Wolfgang Ratzel

Aus einem drängenden Endbewusstsein entsteht der übermäßige Gedanke an einen anderen Anfang.
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RE: Den Krieg aus dem Dreck ziehen | 21.02.2018 | 12:40

Bitte gehen Sie auf die Website von "Adopt a Revolution". Dort werden Namen und Adressen der zivilgesellschaftlichen Restbewegungen benannt, die der Freitag und seine Leserschaft konkret unterstützen können. Und diesen Menschen ging und geht es um "regime change"!

Die falsche Alternative wäre, sich auf die Seite der Assad-Diktatur bzw. der auf- und absteigenden Super- und Regionalmächte zu schlagen, die in der Levante die Neuaufteilung der Welt und der Region in Gang bringen.

Wer dies tut, macht sich mitschuldig an Folter und Mord an den abertausenden Menschen, die gegen die Assad-Diktatur revoltiert haben und für eine menschenrechtsbasierte demokratische Gesellschaftsordnung gelitten haben und gestorben sind.

Und natürlich geht es immer auch um die Verteidigung des Existenzrechts des Staates Israel

RE: Den Krieg aus dem Dreck ziehen | 20.02.2018 | 10:37

Bei mir kommt der Kommentar zur tobende Kriegsfurie in Syrien als eher unverhohlene als verhohlene "Sympathie" für das Assad-Regime an. Soll "regime change" etwa nicht sein? Giftgas-Assad for ever? Es entsteht der Eindruck, Lutz Herden outed sich als Assad-Versteher!? - warum diese uneindeutig-eindeutige Herumlaviererei um die Perspektive, dass das Assad-Regime (nicht nur die Person Assad) ersetzt werden muss durch eine föderale, menschenrechtsbasierte Regierung????

RE: Alles für das eigene Kind | 22.03.2017 | 19:35

Hallo Van, warum kannst Du nicht akzeptieren, dass Du unfruchtbar bist. Wenn die eigene Unfruchtbarkeit akzeptiert werden kann, wird der Blick frei für andere Möglichkeiten, z.B. Adoption eines Waisenkindes. Warum immer dieser Drang zum eigenen Kind? Herzliche Grüße, Wolfgang

RE: Von wem oder was geht alle Staatsgewalt aus? | 19.07.2016 | 21:24

Hallo IDOG, da ist was dran! Das Geld wäre dann die faktische Ebene unter dem Schleier der "Volkssouveränität". Kann mensch von "Geldsouveränität" sprechen? Und EZB-Draghi wäre dann ihr ausführendes Organ? Einer Dritten Gewalt bedarf es dann nicht mehr.

RE: Die Maschine entlässt den Menschen! | 11.06.2015 | 10:26

Hallo Lee Berthine, soeben habe ich unter betterplace nachgeschaut. Es funktioniert. 73 SpenderXinnen haben 100 % der benötigten Summe gespendet. Ein erfreulicher Erfolg!

Gruss! wolfgang.ratzel@t-online.de

RE: Heidegger-Lektüre: Der Satz vom Grund | 01.05.2015 | 11:07

Hallo Lee Berthine - schade, dass es gestern (wir trafen uns nicht am 28.4. sondern am Do, 30.4.!) nicht geklappt hat.

We had do it" sollte die Freude darüber ausdrücken, dass es gelungen ist, nach jahrelanger Vorbereitung einen Versuch zu formulieren das Denken des Seins in eine Lebens- und Politikweise des Seins "umzusetzen". Das zweiseitige Papier wurde und wird im SoSe 2015 diskutiert und kann unter: autonomes.seminar@t-online.de angefordert werden.

ciao Wolfgang

RE: Wer driftet mit? | 13.03.2015 | 20:36

Hallo Gebe, Erbsünde vielleicht in dem säkularen Sinn, dass wir alle in eine Welt voller rassistischer, sexistischer, antisemitischer usw. Ressentiments hineingeboren und von ihnen geprägt werden.

Was glaubst Du, was ein beliebiger weißer Mann denkt, wenn er hautnah einem schwarzen Mann begegnet?

Es gibt Männer, die geben das zu, was sie in dieser Situation denken (aber nur im trauten Gespräch). Sie denken genau drei Worte (die ich Dir nicht sage; die musst Du raten). Und genau diese drei Worte sind ein (von vielen) Schlüsseln, um den Rassismus des weißen Unter-, Mittel- und Oberschichtsmannes zu begreifen.

Kontakt: wolfgang.ratzel@t-online.de

RE: Wer driftet mit? | 12.03.2015 | 12:09

Von Pegida als der schmutzigen Seite der Zivilgesellschaft zu reden und sich auf solche Weise selbst auf der reinen Seite zu verorten, ist eine totalitäre Denkfigur. Wir alle sind voller rassistischer, völkischer, antisemitischer und sexistischer Ressentiments und somit schmutzig und rein zugleich. Die Frage ist nur, ob solche Ressentiments überwiegend unser Denken und Handeln bestimmt.

RE: Wer driftet mit? | 12.03.2015 | 12:04

Gute Zusammenschau!

In den seltenen Fällen, wo ich noch mit Menschen aus meinem alltäglichen Umfeld Worte wechsle, stelle ich fest, dass -ob vor, während oder nach dem Niedergang der Pegida-Bewegung- die Ressentiments gegen ImmigrantXinnen schneller als früher zur Sprache kommen. Argumentiere ich dagegen, machen die Leute zu und verlassen das Thema.

Die deutschen Feuilletons sind meilenweit entfernt von jenem sich zusammendräuenden Alltags-Konsens, der in der Tat vom "Wohlstand als narzisstische Plombe" an seinem Ausbruch gehindert wird. Aber wehe, die Plombe bricht.

Und noch schlimmer: Was wird geschehen, wenn jene völkische Wut-Menschen-Bewegung mit einer intellektuellen und charismatischen Führung verschmilzt (die sich lange schon im Spektrum der Jungen Freiheit versammelt).

wolfgang.ratzel@t-online.de