Wolfgang Ksoll

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RE: Die Brücke ins Solarzeitalter | 16.11.2014 | 15:50

Die Bremser des Solarzeitalters

Die obioge Darstellung ist eine irrationale Beschönigung und hat nichts mit dem aktuellen Zustand der SPD zu tun. Die SPD ist keine Solarpartei sondern eine Kohlepartei. Beispiele:

1977 wurde unter der Federfühung von Johannes Rau, SPD, der Jahrhundertvertrag geschlossen. Nach der ersten Ölkrise sollte der Preisschub durch Verstärkung der abkackenden Kohleförderung gebremst werden. Garantieförderungen/-preise wurden den nicht wettbewerbsfähigen Zechen gegeben. 40 Mio Jahrestonnen Steinkohle. Von wegen Einstieg in die Solarwende mit Brandt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Jahrhundertvertrag
Die SPD fährt gerade die RWE gegen die Wand. Sie hat zugelassen, dass Peter Altmaier keine Leitungen bauen lässt, um Nordsee-Windstrom abnehmen zu können. Die holländische Tennet hat kackfrech bestehende Gesetze nicht umgesetzt. Peter Altmaier hat die EEG-Umlage erhöht, um RWE Schadensersatz zahlen zu können, wenn sie Offshorestrom liefern können, aber wegen der Schlampereien von Tennet nicht an Land kriegen. Die RWE hat sich auf solche Spielchen mit Zockern aus CDU und SPD nicht eingelassen und das Projekt Borkum Riff gestoppt. Zynisch hat Altamaier dann gesagt, erneuerbare Energie sei zu teuer. Die SPD hat brutalst möglich dazu geschwiegen.

Im Gegenteil: Manche SPD-Mitgleider labern herum, dass Offshore-Strom zu teuer sei. Eine deutschnationale Sonderbehandlung des Marktes. In Dänemark, USA und England sind keine deutschen SPD-Politiker, die die EE behindern und die bauen dort fleissig Windkraftwerke offshore.

In Enland schafft Siemens 1.000 neue Arbeitsplätze mit Offshore-Wind, während die SPD in D die Kohlewende betreibt.
http://offshorewind.works/300-million-investment-create-1000-jobs-uk/

Sofort nach der Wahl ist Hannelore Kraft mit Peter Altmaier nach Brüssel, damit weiter die deutsche Kohle subventioniert werden darf. Bei Garzweiler II hat man die Grünen besoffen gemacht, in dem man die maximale Fördermenge von 1.300 auf 1.000 Mio t herabsetzte. Was heisst das? Offshorewind wird behindert von der SPD und Kohle weiter fortgeschrieben. Statt möglichst schnell aus der Kohle rauszugehen, werden mit Gabriel weiter Jahrzehnte mit Kohle konstruiert. Pervers wie die SPD ist, fördert sie den Eigenstrom bei Rheinbraun (jetzt RWE) für Bagger, Absetzer, Förderbänder aus der EEG-Umlage und jagt RWE aus dem ökologischen Wandel heraus (siehe Borkum Riff). Die Folge? RWE wird Pleite gehen und da wir auch keine Stiftung für die Kernkraft haben wie bei der Ruhrkohle, werden dem Steuerzahler über die Insolvenzen der EVUs die Kosten für den Rückbau der Atomenergie von der SPD übergewälzt.

Im Osten steht die Laubag (jetzt Vattenfall) mit der Braunkohle vor dem Aus. Die schwedische Regierung hat als Eigentümer einfach den Ausstieg beschlossen. Die SPD kämpft (wie schon im Wahlkampf in Brandenburg) dort mit den Linken (wie in NRW mit den Grünen) gegen die Stillegung der Dreckschledeuern.

Gabriel hat dann diese Woche noch eins draufgesetzt und Schlupflöcher für das Fracking eröffnet.

