisemitismus“ zu kaschieren, um - daraus abgeleitet - die Juden als ewiges Opfervolk stilisieren - und umgekehrt alle Völker, in denen sie mehr oder minder so gelebt haben, wie alle anderen Einwohner auch - als Tätervölker stigmatisieren zu können,dieser Trick hilft den Israelis nicht weiter, denn in Israel zumindest spielen sich die Zionisten (und nicht alle Juden sind Zionisten) mit der völkerrechtswidrigen Besiedlung ihres Besatzungsgebiets als Herren- und Tätervolk auf. Das ist keine „Andeutungsanalogie“ von mir, sondern das ist die grausame Wirklichkeit, grausam im Übrigen auch für die Mentalität der israelischen Bevölkerung.

Wenn Sie nur eine einzige meiner „Andeutungsanalogien“ widerlegen (KÖNNEN), dann lobe ich Sie über den Kamm! Ehrlich.

RE: Schwerter zu Pflugscharen | 17.05.2013 | 00:26

Sie schreiben: ""Ich weiss nicht, was es bringen soll, "Völkisches" und "Biologistisches" im Judentum zu entdecken. Geht es um eine Retourkutsche, des Inhalts, dass "die Juden" von heute genauso "völkisch" seien wie die Deutschen seinerzeit, genauer gesagt: wie die Nazis?“

Ich habe zwar nicht den Eindruck, dass sie mein Vergleich zwischen Antisemitismus (Version A) und Semitismus / Zionismus wirklich interessiert – vielleicht auch deshalb nicht, weil er von den Zionisten als „antisemitisch“ geächtet und dadurch jeglicher Betrachtung entzogen werden soll - aber ich möchte Ihnen die Kritik meines Vergleichs doch auch deshalb nicht ersparen, weil ich Ihnen doch bewusst machen muss, dass – im Unterschied zu Ihnen - kein Nazi jemals auf Ihre Idee kommen könnte, dass die Weltanschauung seines Idols nichts weiter gewesen sei als die Kopie der Weltanschauung seines Hassobjekts:

Äußerlich gemeinsam, also empirisch nachweisbar, ist beiden rassistischen Ideologien - Anti-Semitismus ist ohne Semitismus [9] als seinem “Vorgänger” unmöglich! –

die Bedeutung/Bewertung von Volkals eng gefasste Sprach-, Kultur- und Schicksalsgemeinschaftdie Bedeutung von striktem (Kadaver)Gehorsam gegenüber dem Gesetz (5. Mose 14f.), das von einer herrschenden Oberschicht (5. Mose 24 V. 8) gesetzt worden istdie Bedeutung von Blut und Boden – also der biologischen Abstammung und des bestimmten Territoriums – für die völkische Nationenbildung (5. Mose 1 V. 8)das daraus resultierende Prinzip Rassereinheit (S. 385ff.) und die daraus abgeleitete Stelle, Stellung und der Stellenwert von Mann und Frau: Geschlechtertrennung, Sozialisation (5. Mose 7 V. 3)das Selbstverständnis des Zugehörigen, einem besonderen, einem zur Herrschaft über Dritte „auserwählten“ Volk anzugehören (5. Mose 7 V. 1)der daraus resultierende Stolz auf “Unsere Ehre ist die Treue zum Volkstum”die daraus resultierende Erziehung zu einer undialektischen, doktrinären, dualistischen Weltanschauung eines „wir“ hier oben und „ihr“ da unten: ich Herrenmensch, Du Goy, Schickse, Untermensch, Götzendiener, Paria, Barbar etc.die daraus resultierende Intoleranz und Arroganz gegenüber ausnahmslos allen Außenstehenden (5. Mose 23 V. 21)die damit einhergehende Ghettoisierung und Abschottung gegenüber der als “gefährlich” definierten bzw. gefährlichen Umwelt: Apartheid, Rassentrennung, Einzäunung, Bürger erster und zweiter Klasse (5. Mose 23 V. 4): der Führer ist stark, er macht uns autarkdie daraus resultierende Furcht und Feindseligkeit (5. Mose 32 V. 43) gegenüber allen Hörigen und allen Andersartigen, Fremden, Entarteten (5. Mose 7 V. 22)die religiös anmutende Gewissheit, dazu berufen und von dem selbst ernannten und vertraglich (5 Mose 29 V. 11) eingebundenen Gott (bzw. von der Vorsehung) dazu legitimiert zu sein, das Böse ausrotten zu dürfen und zu müssen sowie die historisch-materialistische bzw. die mythologische Gewissheit, von der Vorsehung bzw. vom persönlichen Gott zur Weltherrschaft auserkoren zu sein (5. Mose 28 V. 1). Anm. 1 auf S. 239/281die daraus resultierende gesetzmäßige Sozialisation der Gläubigen zum OPFERMENTALITÄTER!

