Integration ist keine Zweibahnstraße

Köln, Hamburg, usw. Generalverdächtigungen und deutscher kultureller Inkompetenz muss mit durchgreifenden Maßnahmen begegnet werden.
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Der Zentralrat der nordafrikanisch aussehenden und arabischsprechenden Männer e.V mit Sitz in Bielefeld hat zusammen mit dem Komitee zur Wahrung der Politcal Correctness, Pro Asyl, der Refugee welcome Bewegung und der Vereinigung der Verfolgten des Seehoferregimes – VVS folgende Forderungen veröffentlicht:

Die im Zuge der von Klosterschülerinnen und dem Priesterseminar zu Köln, Hamburg und anderen deutschen Großstädten organisierten Silvesterandacht im Bereich des Hauptbahnhofs kam es leider zu einigen unangenehmen Missverständnissen, die in den Medien zu unangebrachter Aufmerksamkeit gelangt sind. Um diese zukünftig zu vermeiden verlangt der ZnaaM e.V. die Umsetzung folgender Maßnahmen:

1. Da bislang keine "Täter" identifiziert werden konnten, ist der Verweis auf „nordafrikanisch aussehende und arabisch sprechende Männer“, auch und insbesondere durch Opfer und Augenzeugen / innen, zutiefst rassistisch und verabscheuungswürdig. Es ist in allen Presseveröffentlichungen zukünftig der Begriff „Y-Chromosom tragende mit möglicherweise vorhandenem Migrationshintergrund oder aus dem Skiurlaub in St. Moritz zurückkehrende, sonnengebräunte deutschstämmige Menschen“ zu verwenden.

2. Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei der subjektiv wahrgenommenen arabischen Sprache auch um einen, bisher unbekannten deutschen Regionaldialekt handeln könnte. Des weiteren muss der Hinweis erfolgen, dass der Begriff „Ficki-ficki“ in süd-west algerischen Stammesdialekten sinngemäß bedeutet: „Darf ich Ihnen Ihre Einkaufstaschen tragen“ oder „Ich bewundere Ihren ausgeprägten Intellekt“.

3. Die Zeitschrift EMMA wird in ihrer nächsten Kölner Regionalausgabe die Bauanleitung zu einem „Armlängenkragen“ veröffentlichen. Dieser wird sich optisch an dem aus den 80er Jahren bekannten Fahrrad-Abstandshalter orientieren. Alle Frauen sind zu verpflichten, diesen zukünftig um den Hals zu tragen. Um eine Gefährdung sich nähernder Y-Chromosom tragender Menschen auszuschließen, darf der Arm nicht über die Nasenspitze der Trägerin hinausragen.

4. Aufgrund des unverhältnismäßig harten Polizeieinsatzes haben alle Polizeibeamten in und außer Dienst zukünftig ein Schild mit folgenden Angaben zu tragen: Name, Privatanschrift, Kfz-Kennzeichen, Name und Adresse der Schule der Kinder und Kontodaten. Außerdem sind auf Verlangen Familienfotos auszuhändigen. Desweiteren sind Blanko-Einzugsermächtigungen bereitzuhalten, um Schmerzensgeldzahlungen nach unverhältnismäßigem polizeilichem Gewalteinsatz, z.B. durch Anhauchen, unbürokratisch und ohne Befassung des Rechtsstaats abzuwickeln. Die Anzahl der Dienstposten bei der Polizei ist, wie in der Vergangenheit bereits geschehen, massiv abzubauen und sollte mit Stichtag 01.02.2016 nicht mehr als 2 % des heutigen Dienstpostenumfangs, davon ¾ Schwerbehinderte, umfassen.

5. Facebook hat unverzüglich dafür zu sorgen, dass volksverhetzende, rassistische und fremdenfeindliche Posts mit dem sinngemäßen Inhalt „Frauen werden durch Ausländer sexuell belästigt“ automatisch mit dem Zusatz „gilt nur in Silvesternächten zwischen 22.00 und 02:00 Uhr in der Nähe von Hauptbahnhöfen deutscher Großstädte bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius“ versehen werden.

6. Die Bundesregierung hat auf nationaler und internationaler Ebene dafür zu sorgen, dass in der europäischen Menschenrechtskonvention und der Genfer Flüchtlingskonvention das Recht auf Ausleben der kulturell geprägten Fortpflanzungsriten aufgenommen wird.

Die Umsetzung dieser Forderungen wird nach unserer Auffassung entscheidend zum Rechtsfrieden und einem positiven gesellschaftlichen Frieden beitragen.

08:37 07.01.2016
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