wolverine77

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RE: Postgender? Damit sind die Piraten von gestern | 30.01.2012 | 02:58

Sie bereiten die gängigen Vorurteile gegen diejenigen gesellschaftlichen Bewegungen, welche nach den Alt-68er Bewegungen, No-Future-Angehörigen oder Wiedervereinigungsverlierern in diesem Land gebildet haben, herzerfrischend auf. Beruhigend für die eigene (paranoide) Seele ist dabei, dass nicht nur Man(n) - ich liebe diese feministische Verballhornung der Weltmacht "man" - sich über Ihresgleichen köstlich amüsiert. Soviel zum Inhalt Ihres Beitrages.
Zur Form sei angemerkt, dass Sie an den entscheidenen Argumentationspunkten ausweichen und methaphorische Platitüden bemühen, um die inhaltlichen Schwächen Ihrer Darbietung zu übertünchen. Beispielsweise ist das "Zopfbild", welches Sie bewusst mit Frau Timoschenko verbinden, um die Unaufgeklärtheit des Zoftragens in quasi diktatorischer Disharmonie aufgehen zu lassen, nur der blasse Versuch, Frau Weisbands Äußerungen solzialevolutionär VOR Ihr eigenes Geburtsdatum zu setzen - fehlt nur noch, dass Sie die Müttervereine aus der Vorkriegszeit heranzitieren - bravo! Dass es diese Generation - und da beziehe ich die "Piraten" und ihre Zielgruppe mit ein - mit dieser mutmaßlichen Unaufgeklärtheit und Verblendung bezüglich tatsächlich überkommener Genderdebatten geschafft hat, Weiblichkeit und Frausein vom Konkurrenzdenken und Wettbewerbsstreben abzukoppeln, dem Sie in Ihrem Alter wohl noch zu häufig begegnen, können Sie natürlich nicht aus persönlichem Erleben kennen - woher auch? Genausowenig kennen die Jungen Menschen U30 in diesem Land aber die Gegensätze, deren Existenz Ihresgleichen posthum verherrlicht und Männer pauschal brandmarkt! Schämen Sie sich Ihrer Verblendung und behalten Sie Ihrerseits Platitüden und rethorische Seniorität gefälligst an den Stellen zurück, wo sich demokratische Blüten auf dem Boden verrotteter Genderdebatten entwickeln - danke.