Dreist labert Gabriel (bei Störung durch Greenpeace) von dem Erhalt des industriellen Standortes in Deutschland. Dummdreist ist nur Kohle für ihn Industrie. Auf eine Industrialisierung mit Windenergie scheisst er und wirft RWE tödliche Knüpel mit siner Kohlepolitik zwischen die Beine. Die Hauer von Ruhrkohl, Rheinbraun und Laubag könnten auch Windkraftwerke montieren. Die haben keien Angst vor frischem Wind. Aber die SPD macht sich in die Hosen vor der neuen Welt. Die neue Welt darf bei der SPD nur noch in Liedern vorkommen.

Mit Willy Brandt hätte es eine solche rückwärtsgewandte Politik nicht gegeben. Das ist das einzige, w s an dem Artiekl oben stimmt. Aber wir haben Siegmar Gabriel, der die SPD zerstört und das Land vernichtet. Und das auch noch mit offenbar die Realität nicht mehr wahrnehmenden Bewusstseinsstörungen, wie wir in Norwegen sehen durftn. Dort log Gabriel dummdreist, dass der rechtsextreme Massenmörder von Oslo wegen der Vorratsdatenspeicherung in Norwegen gefasst worden wäre. In Norwegen gibt es aber keine Vorratsdatenspeicherung, nur in Grabriel entrücktem Gehirn und im Parteiprogramm der SPD.
https://netzpolitik.org/2013/sigmar-gabriels-norwegisches-maerchen-ueber-die-vorratdatenspeicherung/

Wenn die SPD weiter die Amokläufe Gabriel duldet, wird sie wie in Baden-Württemberg durch die Grünen überholt. Diese Dreckspoltik mit Zerstörung der Umwalt ist nicht mehr hinnehmbar. Gemessen an der Realität finde ich den Artiel von Fabio Longo extrem schlimm.

RE: Grüne Überraschung | 16.10.2014 | 12:20

Die Grünen suchen den Krieg, nicht mehr den Frieden.

Es ist erstaunlich, dass sich die grüne Fraktionschefin sich Gedanken macht, in welchen Krieg Deutschland möglichst schnell einsteigen kann: Soldaten verheizen, Waffen verkaufen. Seit 1998 reisst die Kette nicht mehr ab, wohin die Grünen sinnlos unsere Soldaten verheizen woill. Jogoslawien vernichtet, Kosovo völkerrechtswidrig überfallen und die oraganiserte Kriminalität (hauptsächlich Drogen aus Afghanistan, der Produktion wir mit unserer Bundeswehr von 150 t 2001 unter den Taliben auf 8.500 t in 2008 unter Bundeswehraufsicht gebracht haben) militärisch gesichert (40% des BIP), Afghanistan über 100.000 tote Zivilisten in unserem rotgrünen Krieg mit dem Mantra "Brunnen bohren, Frauen hlefen". Die Augen werden zugemacht zu dem fehleneden Leistungsvermögen der Bundeswehr: 13 Jahre sieglos am Hindukush, dann verdrücken und zu feige zur ehrenhaften Kapitulation. In der Ukraine wollte uns Harms dazu hetzen, mit den Neonazis dort einen Bürgerkrieg zu führen, um das Selbstbestimmungsrecht der Ukrainer zu vernichten.

Jetzt Syrien? Erst bedrohen wir mit deutschen Raketen Syrien aus der Türkei heraus. Die CIA hat die Terroristen dort mit Waffen ausgerüstet und viele Städte wie Aleppo sind schon zerstört. CDU-Kauder will jetzt Waffen an die Terroristen von der PKK liefern, Waffenschieber Steinmeier, SPD, hat schon Waffen an andere in Syrien geliefert. Wir werfen Öl ins Feuer und in den Brand, den wir mitveruracht haben, sollen wir jetzt unsere Soldaten werfen?

