RE: Kritik der Geschichtswissenschaft | 18.09.2019 | 17:27

Ergänzend und aus einem anderen politischen Umfeld noch diese etwas umfangreichere Kritik von Christian Höner aus der „Krisis“ (Robert Kurz):

Zur Kritik von Dialektik, Geschichtsteleologie und Fortschrittsglaube

Vorläufige Aspekte einer Kritik des historischen und dialektischen Materialismus

RE: Kritik der Geschichtswissenschaft | 18.09.2019 | 15:39

Warum stellst Du mir 1000überflüssige Fragen über die verlinkten Beiträge, die auf Aussagen oder Argumente dieser Beiträge überhaupt keinen Bezug haben? Höchstwahrscheinlich deswegen, weil Du Sie weder gelesen noch nachvollzogen und begriffen, ja noch nicht einmal angeklickt hast, denn dann wäre Dir zumindest aufgefallen, dass der einleitende Satz nicht von mir, sondern die Einführung des verlinkten Beitrages ist.

Bist Du vielleicht Mitglied einer (Quasi) religiösen Gemeinschaft, die den positivistischen "Markenkern" ihrer Weltanschauung bedingunglos die Stange halten will?

RE: Kritik der Geschichtswissenschaft | 18.09.2019 | 13:18

Der historische Materialismus – eine antirevolutionäre Revolutionstheorie

Der historische Materialismus ist ein wesentlicher Grundzug marxistisch-leninistischer Vorstellungen. Die Kritik desselben erhellt manche Ekligkeit der realsozialistischen Praxis und ist daher Bestandteil der Antwort auf die Frage, wie der Kommunismus so auf den Hund kommen konnte.

(Gruppen gegen Kapital und Nation)

„Marxismus – Anpassungslehre oder Kritik“

Vortrag von Peter Decker (damals Marxistische Gruppe) in der SED-Parteihochschule in Ostberlin wohl noch vor der Volkskammerwahl im März 1990

RE: Rind ist schlimm | 16.09.2019 | 13:54

Lesenswert:

„Der Aufbruch zu eine neuen Klimapolitik besteht in der Änderung der (marktwirtschaftlichen!, d. Verf) Instrumente, die zur Anwendung kommen sollen – Emissionshandel und CO2-Steuer. Dabei soll die Einführung eines Preises fürCO2 die negative Wirkung dieser Kost für die Beteiligten dadurch handhabbar und damit nicht so belastend machen, weil sie mit ihr kalkulieren können. Die Maßstäbe, nach denen diese Instrumente zum Einsatz kommen sollen, bleiben aber dieselben: Klimapolitikdarf der deutschen Wirtschaft nicht schaden, sondern soll darauf zielen, Deutschlands Position in der Welt – wirtschaftlich wie politisch – zu stärken. Die Veränderung der Energiepolitikwird die Bevölkerung als Konsumenten und Verbraucher für den Klimaschutz wie bisher auch in die Pflicht nehmen und soll der Wirtschaft neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Und das soll ganz im Sinne der Protestierer sein?“

Der CO2-Preis – die Wunderwaffe der Klimapolitik

(Magazin - Auswege, 19.08.2019 v. Suitbert Cechura)

RE: Eine Frage der Potenz | 15.09.2019 | 13:52

Ist schon wirklich ein Kreuz mit diesen "Zwängen der Natur“.

Gehört zwanghaft Dünnpfiff labern eigentlich auch diesen unentrinnbaren Gaben von Mutter(!) "Natur"? So wie der von dir angeblich für Waffenbau und Krieg verantwortlich gemachte „innere“ Befehlshaber „Aggression“ und sein hoffnungsfroher Counterpart, der konstruktiv „autonome“ und sich mit positiver Impulsenergie in Richtung „Vernunft“ bewegende Steuermann?

Hol über, Kohlberg,

RE: Eine Frage der Potenz | 14.09.2019 | 20:21

Umgebaute Kerle können UNGEWOLLT schwanger werden?

Vielleicht ein paar Details?

Seth Rogen, übernehmen Sie.

RE: Der Chef winkt ab | 09.09.2019 | 20:05

Nutze hier mal die Nachwirkungen meines jüngsten Serienkonsums. Eine 5 Jahre alte und mir bisher völlig unbekannte „Miniserie“ ("Olive Kitteridge", HBO, 4 Folgen), rein zufällig aus dem Netz gemopst, mittlerweile 3 Folgen gesehen, und will nur sagen, hochgradig sehenswert, einfach großartig.

Möchte keine Trailer verlinken, da sie eher verkitschen und abschrecken, lieber diese alte Kritik aus der ZEIT.

RE: Was vom Tage übrig bleibt | 09.09.2019 | 13:32

„Unser Leben ist der Mord durch Arbeit,

wir hängen 60 Jahre lang am Strick und zappeln,

aber wir werden uns losschneiden.“

(Georg Büchner, Dantons Tod, 1835)

"Die Liebe zur gut durchgeführten Arbeit und der Wunsch nach einem Vorwärtskommen in der Arbeit sind heute unauslöschliche Zeichen von Stumpfheit und allerdümmster Unterwerfung.

Deswegen bahnt sich überall dort, wo Unterwerfung gefordert wird, der alte ideologische Furz seinen Weg,

von dem "Arbeit macht frei" der Konzentrationslager bis zu den Reden von Henry Ford und Mao Tse-Tung."

(Raoul Vaneigem , Handbuch der Lebenskunst für die jungen Generationen, 1967)

Einer der besten (einführenden) Texte zum Thema:

Manifest gegen die Arbeit (Robert Kurz, 1999)

Oder vertont.

RE: Wem gehört der Wald? | 08.09.2019 | 20:01

Schon vor gut 30, 40 Jahren machten sich die Guten Bürger in Deutschland auf den sterbenden Wald zu retten. Linksgrüne in Latzhosen und rechtskonservative „Rechtspopulisten“ in Lodenmänteln (die waren damals noch anerkannter Bestandteil innerhalb bestehender Parteienlandschaft) lieferten sich in der Bonner Republik erbitterte Wettkämpfe, wer denn wohl die glaubwürdigsten Sorgenfalten zugunsten geplanter Steuererhöhungen auftragen kann.

DER DEUTSCHE WALD STIRBT - GOTT SEI DANK!