Sie fragen nach dem Nutzen der Erkenntnis, dass der Antisemitismus ohne den vorgängigen Semitismus nicht denkbar ist: „Und soll der Leser daraus den Schluss ziehen, dass die Nazis vielleicht doch nicht so schlimm gewesen seien wie immer gesagt wird, wo doch die Juden von heute auch dem "Völkischen" verhaftet seien? Tut mir Leid, aber ich halte solche Andeutungsanalogien für ziemlich deplaziert, diskret gesagt“.

Doch ich frage Sie, warum auch Sie den Vergleichals solchen tabuisieren, wo er doch die Grundlage jeglicher Erkenntnis und jeglicher Reaktion ist. Was wäre Wissenschaft, was wäre Ihre Lebensführung ohne den Vergleich zwischen Theorie und Praxis, zwischen Reiz und Reaktion, zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit?! Ich sag es Ihnen: Voluntarismus, Willkür, Hilflosigkeit und Ohnmacht.

Sie aber verbieten sich den Vergleich zwischen Semitismus – wahrscheinlich leugnen sie ihn sogar, den Semitismus / Judentum / Zionismus ? – und Antisemitismus - und damit zwangsläufig auch jeden „interkulturellen Vergleich“ - und „begründen“ Ihr tolles Tabu mit der bürgerlichen Umgangsform „deplaziert, diskret gesagt“.

Kultürlich können Sie – und das wissen Sie auch - den Wahrheitsgehalt meiner Gleichsetzung von Semitismus / Zionismus mit dem Antisemitismus seines Erfinders Marr (1879) – in meiner Diktion die Variante A des Antisemitismusnicht bestreiten, ist dies doch auch ganz anderen Geistern nicht gelungen, denn wahr ist nun mal wahr!

Ihr Trick, den religiös verbrämten, in Wirklichkeit politisch-ökonomisch begründeten Judenhass seit Erfindung des Judentums in der Babylonischen Gefangenschaft vor 2.600 Jahren als „Antisemitismus“ zu kaschieren, um - daraus abgeleitet - die Juden als ewiges Opfervolk stilisieren - und umgekehrt alle Völker, in denen sie mehr oder minder so gelebt haben, wie alle anderen Einwohner auch - als Tätervölker stigmatisieren zu können,dieser Trick hilft den Israelis nicht weiter, denn in Israel zumindest spielen sich die Zionisten (und nicht alle Juden sind Zionisten) mit der völkerrechtswidrigen Besiedlung ihres Besatzungsgebiets als Herren- und Tätervolk auf. Das ist keine „Andeutungsanalogie“ von mir, sondern das ist die grausame Wirklichkeit, grausam im Übrigen auch für die Mentalität der israelischen Bevölkerung.

Wenn Sie nur eine einzige meiner „Andeutungsanalogien“ widerlegen (KÖNNEN), dann lobe ich Sie über den Kamm! Ehrlich.

RE: Schwerter zu Pflugscharen | 16.05.2013 | 15:44

Herr Domeinski, Sie beurteilen meine Feststellung, „dass die jüdische Religion einen völkischen Charakter aufweist“ als „Murks“, verweigern sich aber ebenfalls der unabdingbaren Aufgabe einer Arbeit am Begriff.

Hier mein Vorschlag: widerlegen Sie diese meine Aussage, die ich erstmals im Essay „Wer ist eigentlich ein Jude? Oder ein Bayer“ begründet hatte, und ich dankte Ihnen für diese Bereicherung meiner Weltanschauung.

Meine Prognose: ich befürchte, dass auch Sie zu der großen Schar derer gerechnet werden müssen, die sich leider nur ausschweigen KÖNNEN (Sie wissen es doch selbst am Besten: meckern kann jeder, doch kritisieren können, das muss gelernt haben, um es zu KÖNNEN) .

