BRAUCHT DER MENSCH EIN GESCHLECHT?

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„tà megála pánta episphale - Alles Große neigt zum Fallen“ (Platon, Politeia)

READER „Braucht der Mensch ein Geschlecht?“

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Berlin, den 4. Februar 2014

EINLADUNG zum Gesprächsvortrag in der Reihe „Spurensuche nach einer Lebens- und Politikform jenseits von Wertdenken und Ideologie“

Thema: „Braucht der Mensch ein Geschlecht?“

Zweifelsohne kommen Menschen mit unterschiedlicher chromosomaler, genetischer, hormoneller und organischer Ausstattung zur Welt. Dann erst werden aus ihnen Männer und Frauen gemacht. Denn diese Welt wird von Ideologien regiert, wie Menschen sein sollen. Normatives Ziel der Erziehung ist eine eindeutige Geschlechtsidentität, d.h. eine Übereinstimmung zwischen dem biologischen Geschlecht (sex) und dem, was derzeit als männlich und weiblich gilt (gender). Das inzwischen anerkannte „Dritte Geschlecht“ stört diese Zurichtung und wird verdrängt. Andere spielen mit der Differenz zwischen sex und gender oder gestalten sie nach eigener Vorstellung. Der Gesprächsvortrag zeigt die gewalttätige Seite dieser Zurichtung des Menschen auf ein soziokulturelles Verhaltensmuster (gender), und zwar anhand des John-Money-Experiments, eines Menschenversuchs, der beweisen soll, dass das biologische Geschlecht für die Geschlechtsidentität unwesentlich ist. Aber hat das Dasein in der Welt überhaupt ein Geschlecht, und was könnte die Alternative sein?

Donnerstag, 6. Februar 2014, 18:30 - 20:30 Uhr

Seminargebäude der Humboldt-Uni, Invalidenstraße 110, Raum 293 (Eingang gegenüber Südausgang des U6-Bfs Naturkundemuseum)

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Inhaltsverzeichnis:

S. 01 „Das wahre Geschlecht“ - Von Cristina Nord – In: die tageszeitung 10.05.2001

S. 02 „Gender Mainstreaming“ - Der kleine Unterschied“ - Von Volker Zastrow - In: F.A.Z. vom 7.9.2006

S. 09 Link: „Stellt ihn vom Platz! Eine rote Karte für Volker Zastrows geschlechterpolitische Rhetorik der Diffamierung“ - Von Andrea Geier – In: literaturkritik.de » Nr. 7, Juli 2006

S. 09 Hinrich Rosenbrock: Zur Genderkritik der Antifeminist/innen - Gender-Mainstreaming(GM), die Angst vor der «politischen Umerziehung» - «Lila Pudel» – Männer als Feindbild – In: Die antifeministische Männerrechts- bewegung – Denkweisen, Netzwerke und Online-Mobilisierung, S. 71ff.

S. 14 Beispiel einer solchen antifeministischen Männergruppe: MANNdat –Geschlechterpolitische Initiative e.V.

S. 15 Lebensmensch

S. 15 Über die Ablehnung des „Geschlechts“ als Klassifikationseinheit des Menschen - am Beispiel des dekonstruktivistischen Feminismus bzw. Postfeminismus (Judith Butler)

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ciao, Wolfgang Ratzel

11:23 06.02.2014
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Geschrieben von

Wolfgang Ratzel

Aus einem drängenden Endbewusstsein entsteht der übermäßige Gedanke an einen anderen Anfang.
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