Es wird keine Perspektive für Frieden und Wohlstand in Syrien und Irak diskutiert. Wir beteiligen uns nur an militaristischen Waffengängen zum Ölraub, wie die Briten seit 1914, die 1919 erstmals Bagdad aus der Luft bombardierten (Bomber Harris). Wir unterhalten nicht mal diplomatische Beziehungen zu den Machthabern in manchen Gebieten. Auch nicht mit der IS. Wir dulden keinen Diplomatie, wir wollen töten.

Man wird uns vor den Grünen schützen müssen, die die Diplomatie nicht mehr wollen und nur noch militärische denken. Wie konnte aus der Friedensbewegung nur so was erwachsen?

RE: Datenaskese wird uns nicht retten | 30.04.2014 | 16:11

Genauso ist es! Datenaskese zu predigen ist genauso blödisnnig als wenn man Deutschalnd fit machen wollte, Gestapo und Stasi gesellschaftlich zu akzeptieren, obwohl beide geholfen haben, das jeweilige Deutschalnd explodieren zu lassen.

Ausch Verschlüsselung hilft nicht. Bei ungehemmten, kriminellen Geheimdiensten gilt wie beim Roulette: der perverse Spanner gewinnt immer (wie die Bank beim R.)

Der einzige Weg ist es, die Geheimdienste zurück in Rechtsstaat und Demokratie zu holen. Wir können es uns nicht leisten, rechtsfreie Räume aus Steuergeldern finanziert zu erlauben. Unsere Gesellschaften würden daran kaputt gehen wie das Deutsche Reich, die DDR, die Sojetunion, Rumänien usw.

Wie so etwas aussehen kann, habe ich hier aufgeschrieben:
http://wk-blog.wolfgang-ksoll.de/2014/04/26/geheimdienste-mussen-global-durch-un-reguliert-werden/

RE: „Das ist kein Protestfilm“ | 29.03.2014 | 20:56

Umsiedlungen sind immer ein schwieriges Thema. Aber ich finde es schade, dass so einseitig und wenig kenntnisarm recherchiert wurde.

Ich komme aus dem Rheinland, wo das komplette Dorf meiner Tante in den 1960er Jahren wegen eines Tagebaues umgesiedelt wurde. Die war sehr glücklich, weil sie mit der ganzen Gemeinschaft in ein schönes, neues Dorf gezogen ist. Das ist über 50 Jahre her. Solche Leute hätte man doch auch einmal befragen können.

Zudem kommt der Bagger nicht überraschend, sondern mit 10-40 Jahren Planungsvorlauf. Aber auch bei Flughäfen oder Eisenbahnen kann es passieren, dass sich das Siedlungsgefüge ändert.

Schade, dass der Autor sich die Butter vom Brot genommen hat.

RE: Netzpolitik ist nun Frauensache | 20.12.2013 | 09:00

Bär, Zypries, Grütters und Böhmer haben 2007 für die verfassungswidrige Vorratsdatenspeicherung gestimmt und 2009 für und gegen Internetsperren (Zugangserschwerungsgesetz). Sie liegen mit unserer Verfassung im Clinch (Vorratsdatenspeciherung) und wissen nicht was sie wollen (Zugangserschwerungsgesetz).

Was soll daraus für eine Perspektive erwachsen? Wir werden die Damen beobachten müssen, ob sie wenigstens in diser Legislatur unsere Verfassung respektieren und ihre Entscheidungen müssen wir anzweifeln, wiel sie kurz danach auch das Gegenteil wieder sagen können, wie sie es schon 2009 gemacht haben.

RE: Altmai(l)er abschalten! | 15.11.2013 | 09:50

Es ist ja noch schlimmer: die Kohlerunde von Kraft und Altmaier (der aus dem Ex-Bergbauland Saarland kommt) bekämpft aktiv die Energiewende der großen Konzerne.