Ich vermute, dass auch Sie sich mit der gleichen „Begründung“ wie @Bastian84 dieser Kritik-Arbeit verweigern werden, der inzwischen wenigstens offen zugibt, dass er auch Aussagen negativ bewertet, die er nicht verstanden hat: „ich hab Ihnen gesagt: Mir ist es einfach zu anstrengend, mir den ganzen Kram durchzulesen, mit dem sich mich per Verlinkung erschlagen wollten“. Ist ja schon gut.

Immerhin leugnet @Bastian – im Unterschied zu Ihnen - nicht den völkischen, sprich: biologistischen Charakter des Judentums, und dies im Übrigen genau so wenig wie die Juden das selber tun würden, was ich ja schon in meinem gestrigen Kommentar eindrucksvoll belegt hatte, spricht doch sowohl das alte und das neue Testament ausschließlich vom „Volk Israel“.

Dass Sie mit dem „völkischen“ Charakter eines arischen – äh – „jüdischen“ Staates so Ihre Schwierigkeiten haben, das dürfte sich noch verstärken, nachdem Sie sich der intellektuellen Mühe unterzogen haben werden, meine Begründung dieser das deutsch-jüdische Kern-Tabu brechenden These nachzuvollziehen, derzufolge derZionismus die Folie des Antisemitismus (Version A) gewesen sei: ANTI- und SEMITISMUS: zwei Seiten einer Medaille namens Rassismus - einer These, auf deren Falsifikation / Widerlegung ich ebenfalls bis heute vergeblich warte.

Meinen Sie, sie packen das Projekt?! Es würde mich sehr freuen!

RE: Schwerter zu Pflugscharen | 16.05.2013 | 10:31

@Bastian84, ich habe mich nicht in Ihnen getäuscht und danke Ihnen dafür, dass Sie meine Ausführungen darüber, dass es keinen Antisemitimus mehr geben kann, referiert haben. Sie haben mir aber nicht geantwortet, geschweige denn auch nur eine Aussage von mir kritisiert und widerlegt.

Wie Sie es selbst zugeben, haben Sie meinen Antisemitismusbegriff nicht verstanden und führen das, wenn ich Sie richtig interpretiere, auf meine Unfähigkeit zurück, wirklich denken zu können!?

Ich habe diese Möglichkeit für das Ausschweigen der Plappernden Kaste in Der Erfolglose ja ebenfalls erwogen und dann negiert gehabt, weiß ich doch, dass man mich verstehen kann, wenn man das Verstehen von Texten gelernt hat.

Zum Vorwurf, dass Sie meinen AS-Begriff nicht verstanden haben: für jeden, der wirklich denken kann, erschließt sich aus meinen Texten, dass ich zwischen Judenhass und Antisemitismus einen Unterschied mache, entscheidender aber: dass ich zwischen dem ns Antisemitismus (AS) bis 1939 (genauer: bis zum Beginn des II. Weltkriegs) und dem eliminatorischen AS bis zum Ende des Krieges scharf unterscheide – und es Ihnen sowie den antideutschen und den jüdischen Zionisten verübele, dass sie das bewusst und planmäßig genau nicht tun. Sie gebrauchen den AS-Begriff als Waffe, als Antisemitismuskeule, indem Sie dadurch„Israelkritikern“ wenn nicht die Macht, so doch zumindest die Gesinnung eines Heinrich Himmlers meinen unterjubeln zu dürfen.

Das dürfen Sie nicht, denn das ist eine Lüge und damit eine Beleidigung, die selbstredend dazu dient, die von mir gegeißelte zionistische Staatsdoktrin Israels vor Kritik zu schützen.

Die beiden Fragen, die ich auch Ihnen darum stelle, lauten:

a) warum bezeichnen Sie eigentlich (Ihr Motiv / Interesse) das als Antisemitismus was seit Jahrtausenden als Ausdruck eines religiös verbrämten politisch-ökonomisch begründeten Judenhasses weltweit bekannt ist und als Phänomen (Pogrome, Vertreibungen etc.) nicht im mindesten allein das Judentum betraf; beispielsweise in Frankreich sind Hunderttausende von Franzosen (Hugenotten) aus haargenau den gleichen Motiven heraus ermordet und vertrieben worden wie jüdische Bevölkerungsgruppen vor und nach ihnen. Die Juden haben also in Sachen „Opfer von Hass“ absolut kein Alleinstellungsmerkmal, zumal es auch unter ihnen zu viele mit Deutschen-, mit Araber- mit Fremdenhass gibt. Hass, so habe ich es unwiderleglich formuliert, ist nämlich typisch menschlich - und deshalb ein Menschenrecht. Ich bitte um Widerlegung.

