weltfrage

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RE: Enttäuschte Liebe | 12.08.2014 | 16:02

ja, kann ich verstehen. denken strengt an, nachdenken erst recht.

da sind "aktuelle konflikte" weitaus günstiger zu haben, um mal richtig die sau rauszulassen.

RE: „Ventil der Gefühle“ | 01.08.2014 | 22:37

"kann man auch bei marx nachlesen"

kann man natürlich auch bei luhmann nachlesen, oder, etwas literarischer bei derrida oder adorno: der widerstand gehört zum system. und er stabilisiert es. so wie bspw. ngo's gegen wasserprivatisierung von nestlé gegründet werden.

wie dem auch sei. meine kommentatoren- und autorenbeleidigungen werden grundsätzlich von diesem aspekt getragen. nutzlos, aber mit dem funken der hoffnung auf einen funken der reflexion. mehr offenbarung gibts heute nicht mehr.

RE: „Ventil der Gefühle“ | 01.08.2014 | 22:09

antisemitismus hat nichts mit integrationsdefiziten zu tun.

der sitzt viel tiefer. allerdings ist er quasi idealer anlass zur triebabfuhr der ohnmächtigen. den juden vergibt man nicht. nicht den mord an dem eigenen propheten, ja noch nicht einmal die eigenen vergehen. judenhass ist was idealtypisches. hitler wäre bei weitem micht so erfolgreich gewesen, hätte er sich als feindbild bspw. die franzosen gewählt.

warum werfen die ausgestoßenen dieser welt nicht die scheiben von bayer ein oder von basf oder monsanto der londoner börse oder der deutschen bank, den wahren kriegstreibern?

weil sie dumm sind. und gelenkt. von den merkels, grillos, erdogans und augsteins dieser welt. strukturelle gelenktheit wohlgemerkt. kann man auch bei marx nachlesen. wenn man will und kann. youtube reicht nicht.

RE: „Ventil der Gefühle“ | 01.08.2014 | 16:25

detlev claussen bringts auf den punkt: es gibt keinen neuen antisemitismus, auch wenn dies von teilen der sich als links verstehenden multiplikatoren in diesem land behauptet wird.

ein gutes gespräch. interessant dies im freitag zu lesen. da kann man nur hoffen, dass bei augstein und herden auch was hängen geblieben ist. zumal ersterer zum o.g. teil gehört und letzterer aufgrund ostsozialisation und wenig zeit zur nachwendezeitlichen reflexion allerlei schuldfragen weiter viele feindbilder in sich trägt.

es gibt ja bei vielen konzernen, die auf den öko-zug aufspringen, aber nur minimal geld dabei investieren wollen das marketinginstument des green-washing. schnell mal ein paar selbstlobende "facts" auf die website gestellt und das bewusstsein der konsumenten ist "aufgestellt".

ich hoffe mal, dass der freitag kein there-is-no-antisemitism-in-our-house-washing betreibt.

lesenswert auch das interview von ahmed mansour in diesem zusammenhang.

an die kommentatoren hier: es geht nicht um die konflikte im nahen oder mittleren osten. darum gehts noch nicht einmal den radikalen in europa (in den foren und auf der straße). es geht schlicht und ergreifend um judenhass.

RE: Niemand steht im Niemandsland | 28.07.2014 | 20:16

ja. in der tat, ziemlich zerhackt.

kommt noch aus der zeit vor der ersten lautverschiebung.

RE: Niemand steht im Niemandsland | 28.07.2014 | 13:58

"[...] sind dass dann hier wohl alles selbsthassende Juden und Antisemiten"

wahrscheinlich nicht. im gegensatz zu dir.

RE: Niemand steht im Niemandsland | 26.07.2014 | 03:24

wer ist wir, du omnipotenter narziss?

RE: Niemand steht im Niemandsland | 26.07.2014 | 03:08

ihr wir ihr wir.

was könntest du denn konkret? du "wir"? du idiot.

RE: Niemand steht im Niemandsland | 26.07.2014 | 03:05

meiner meinung nach...

hast du überhaupt eine? eine eigene?

fuck you! loser! sorry. ich meinte staatsbürger. entnehme, was immer du willst, und verkaufe es höchstbietend. und hol dir dann einen runter. und denke dann, dass andere sich für clever halten, aber du doch eigentlich der clevere bist.

und lass dir sauerstoff verschreiben, denn du schnarchst zu laut