RE: Staatsterror im Konsulat | 18.10.2018 | 13:48

Empfehlenswerte Beiträge auf Telepolis zum Thema hier und hier.

RE: Für einen bunten Haufen! | 17.10.2018 | 09:57

Wer was auch immer „hinterherlaufen“ will, hat doch von vorneherein überhaupt nicht vor, als Subjekt seiner Interessen an zutreten und für diesen Zweck sein „Bewusstsein zu schärfen“. So einer kann nicht mehr ausgegrenzt werden, weil er das schon selbst besorgt hat.

RE: Für einen bunten Haufen! | 16.10.2018 | 19:06

Ich mag hier nicht rumhegeln, deswegen nur eine Frage. In seinem Wirkungskreis mit Leuten reden, argumentieren und zu streiten ist ja schon „praktisches Tun“, selbst seinen Sermon auf diesen Seiten abzulassen gehört dazu.

Du könntest auch versuchen eine Demo zu organisieren, die keine bunte Affirmationsparty sein will, sondern ein paar Wahrheiten über Staat und Kapital und gute Argumente dagegen demonstriert. Vielleicht kommen ja 10 oder 20 Leute. Besser als das 250000 Idioten kämen, aber gar nichts wissen wollen. Lesekreise, Vorträge und Diskussionen kann einer auch organisieren. Was aber könnten die paar linken Hanseln, die es hie und da noch gibt sonst noch tun?

RE: Für einen bunten Haufen! | 16.10.2018 | 16:00

soll heßen:

...bevor sie hier angkommen würden,...

RE: Für einen bunten Haufen! | 16.10.2018 | 15:23

weil ich gerade online bin, kurz dazwischen:

"Es spricht Einiges dafür, dass die wirklich Hilfsbedürftigen, Frauen, Kinder, alte und kranke Menschen, aus Kriegsgebieten oder bitterarmen Landstrichen der Welt gar keine Chance haben nach D. zu gelangen."

Demnach spräche also Einiges dafür, das so gut wie alle Flüchtlinge, die deiner Meinung Deutschland nicht den Gefallen getan haben, noch rechtzeitig zu verrecken, bevor sie hier angekommen würden, den lebenden Beweis antreten, gar keine "wirklich Hilfsbedürftigen, Frauen, Kinder, alte und kranke Menschen, aus Kriegsgebieten oder bitterarmen Landstrichen der Welt" zu sein.

RE: Für einen bunten Haufen! | 16.10.2018 | 14:57

„Ich will Hartz4 abschaffen…“

Was ist dann die praktische Konsequenz eines solchen Willens, der sich ja wohltuend absetzt vom 250000 fachen affirmativen Willen zum Staat und seinen Institutionen, dieser gruseligen und Angst einflößenden Staatsbürgerprozession am vergangenen Samstag?

Ein Mensch, der im Gegensatz dazu, nein sagt und sich dem durchGESETZten Willen der Herrschenden wirklich in den Weg stellen will, sollte sich als erstes vergegenwärtigen, dass auch die Erlaubnis zum demonstrieren ein Mittel des Staates ist und kein Mittel der Durchsetzung von Interessen x-beliebiger Demonstranten.

Die Erlaubnis zum Protest bezweckt, Kritik oder Unzufriedenheit an staatlichen Entscheidungen, nicht unbedingt in Zustimmung, aber auf jeden Fall nicht zur Geltung kommen zu lassen, sie ausschließlich zur bloßen Meinung zu disziplinieren.

RE: Für einen bunten Haufen! | 16.10.2018 | 11:23

Staatlichen Problembereitern und ihren willigen Vollstreckern in den standortnationalistischen „Gewerkschaften“ die Eier kraulen und mit ihnen ins Bett steigen, löst im Interesse der Betroffenen kein einziges ihrer Probleme.

RE: Für einen bunten Haufen! | 16.10.2018 | 00:18

„Liebe Freundinnen und Freunde, das ist ein vergiftetes Angebot. Es wendet sich an diejenigen, die durch die Agenda-Politik und Hartz-Reformen an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Auf diese Zumutung kann es nur eine Antwort geben: Bleibt uns vom Hals mit eurer völkischen Karikatur eines Sozialstaates. Das hättet ihr gerne, dass wir die Ursache für Arbeitslosigkeit, Armut und soziale Spaltungen bei denjenigen suchen, die selbst Opfer des Gegenwarts-Kapitalismus sind.“

Dieser elendige Heuchler hat auch hier kurzerhand die entscheidende Tatsache „vergessen“ gemacht, dass nämlich er und sein sauberer gelber Arbeiterverein aktive Mittäter und Umsetzer in den eigenen Reihen waren, als das Kapital und die oberste Standortverwaltung beschlossen, im Rahmen der „Agenda Politik“ die Arbeit billiger zu machen und deswegen Millionen von Menschen an den äußersten „Rand der Gesellschaft“ gedrängt werden mussten!

Auf diese Zumutungen kann es nur eine Antwort geben: Bleibt uns bloß vom Hals, Arschlöcher, mit eurer standortnationalistischen Version eines „Sozialstaates“, der nur noch schwerlich von Knast und Strafvollzug zu unterscheiden ist!

RE: Es war beeindruckend | 13.10.2018 | 22:06

Demo-Teilnehmer „Unteilbar“:

Bullen: Mehrere 10000

Veranstalter: 150000

Regierung (Tagesschau): 250000

Demo-Teilnehmer „Blut, Schweiß und Liebe“ (Loveparade) 1999:

Bullen: 1,5 Millionen

Veranstalter: 1,5 Millionen

Regierung (Tagesschau): 1,5 Millionen