b) Beim ns Antisemitismus habe – was Sie eingestandener Maßen nicht verstanden haben - ich in allen meinen Veröffentlichungen zwischen zwei Varianten unterschieden und Variante A (AS bis 1939) mit dem Semitismus und seinem Nachfolgeprojekt Zionismus gleichgesetzt, Variante B (die „Endlösung“) allerdings nicht. Meine Frage: gehe ich Recht in der Annahme, dass ihre leidenschaftliche Verwendung von „Antisemitismus“ an Stelle von „Judenhass“ über die ganzen 2500 Jahre der Existenz eines Judentums in der unauflöslichen Konnotation mit Auschwitz, also der Variante B begründet liegt?! Das Ihr ganzes Rechtfertigungsgebäude für die gewaltsame Errichtung „des Judenstaats als Heimstatt der Holocaustüberlenden“ (so nämlich die herrschende Rechtfertigungslehre!) wie ein Kartenhaus zusammenbrechen würde, wenn man auch Ihnen – wie ich es bereits unwiderleglich gemacht habe – die (von Ihnen und Ihresgleichen) mit „Auschwitz“ konnotierte Auschwitzkeule zerschlagen würde?!

Wenn ich – wie Sie es auch referieren – aussage, dass es die Variante B nie (!) mehr geben kann, dann müssten auch Sie eigentlich dieser Erkenntnis beipflichten; wenn ich dann aber sehe, dass auch Sie den in der deutschen Öffentlichkeit mit der Variante B durchtränkten, sozusagen vergifteten Antisemitismusbegriff weiter als Waffe gegen Kritiker einsetzen, dann muss ich Ihnen dieses Spielzeug publizistisch aus der Hand schlagen, was ich tue, mit www.kampfkompetenz.de

RE: Schwerter zu Pflugscharen | 15.05.2013 | 23:43

Sorry @Bastian84, aber mit "übern BLOG gucken" ist sie bei mir nun mal nicht zu leisten: eine Kritik, die dieses Gütesiegel auch verdiente. Mich kritisieren, da muss man www.wirklich-denken-koennen.de!

Wie ich es immerhin anderen Kommentaren von Ihnen entnehmen konnte, sind Sie doch ein kritisch-analytischer Kopf, und ich würde mich gerade deshalb schon sehr über ein einziges kleines Argument von Ihnen freuen, mit dem Sie zumindest den Versuch unternommen hätten, beispielsweise den "ultimativen Antisemitismusbegriff" zu widerlegen...?! Oder die immer noch nicht widerlegt These von „Anti- und Semitismus: zwei Seiten einer Medaille namens Rassismus“!

Das sind doch wirklich bisher unerhörte, vor allem aber unwiderlegt Aussagen, die der Weghorn Gerd seit Jahren publiziert und – weil ihm partout niemand Paroli bieten will /kann – die inzwischen öffentlich den Eindruck erwecken, dass er selber wohl „Der Erfolglose“ sein müsse, und nicht etwa die Mitglieder des SPD-Bundesvorstands , der Bundesinnenminister sowie die Publizisten Josef Joffe, Kurt Kister im Verein mit Willi Winkler, Stefan Kornelius, Paul-Anton Krüger, Sonja Zekri, Giovanni di Lorenzo/Helmut Schmidt, Andreas Zielcke, Thomas Steinfeld, Reymer Klüver, Constanze Stelzenmüller, Peter Münch, Daniel Brössler, das Zentrum für Antisemitismusforschung (TUB), Dieter Graumann (ZdJ),Moshe Zuckermann und last but not least das zionistische enfant terrible in Deutschland:Henryk M. Broder.

Warum scheuen auch Sie zurück vor dieser zionistischen Haupt-Aufgabe, den Weghorn in die Schranken zu weisen, und nehmen stattdessen zu arrogant klingenden süffisanten Anmerkungen Zuflucht? Sie sind doch eigentlich / in Wirklichkeit gar nicht so, oder?!

Wissen Sie @Bastian84: wenn es in Deutschland bisher niemanden gegeben hat, der meine Antisemitismustheorie widerlegen wollte / konnte, dann nehmen Sie das als Ihre Chance wahr, oder erhören doch wenigstens Sie mein inständiges Flehen, wo Sie doch wissen, welchen Gefallen Sie mir damit bereiten würden – mir, der von sich sagt, dass er "den WIDERSPRUCH lieben gelernt" habe.

