Wohlfarth

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RE: Mangelnder Mut | 01.12.2009 | 11:58

Ein aufgeklärter Muslime schätzt das Problem klüger und klarer ein als viele deutsche Scheuklappen-Kommentatoren und Ideologen:

www.tagesspiegel.de/meinung/anderemeinung/Minarette-Schweiz-Integration-Islam;art22196,2963775

lesenswerter Gastkommentar im Tagesspiegel:
Die Muslime sind zu empfindlich. In Europa wird ein Maulkorb schneller gefertigt als jedes Gegenargument. Ein Gastkommentar des Politikwissenschaftlers und Historikers Hamed Abdel-Samad.
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Von Hamed Abdel-Samad
1.12.2009 0:00 Uhr

RE: Deutsch-deutsche Dämonen | 29.04.2009 | 16:56

Endlich mal eine differenzierende Bewertung der DDR, die nicht auf Halbwissen und Einseitigkeit beruht. Die DDR als einen Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte und im Kontext ihres Umfeldes zu begreifen ist wesentlich.

RE: Das DDR-BRD-Quiz | 01.04.2009 | 12:53

Ehrenfried Wohlfarth, Berlin
Nach 20 Jahren Einheit finde ich das Gerede über prototypische Persönlichkeiten Ost-West langsam nervig. Sicherlich, es gibt auf Grund der unterschiedlichen Sozialisationen Differenzierungen. Die aber ständig zu thematisieren, ist nicht zielführend.
Herr Biller hat wirklich ein Problem mit sich selbst. Teil seiner Wahrnehmungsverzerrung ist auch dasNostalgiegehabe mit seiner verblichenen „coolen BRD“. Vielleicht weiß er als osteuropäischer Einwanderer nicht, dass in den ersten 20 Jahren der Bundesrepublik viele Altnazis die BRD regierten und Gesetze und Traditionen Nazideutschlands fortgefüht wurden. Erst mit der Brandt-Scheel-Regierung ließ das nach und es begann ein Prozess der Vergangenheitsbewältigung.
Umbrüche in der Geschichte können sich aus biologischen Gründen nicht immer ad hoc mit einem vollkommenen Austausch der Menschen vollziehen. Insofern verläuft der Prozess nach 1989 besser als nach 1945 in der „coolen BRD“. Die weitere Aufarbeitung der DDR-Vergangen-heit muss noch gründlicher erfolgen. Aus dem zunehmenden historischen Abstand heraus ergeben sich auch differenzierendere Bewertungen.

RE: Die FDP im Aufwind | 23.03.2009 | 12:59

FDP angreifen

Ich hoffe auch, dass die FDP endlich von Teilen der Presse, SPD, Grünen und Linken richtig vorgeführt wird. Die Angriffsflächen der FDP können gar nicht größer sein. Im Wahlkampf ist also noch alles drin, so dass es nicht zu einem schwarz-gelben Bündnis kommen muss. Die ideologische Kapitalismusverhaftung a´la Neoliberalismus der FDP nimmt schon lächerliche Züge an, ist offensichtlich unglaubwürdig und unerträglich.

RE: Der Kapitalismus muss aufhören, er selbst zu sein | 22.03.2009 | 17:02

Ehrenfried Wohlfarth Berlin, 23.3.09
Der Lösungsansatz “ Demokratie plus Gemeineigentum“ und demokratische Kontrolle verbleibender Unternehmen wäre Sozialismus plus Demokratie. Das klingt gut. Ist es bei den derzeitigen Kräfteverhältnissen durchsetzbar?
Politisch machbar ist nach Lage der Dinge eine soziale und besser regulierte Marktwirtschaft, also ein gebändigter Kapitalismus. Politik und Staat müssen Regeln konsequent vorgeben und kontrollieren. Dazu ist in der jetzigen Krise die Chance vorhanden.
An entsprechender Konsequenz und Kompetenz sowie am erfoderlichen politischen Willen der Politiker mangelt es scheinbar. Dann wäre die nächste viel schlimmere Krise vorprogrammiert und die Systemfrage wird zur Überlebensfrage.