Elis

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RE: Ein Abbild unseres Selbst | 19.03.2012 | 16:41

Liebe Frau Zinkant, danke auch Ihnen für Ihre außerordentliche freundliche Antwort! Den Spieß drehe ich gerne um: nennen doch Sie ein Beispiel dafür, inwiefern die dt. Übersetzung mühselig sei. Aber ich tue Ihnen natürlich gerne den Gefallen, es mag hier ein Beispiel genügen: "Bisweilen müht sich Mukherjee zu detailliert, seinen Lesern die fachlichen Zusammenhänge zwischen Proto-Onkogenen, Viren und Tumorentstehung zu vermitteln. Zu deutlich verrät sich Mukherjee hier als Arzt, der selbst forscht und die kritische Distanz verliert." Was, glauben Sie, interessiert den Leser an einem Buch über den Krebs? Fallgeschichten, von einer Journalistin nacherzählt? Oder eher die sachkundige Darstellung der Krebsentstehung und -behandlung von einem Onkologen?
Und ebenso hätten Sie jedem Wörterbuch der dt. Sprache entnehmen können, dass es "die Verkaufe" nicht gibt. Kritisieren Sie die dt. Version, weil sie Ihnen zu wenig jugendsprachlich ist?
Auch würde mich interessieren, weshalb Sie zweimal rund 600 Seiten für eine Rezension lesen - hätte einmal nicht gereicht? Und dann finden Sie auch noch die Zeit für einen Vergleich zwischen den beiden Ausgaben? Bin beeindruckt.

RE: Ein Abbild unseres Selbst | 19.03.2012 | 11:51

Total oberflächliche Rezension. Habe das Buch soeben ausgelesen - auf Deutsch - und bin außerordentlich beeindruckt. Und sehr froh, dass ich diese Rezension nicht vorher gelesen habe! Übrigens ist es völlig falsch, dass die deutsche Übersetzung eine "Mühsal" sei, sehr im Gegenteil: Das liest sich total flüssig und angenehm. Die Autorin Zinkant hingegen scheint mit der deutschen Sprache auf Kriegsfuß zu stehen. Die Verkaufe?? Das darf nicht wahr sein. Außerdem heißt es "gefeit gegen", nicht "vor". Und wenn es medizinisch etwas komplizierter wird, steigt sie aus - ich bin sehr froh, die Zusammenhänge so verständlich erklärt zu lesen!