Also @Bastian84: machen wenigsten Sie doch mir die Freude Ihrer Kritik, ist mir doch der professionelle Umgang mit dem Widerspruch - den auch ich ziemlich mühevoll erlernen musste - inzwischen zur Quelle des Dazulernens und der Lebensfreude geworden.

Also bitteschön: wenigsten eines (1) der mindesten 35 Argumente von mir zu widerlegen (versuchen) – das kann / wird doch nicht zu schwer sein, für Sie!? Doch nicht für @Bastian84!

RE: Schwerter zu Pflugscharen | 15.05.2013 | 18:50

Ich stimme den Feststellungen von @Balsamico zu und möchte die These von @Bertin noch etwas reflektieren: "Sobald Religion zu einem beherrschenden Thema in einem Konflikt wird, wird dieser unlösbar. Die Hardliner auf beiden Seiten wissen das und profitieren davon."

Die Erklärung für diese richtige Aussage liegt allerdings in der Besonderheit begründet, dass ja die jüdische Religion einen völkischen Charakter aufweist, dass also die seit 1967 betriebene Regierungs-Politik der Transformation Israels von einer Demokratie (Gleichheit aller Bewohner vor dem Gesetz) in einen biologistisch definierten "jüdischen Staat Israel" die jetzt schon vorhandene Apartheid vertiefen wird, genauer gesagt: die „Absonderung“ vertiefen soll!

Anders gesagt: während die Palästinenser wohl keine Schwierigkeiten damit haben dürften, in einem säkularen Vielvölkerstaat, sprich „multikulti“ zu leben und zu arbeiten, so haben sich die Israelis in den vergangenen 65 Jahren immer stärker völkisch abgesondert, und dies mit einer Begründung, die mir schon beim Studium der Nürnberger Gesetze von 1935 sauer aufgestoßen ist.

So rechtfertigte / beschrieb Israel M. Lau in seinem 1988 auch auf Deutsch erschienen israelischen Bestseller Wie Juden leben "die Absonderung Israels von den anderen Völkern" mit der Begründung, dass "zweifelsohne" das strikte Befolgen der Reinheits-Gebote von 3. Mose 20 "entscheidend dazu beigetragen " habe, " dass sich das Volk abgesondert hat und seine Assimilierung unter den anderen Völkern verhindert wurde" (S. 76), das Postulat Rassereinheit, das nicht länger mehr nur von der Orthodoxie militant verfochten wird, sondern das inzwischen auch in den Rang der zionistischen Staatsräson aufgestiegen ist; mehr: http://profiprofil.wordpress.com/2012/11/24/pazifismus-judentum-usw/.

Nur wer also den Zionismus nicht als völkisches Projekt begreift, kann seine Hoffnung darauf setzen, dass die israelischen "Hardliner" irgendwann einmal den Weg zu einer Staatskonzeption finden oder abgewählt werden könnten.

Die hier vorgeschlagene "Konföderation" ist - auch unterhalb der Schwelle des Schweizer Modells – bis dahin ein rein voluntaristisches, idealistisches Gedankenkonstrukt mit Null Aussicht auf Erfolg, so dass seine massenhafte Ablehnung auf beiden Seiten auch nichts mit der Manipulation irgendwelcher "Hardliner" zu tun hat.

Kein Israeli - von den berühmten Ausnahmen abgesehen, die die Regel bestätigen - käme auch nur auf die Idee, hinter der völkerrechtswidrigen Besatzungs- und Siedlungspolitik seiner Regierung nicht das zu sehen, was die völkerrechtswidrige Besatzungs- und Siedlungspolitik für die Zionisten in Wirklichkeit auch ist: die mit Mose und den Propheten rationalisierte „Wiederherstellung“ von Judäa und Samaria mit Groß-Jerusalem als Hauptstadt eines „jüdischen“ Staates Israel: „Morgen in Jerusalem“!

Wenn dieses Ziel nicht bis 2040 - bevorzugt bewirkt durch die ethnische Diskriminierung, Vergrämung und Vertreibung der palästinensischen „Ureinwohner“ (Indianer) der genannten Gebiete in weitere Reservate /townships - planmäßig erreicht ist, dann spendier´ ich ´ne Kiste Champagner für wackeren Mitarbeiter von Brot für die Welt. Oder Caritas.