RWE wollte auf Borkum Riff einen Windpark bauen. Altmaier hat es schlampig verpennt, dass Tennet die gesetzlich vorgeschriebenen Anschlussleitungen baut. Brutal, wie Altamier ist, hat er statt dessen die EEG-Umlage erhöht, um RWE Geld zahlen zu können, wenn sie Strom anbieten, aber wegen Altmaiers Schlampigkeit bei Tennet nicht abgenommen bekommen. Altamaier verpennt den Leitungsbau, zockt die Bürger dann über die EEG-Umlage für Nullleistung ab und rennt dann zynisch rum, dass die Energiewende teuer sei.

In der Kohlerunde bei den angeblichen Grokoverhandlungen haben Kraft und Altamier ihren Hass auf die Ernergiewende weiter ausgetobt: Nordseewind soll weniger ausgebaut werden (als RWE weiter ausgebremst werden), Zuschüsse für Windenergie gesenkt werden (gleichzeitig rennt die Kohlerunde Kraft/Altmaier nach Brüssel, damit die rechtswidrigen Subventionen für Dreckstechnologie weiter in einer Höhe gezahlt werden dürfen, die weit über der Förderung der Energiewende liegen).

Momöglich kommt dann die Kohlerunde noch auf die Idee, RWE zu zwingen, Garzweiler II aufzumachen, was der Konzern wegen fehlender Wirtschaftlichkeit nicht mehr machen wollte.

Die Dreckspolitik der Kohlerunde Kraft/Altamier ist offen gegen die Bevölkerung gerichtet. Sie nimmt in Kauf, dass Hamburg wegen Erhöhung des CO2-Gehaltes im Mmerr versinkt und nimmt den Steuerzhaler für eine schwachsinnge Arbeitsmarktpolitik mit Subventionen für Dreckstechnologie aus, nur damit nicht ein paar Arbeitsplätze nicht von NRW nach Niedersachsen wandern.

Ich hoffe, dass die SPD-Mitglieder diesem gegen sie gerichteten Spuk und Amoklauf der Kohlerunde Kraft/Altmaier eine klare Absage erteilen und sich für die Zukunft des Landes entscheiden statt für seine Zerstörung.

RE: Was zum Leben | 09.11.2013 | 20:54

Süß, diese deutschtümelnde tehoretischen Ergüsse. Da gibt es in Deutschland Heerscharen von gutbezhalten Theoretikern, die darüber wild spekulieren, wie es für den deutschand Landsamnn am Besten wäre. Regional, nach Branche oder nach Mondphase unterschiedliche Mindestlöhne. Was fallen dem Theoretiker nicht alles für schöne Argumente ein, seinen eigenen Daseinszweck für seine Deutschtümelei und die unwürdige Bezhalung der anderen zu untermauern. Erst letzte Woche ergossen sich die Volkwirte der deutschen Bank in komplizierten Modelle, warum der Deutsche an scih mit einem einheitlichen Mindestlohn nicht zurechht käme. Da muss schon wie im Sozialismus, der Staat mit an den Tisch (auch um die Tarifautonomie wie in der DDR aufzuhbene, damit sich Mutti wieder wie zu Hause fühlt). Die gleichen Leute, die für koreanische Schiffe strenge Antidumping-gesetze und deren Durchstezung fordern, wollen auf dem Arbeitsmarkt strenge Dumping-Löhne haben: unter Selbstkosten verkaufen, um dne Arbitsmarkt zu erodoieren. Nur messen wollen die theoretisierenden Seelnvekäufer nicht.

