wilf

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RE: Damit es jede Sau versteht | 21.10.2011 | 08:42

@claudia

in Permaculture Paraguay wird der bedarf der mitglieder ermittelt und demensprechend produziert, ueberschuesse werden auf den maerkten verkauft.

z.B.: die gruppe die fruechte anbaut bekommt soviel land zugeteilt wie sie brauchen, land ist gemeinschafts gut und kein kostenfactor.

das ist der springende punkt, im capitalistischen Paraguay bringt organischer anbau von fruit and vegetables eine rendite von $500/ha, und GM-soy ueber $2000/ha, folglich erhoehen sich die land preise so dass nur noch GM-soy rentabel ist.

Resultat: nahrungsmittel preise steigen ins uferlose da alles importiert werden muss - was niemand der schon bisher 75% seines einkommens fuer essen ausgeben musste bezahlen kann - folglich verschwinden viele produkte aus dem angebot - die ernaehrung reduziert sich auf wenige noch bezahlbare fressalien.

Das Permaculture Paraguay model laesst sich weltweit replizieren wodurch die ernaehrung ueberall gesichert wuerde. Das Prinziep ist einfach: geplante mengen, locale production, festgeschriebe preise, kein zwischenhandel - dadurch entsteht ein preis niveau das fuer erzeuger und consument vertretbar ist.
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