RE: Großer Kinderladen BRD | 01.05.2013 | 10:44

So gefallen Sie mir schon besser: Sie haben ein Interesse daran, dass ich meine Kompetenzen gut präsentiere und machen mir Verbesserungsvorschläge; dafür schenke ich Ihnen noch einen Link auf einen Artikel, in dem ich unser Thema - gab es überhaupt die Generation der 68er? - bereits behandelt hatte, verbunden mit der Hoffnung auf Erkenntniszuwachs.

Gerd Weghorn

PS. Zum Vorwurf "Verhör": Fragen stellen tut zwar auch ein Kommissar, doch nicht jeder, der fragt, ist auch einer. Ich habe sie ja nur gestellt, um meine These von Ihnen durch Ihre Nichtbeantwortung belegt zu bekommen.

Und die Info über die "Großfahrten" haben Sie ebenfalls einfach nicht verstanden, weiß doch jeder (durch Wiki), dass 5 Großfahrten nur in 5 Jahren gemacht werden können.

RE: Großer Kinderladen BRD | 01.05.2013 | 10:44

http://profiprofil.wordpress.com/2009/05/30/wer-wackelt-wozu-am-grundungsmythos/

RE: Großer Kinderladen BRD | 30.04.2013 | 18:45

Gehe ich recht in der Annahme, @hunter, dass auch Sie zu den Menschen gehören, die danach gieren, gefragt zu werden: "was hat meine Kritik mit Dir gemacht, Allerliebster?!"

Mal ganz unter uns: haben Sie eigentlich keinen Freund, der Ihnen den freundschaftlichen Rat vermitteln könnte, sich erst einmal bewusst zu machen, mit wem Sie sich da eigentlich anlegen? Das hätten Sie aber auch schon aus meinem Forumsbeitrag, oder aus dem ersten Satz von gerd weghorn persönlich vhttp://profiprofil.wordpress.com/about/ selber ersehen können, habe ich da doch gerade meinen narzisstisch kränkbaren Opponenten einen wesentlichen Tipp in punkto Umgang mit mir gegeben!

Ich bin übrigens schon "bei der Sache", denn die Sache, das ist leider Ihre Mentalität, eine Gesinnung und Haltung, die ich als OPFERMENTALITÄT definiert habe, die sich darin erschöpft, den Täter zu mimen um sich wieder mal als Opfer erleben zu dürfen.

Ich aber mache Ihnen diesen Gefallen nicht, sondern ich stelle Ihnen vielmehr einige Fragen, deren Beantwortung Sie auch Ihnen Wohlgesonnenen als das erweisen würde (Sie werden sie nicht beantworten), was Sie in meinen Augen demonstrieren: ein Bluffer und Angeber. Hier der Beweis:

1. Nennen Sie mir alle Mitglieder der "68er Generation", die es gibt! Oder eine Zahl. Kennen Sie einen persönlich?

2. Begründen Sie Ihre Behauptung, dass es überhaupt so etwas wie eine "Generation" geben soll bzw. definieren Sie "Generation"?!

3. Widerlegen Sie den von Ihnen erweckten Eindruck, dass Sie mit mindestens einem diesbezüglichen Ressentiment schwanger gehen?!

4. Was ist Ihnen - außer WEGDUCKEREI - in den letzten Jahren sonst noch so "untergekommen", und wie fühlt sich das an: wenn einen die W. "unterkommt"?!

5. Warum sind Sie ganz persönlich eigentlich so geil auf die "Aufarbeitung" meiner Vergangenheit, was haben Sie persönlich davon, wenn wir "68er" unsere Vergangenheit "aufgearbeitet" haben und - wichtigste Frage - was verstehen Sie eigentlich unter "Aufarbeitung", womit können wir Sie denn endlich zufriedenstellen, wo es doch bereits eine solche Fülle von Büchern, Aufsätzen, Filmen, Theaterstücken zu dieser "großen Erzählung" gibt?

Sind Sie vielleicht unersättlich, unbefriedigbar, also geltungssüchtig, dass Sie sich jetzt mit mir meinen anlegen zu müssen.

So: das war jetzt nett gesagt von mir - und ich empfehle Ihnen in Ihrem wohlverstandenen Eigeninteresse, es bei diesem unserem Schlagabtausch zu belassen, mich also nicht noch einmal persönlich entwerten zu wollen.