Wie gut hat es da der flache Amerikaner. Der hat für flache Theoretiker keine Zeit und für über 300 Mio Amerikaner einen flachen Mindestlohn: unabhängig von Region oder BRanche. Der hat dann auch Mindestlöhner in Supermärkten hinter der Kasse den Kunden die Tüten einpacken. Nach unseren Pseudotheretiker, die die Praxis scheuen wie der Teufel das Weihwasser, kann es solche Jobs für den deutschen Arbeitnhemer nicht geben. Weil Kapitalimsuhassende Sesselfurzer den Leuten das Geld nicht gönnen und liebner selbst einsacken. Aber Geld, um sowas für Gericht zu verhandeln ist da. Ist ja auch schön, wenn die Arbeitsverwattlung mit in den Löhnen hängt: dann braucht man selbst nichht Produktiv arbeiten. Wieviele Arbeitsrichter ahben wie, die sich mit Mindestvergütung beschäftigen?
Merkels Sozialismus hat viele Zuarbeiter, die Angst vor Kapitalimus wie in der USA mit flächendeckendem gesetzlichem Mindestlohn haben. So kann man das land prächtig kaputt labern. Kein 1% Wachstum aber C02-Ausstoss anwachsend: Muttis zentrale Verwaltungswirtschaft.

RE: Schirrmacher und die SPD | 04.10.2013 | 13:20

Es ist ja rührend, dass sich Schirrmacher um das Erbe von Glotz kümmert (der in der Partei nicht nur beliebt war). Aber es ist leider weltfremd anzunehmen, mit ein paar Zeitungsartikeln die digitale Revolution voran bringen zu können.

Es gib keinerlei Anzeichen dafür, dass die in deutschen Parlamenten vertretenen Parteien Leute hätten, die das Tehma voranbringen könnten. Es mangelt an der "ability to execute". Die Enquete zu Zeiten von Glotz (mit Tauss, damals SPD, dann weggebissen von Kriegstreiber Struck, dem das Milliardengrab Afghanistan wichtiger war als die Zukunft des Landes: wir töten lieber in Kundus und traumatiseren unsere Soldaten) war nutzlos genau wie die des letzten Bundestages: keinerlei Ergebnis, das umgesetzt wurde. Zur Zeit macht der Bundestag nur Politik gegen die Bevölkerung. Der Bundesrat als Gesetzgeber startet beispielsweise eine WLAN-Initiative (die SPD hält aber dabei an Vorratsdatenspeicherung fest nach parteitagsbeschluss), macht aber keinen Gesetzentwirf, sondern erblödte sich, die schwarzgelbe Regierung zu fragen, ob die nicht Bock haben einen zu machen. Die sagen dann die Chance nutzend: kein Handlungsbedarf. Die Liste ließe sich mit Zugangserschwerungsgesetz, ACTA, Vorratsdatenspeicherung usw. fortsetzen, wo immer auch die SPD ganz vorne weg war, bis hin zur Verfassungsfeindlichkeit, wie dann das Bundesverfassungsgericht feststellte bei der Vorratsdatenspiecherung.

Man muss schon sehr weltfremd wie Schirrmacher sein, dass man solchem Personal zutraut, mit der Gegenwart fertig zu werden. Die Nutzung des Internets ist in Deutschland ein 25-jähriges Trauerspiel.
- 1988 wollte das BMFT europäische Isolaton mit ISO-OSI gegen das Internet betreiben- 1996 maulte selbst Bill Gates noch, bis er endlich die Kurve bekam
- 1998 klagte Jack Welsh "We are late" als er endlich GE ins Internetzeitalter führte,
- aber 2001/2002 schottete dann Zypries (SPD) die deutsche Verwaltung vom Bürger ab: keine Urkundenfälschung in E-Mails wie in der Schweiz, keine eingescannte Unetrschriften wie in UK. Deutschnationael Sodnerlösungen, die bis heute nach Nutzer suchen (QualSigs, eID, De-Mail). Selbst die sich selbst beschäftigenden Juristen sind zerstritten. Das EGVP wird nicht angenommen, statt das verbastelte E-Government-Gesetz (2013) zu respektieren, bastelt man sich ein E-Justice-Gesetz (an allen internationalen Entwicklungen vorbei) und man bastelt jetzt eine Spezialmail, die Anwälte in Richtung Gerichte nutzen müssen, aber nicht andersherum. Die EU-Dienstleistungsrichtlinie wird auch mit SPD-Hilfe einfach boykottiert (2009, Art. 8).

