Janka

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RE: Aus der Zeit gefallen | 11.04.2015 | 01:41

Es ist immernoch schwierig, auch wenn man mitlerweile mehr gewillt ist, den Aufstieg zu ermöglichen. Doch wie? Als Abiturient im zweiten Bildungsweg wird einem der Zugang zum Studium erschwert. Abitur in Berlin hat weniger Gewicht als in Bayern oder Schwaben. Ich habe es hinter mir. Und sehr schnell bemerkt, ich habe im Berliner Abi mehr Härte erfahren, mehr Kompetenz erhalten als die genannten. Doch weiterhin benachteiligt. Weil Abitur in Berlin. Abitur in einer Stadt ist nicht gleich immer das Selbe. Es kommt immernoch auf das Wo an. Bei welcher Bildungseinrichtung. Doch Abiturienten im 2. Bildungsweg müssen weitaus mehr Können mitbringen, Fähigkeiten erlangen, mehr Druck um es zu schaffen. Spätestens bei der Studienbewerbung, wird man wieder anders, negativer betrachtet. Das Bildungssystem ist defintiv besser geworden in den letzten 10-15 Jahren. Aber es gibt immer mehr benachteiligte. Und da spielt ihre Herkunft eine Rolle. Denn Herkunft bestimmt Schule an welcher man lernt. Und Umgang formt den Menschen. Menschen als bestimmten Landstrichen, Familien, Stadtteilen wird von Anfang ein Stempel aufgesetzt. Und dieser Stempel durchzieht den gesamten Lehrinhalt, Einschätzungen und die unmittelbare Zukunft. Getreu dem Motto: "Schuster bleib bei deinen Leisten!" Es gibt eine Klasse, die nur ungern eingesteht, jeder hat die angeborene Fähigkeit auch einen akademischen Weg zu gehen. Doch dieser wird vielen im 1 Bildungsweg nicht zugestanden. Und es hat nicht jeder die Kraft, die gestellten Weichen von Lehrern und Umfeld neu zu stellen. Leider. Oder warum haben wir Schulen die ihre Schüler auf ihr Leben in Hartz IV nach der Schule vorbereiten und nicht auf Potentiale oder den Gedanken: Du kannst alles sein was Du willst, wenn Du nur willst!

RE: Aus der Zeit gefallen | 11.04.2015 | 01:41

Es ist immernoch schwierig, auch wenn man mitlerweile mehr gewillt ist, den Aufstieg zu ermöglichen. Doch wie? Als Abiturient im zweiten Bildungsweg wird einem der Zugang zum Studium erschwert. Abitur in Berlin hat weniger Gewicht als in Bayern oder Schwaben. Ich habe es hinter mir. Und sehr schnell bemerkt, ich habe im Berliner Abi mehr Härte erfahren, mehr Kompetenz erhalten als die genannten. Doch weiterhin benachteiligt. Weil Abitur in Berlin. Abitur in einer Stadt ist nicht gleich immer das Selbe. Es kommt immernoch auf das Wo an. Bei welcher Bildungseinrichtung. Doch Abiturienten im 2. Bildungsweg müssen weitaus mehr Können mitbringen, Fähigkeiten erlangen, mehr Druck um es zu schaffen. Spätestens bei der Studienbewerbung, wird man wieder anders, negativer betrachtet. Das Bildungssystem ist defintiv besser geworden in den letzten 10-15 Jahren. Aber es gibt immer mehr benachteiligte. Und da spielt ihre Herkunft eine Rolle. Denn Herkunft bestimmt Schule an welcher man lernt. Und Umgang formt den Menschen. Menschen als bestimmten Landstrichen, Familien, Stadtteilen wird von Anfang ein Stempel aufgesetzt. Und dieser Stempel durchzieht den gesamten Lehrinhalt, Einschätzungen und die unmittelbare Zukunft. Getreu dem Motto: "Schuster bleib bei deinen Leisten!" Es gibt eine Klasse, die nur ungern eingesteht, jeder hat die angeborene Fähigkeit auch einen akademischen Weg zu gehen. Doch dieser wird vielen im 1 Bildungsweg nicht zugestanden. Und es hat nicht jeder die Kraft, die gestellten Weichen von Lehrern und Umfeld neu zu stellen. Leider. Oder warum haben wir Schulen die ihre Schüler auf ihr Leben in Hartz IV nach der Schule vorbereiten und nicht auf Potentiale oder den Gedanken: Du kannst alles sein was Du willst, wenn Du nur willst!