Die realexistierende Landschaft ist viel grausamer als sich Schirrmacher in seinem Wolckenkuckucksheim träumen kann. Er braucht ja auch noch sehr viel Unetrstützung: für themenbezogene Reden von ihm holt er sich Ghostwriter. Dann ist das so, als wenn Gauck über den Staat spricht: den ganzen Tag voller Forderungen, aber nicht bereit selbst Minimalanforderungen zu efülleb: gegen Grundgesetz und 6. Gebot Moses führt er eine Scheinehe, um öffentliche Leistungen zu erschleichen (z.B. die Vererbung von 60% des "Ehrensoldes" an einen Scheinehepartner).


Die entrückte Weltfremdheit bringt uns nicht weiter. Im Gegenteil: sie zementiert den Unsinn. Aber wir haben Meinungsfreiheit, da kann man auch Weltfremdheit zum Anker seines Handelns machen.

Ich habe auch keine Lösung, aber naiv zu sagen, nächste Partei ist unsinnig, wenn man das Problem noch nicht mal analysiert hat. Ich hatte meine Wahlentscheidung 2013 für den Bundestag vollständig von der Netzpolitik abgekoppelt, weil da nichts ist.

RE: Aufschrei der Bahner | 12.09.2013 | 19:33

Ob der Mann anerkannt ist oder nicht, interessiert mich nicht. Mich interessieren nur die Fakten.

Er macht (8 Jahre nach seiner Flucht vond er SBB) am Stammtisch große Sprüche. Fakten:

- ich habe oben schon hingewiesen, dass es der SBB offenbar an einem Indusi-Sytem mangelt, was Tote zur Folge hat. Anerkennung hin oder her.

- er redet von der EU, obwohl die Schweiz kein EU-Mitglied ist. Der Hinweis auf die Grenzkosten für das Netz ist unsinnig. Wir haben andere Infrastruktursysteme, wo auch die Frage von Netz und anderen Betreibern eine Rolle spielt. Beim Strom hatten wir vorher private Eigentümer (RWE, e.ON, usw.) und heute haben wir die holländische Staatsfirma Tennet, die in Norddeutschland die Netze betreibe. Diese verstößt gegen geltendes Recht und zieht sich darauf zurück, dass der holländische Staat ihm nicht genug Kapital mitgegeben hat, um in Deutschland gesetzliche Auflagen zu erfüllen. Ergebnis: die staatliche Misswirtschaft hat dazu geführt, dass RWE das Projekt des WIndparks Borkum-Riff gestoppt hat udn Peter Altmaier die EEG-Umlage erhöht hat, um aus den Zwangsgeldern Pönalen zu bezahlen, wenn die holländische Tennet Strom nicht abnehmen kann. So schön ist staatliche Misswirtschaft.

- bei S21 hat sich Herr Weibel wohl nicht sonderlich kundig gemacht. Er erwähnt nicht, dass der Neubau darauf fußt, Ost-West-Verkehr zu bedienen, den es bisher nicht gibt. Da wird mächtig auf die EU-Zuschüsse gezockt und nicht existeirende Verkehre genauso geschönt, wie Helmut Kohl es machte, um staatlich die Magnetbahn (Hamburg-Berlin) zu pushen, die weltweit keinen Markt hat. Die Zahlen wurden dreifach über dem jetzt tatsächlichen Schienenverkehr gelogen (Magnetbahn). Trotz dieser staatlichen Megazockerei von Kohl hat sich wirtschaftliche Vernunft durchgesetzt. Aber wie trefflich kann man am Stammtisch philosophieren, wenn man durch den Tessin fährt :-)

- die Zahlen der SBB sind auch interessant. 8 Mrd Franken Umsatz gegenüber 37 Mrd € bei der Bahn. Aber 32 Mrd im Aktiv in der Bilanz statt 44 Mrd € bei der Bahn. Also um ein Vielfaches höheres gebundes Kapital, dass man dem Steuerzahler aus der Tasche gezogen hat. Trotz des hohen Kpaitaleinsatzes schafft die SBB auch nur 0,45 Franken je Personenkilometer zu erlösen (0,46 € bei der Bahn). Aus bilanzanalytischer Sicht hat die SBB also ganz schlechte Verhältnisse, obwohld er Eigentümer ihr auferlegt hat, nach wirtschaftlichen Kriterien die AG zu führen. Trotz des hohen Finanzaufwande ist das SBB-Netz senbsibel. 2005 kam es zu einem Stromausfall im Gesamtnetz. Hat es in D noch nicht gegeben. Aber nach dem Trimmen der SBB von Weibel mussten die Brüger halt ein paar Tage warten, bis alles wieder lief.


- Weibel ist ein großer Fan von Monopol und alles aus einer Hand. In der kleinen Schweiz kann man das vielleicht machen. In D haben wir einige neue Betreiber auf die Geleise gebracht, was der Bahn etwas mehr Dampf macht. In UK ist mittlerweile die Vielfalt der Betreiber schön integriert. Die Schweiz ist also kein Maßstab für größere Länder.

- bei der SBB kennt sich Weibel wohl nicht mehr so aus :-) Auch die SBB hat internationale Beteiligungen (Frankreich, Italien) , die Weibel bei der DBahn bejammert.

- das nur ein Monopolnetz die Bahnkunden glücklich macht, ist eine ideologische Behauptung ohne jeden empirischen Beweis. Die Zahlen der SBB geben es nicht her.

- die lokalen Probleme aus Mainz der Konzernleitung unterzujubeln, muss an dem kleinen Größe der SBB liegen. Es mag sein, dass in der SBB der Vorstand die Personaldispoistion leitet :-) Eine sachliche Aussgae ist es nicht. jedes moderne Management sagt, dass die Mitarbeiter möglichst viel selber machen können müssen. Wenn also ein lokaler Fahrdienstleiter seine verfickte Urlausplanung durch Bahnhofsschließung am Kunden auslassen will, dann ist es unsachlich, das Berlin anzuhängen. Es ist vollkommen irrational, dass keine Hilferufe an benachbarte Fahrdienstleitungen erfolgreich waren. Solch unselbständigen Menschen gehören nicht in die Fahrdienstleistung, wo sie mit der Verantwortung nicht zurecht kommen und den Eisenbahnverkehr gefährden, was nach §315 StGB immer noch eine strafbare Handlung sein kann. Da nach dem Chef zu rufen ist unsachlich und Stammtisch.

Der Mann ist 2006 mit 60 von der SBB geflüchtet. Das hat seine Gründe. Seine Argumente sind alles andere als überzeugend.

RE: Aufschrei der Bahner | 01.09.2013 | 18:47

"Die DB-AG ist am Allgemeinwohl auszurichten und nicht am angepeilten Aktiengewinn"

Das ist eine sinnentleerte Wahlkampfplattitüde. Mit unsigger Sozaoilaromantik will man den Rattenfänger für die eigene partei machen. Niemand bestreitet, dass die Bahn der Daseinsvorsorge dienen soll. Deshalb betriebt der Bund den Fernverkher un gibbt den Ländern aus Steuern Geld, um bahnen zu bestellen. Den Wettbeewerb aber auszuschliessen, wie es anklingt, hat zu der mroden Reichsbahn im Osten geführt. Die Nebelbopmebn sollen nur dazu dienen, sich ohne Veryntwortung davon zu stelen. Das ständige Plärren von Neoliberalismus ist grob unsinniger Schwachsinn. Jeder Kilometer Bahnstrecke wird in Bund, Ländern und Gemeinden intensiv durchdiskutiert, wie sonst bei kaum einem anderen Unternehmen. Das Genöäle der Linken hört sich so an, als wenn sie noch auf Kuba waren, als die Neubaustrecken am Rhein gebaut wurden, die Strecke über Stendal gebaut wurde (maximales Schweigen von den Linken, dass die Bürcke nach weniger als 20ß Jahren schon wiede rSchrott ist (ist klar, Beton schrott als Folge des Kapitaloismus), grtoßes Schweigen zur Verbesserung der Versorgung durch die Nordwestbahn, großens Schweigen zur Privatisierung der Bahn auf Rügen, großes Schweig zum Neubau der Strecke Berlin-Leipzig, die man heute in 1 Stunden schafft, statt 3 Stunden bei der sozialiostischen Reichsbahn, die nur am Gemeinwohl ausgerichtet war udn dann audfs der Bahn kam. Man widerholt wie Erich ständig die Floskeln der Sozialismus-Propaganda udn ist zu feige , die Prpobleme konkret zu erörtern.

Es wird dem Nationalismus das Wort geredet und kein einziger Beweise erbracht, wo denn deutschnationale Lösungen besser gewesen wären: die Reichsbahn etwa, die die Landesgrenzen nicht verlassen hat? War die denn toll? Nein. Es war ein nationaler Schrotthaufen. Wenn die Bahn meint, das eine internationale Aufstellung dem Gesetzesauftrag der Wirtschaftlichkeit besser nachkommt, dann muss man erst mal die 900 Mio € durch Beeweise wegreden, nicht durch billige Polemik. Ich habe oben Beispiele gebracht (Wesel, aber auch Leipzig, Siegburg, Bonn, ...) wie gerade unter Mehdorn zugepisste Nogoareas wieder zu begehbaren Bahnhöfen gemacht wurden. Einfach das Gegenteil zu behaupten ist wirres zeug und schadet den Linken.


Es wurde auch nicht auf die Problem der Bahntochter S-bahn Berlin eingegeangen, wo beschissene Qualität der alten DDR-Werke die Wartungskosten explodieren hat lassen und man dann reaqlitätsverachtend den Dreck Mehdorn, dem Neoliberalismus und dem poltischen Gegner ideologisch in die Schiuhe schieben wollte. SO macht man fahrlässig die Linken kapuut. Aber das ist ja bei denen seit den 1920er Jahren so, dass man sich lieber selbst im Streit zerfetzt als eine rationale Sachpolitik zu betrieben. Kein Wunder, dass die mizt dem Bahnbashing auch nicht aus dem Knick kommen, sondern in Irrationalität versinken.


Die Schweiz als Vorbild hinzustellen, die nicht mal ein INDUSI-System hat, um Tote zu verhindern, ist ziemlich zynisch:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Es-wird-wieder-zu-solchen-Unfaellen-kommen/story/14116141

Der Hinweis auf die Verspätungen (ohne Quantifzierung) ist ebenso Bullshit. Keiner hat Vergleichszahlen zu Autos oder Flugzeugen. Weil dann auch heraus käöme, dass die Bahn wesentlich zuverlässiger ist, als die beiden anderen. Schweigend nimmt man 30 km Stau auf der Autobahn in Kauf, schweigend Flugzeugverspätungen im Stundenbereich. Aber bei der Bahn kann jeder sein ideologisches Süppchen kochen zur Wahlkampfzeit. Leider nicht glaubwürdig.

Das Modell der Schweizer zu preisen ist eine moderne Form von Surrealismus:

http://www.vslf.com/615.html

Wen man sich den Unsin aus dem linken lager anhört, versteht man immer besser, wie sehr die Bahn unter Mehdorn gegen penetranten Fundamentalistenwiderstand vorwärts gekommen ist.


Schade eigentlich, dass die Linken sich so bei der Verkehrspolitik raus kicken.