RE: Gebt ihnen Asyl | 22.06.2019 | 14:25

„Wer A sagt muss auch B sagen“

Frau Kebir hat völlig recht, und zwar unter der Voraussetzung, die westlich-demokratischen Raubritter glaubten ihre dümmste Kriegslüge selber, so wie diejenigen, die diese Leute ja regelmäßig in ihre Ämter wählen: die Anstiftung und anschließende Befeuerung eines genozidalen Regime Change Krieges, der unter Zuhilfenahme von Hunderttausenden, hochgerüsteten und Demokratie fördernden Islamisten aus aller Welt („gemäßigte Rebellen“), "Menschenrecht" und "Gute Herrschaft" zum Sieg verhelfen sollten.

Und nach dem diese guten Absichten vom bösen Diktator und fiesen Russen durchkreuzt wurden, lassen wir diese guten Menschen einfach im Stich. Außer einer Handvoll Scheißhelme, die ganz offiziell aber sehr diskret nach Deutschland und Kanada verfrachtet wurden, vergammeln die ehemaligen(?) westlichen Freiheitskämpfer (in Idlib und innerhalb der SDF werden sie ja noch gebraucht) nun im syrischen „Niemandsland“, oder man lässt sie wohlwollend, aktuell u. a. von der irakischen Armee, zu Hackfleisch verarbeiten.

Gelebte Demokratie.

RE: Dolce vita | 17.06.2019 | 19:42

Meryl Streep scheint hier die einzige unter den nicht mehr ganz taufrische Protagonistinnen zu sein, die für ein wenig Schauspielerei noch eine wesentliche Grundvoraussetzung aufweisen kann: keine mit Plastikant gepflasterte und Botox gelähmte Operationswüste, da wo früher mal ein Antlitz war.

RE: Diese Morde werfen Fragen auf | 13.06.2019 | 14:02

Jack the Ripper erweist seiner Herrschaft tatsächlich einen Dienst, wenn er das längst gefällte Urteil der Herrschaft über die Unbrauchbarkeit größerer Teile der abhängigen Klasse lediglich vollstreckt, sich also als Henker um die Exekution der Überflüssigen verdient macht, um eine Hinrichtung, die in der Bestreitung jeglicher materiellen Lebensgrundlage durch den Staat bereits ausgesprochen ist.

Die Interpretation des Mordes, der dem Staat, dem nun leider die Hände gebunden sind, hilfreich zur Hand geht, geschieht nach dem Mechanismus des schwarzen Humors unter der üblichen Berufung darauf, dass der Staat und seine Exekutive selbstverständlich nicht mordet, wenn sie über eine Anzahl von Untertanen befinden, sie zähle zu den unnützen Fressern.

Die Wahrheit über den Ripper ist, dass er um der höchsten Instanz seiner nationalistischen Moral willen ausspricht (your own light-hearted friend), was der Nationalstaat beständig praktiziert, und Hilfestellung leistet beim Aufräumen, wo nicht gründlich genug verfahren werden konnte.

Das gleiche gilt hier, unter der Ägide eines gezielt und staatlich hergestellten sog. „Pflegenotstandes“, wo auch dieser Killer lediglich als Vollstrecker eines „längst gefällten Urteils seiner Herrschaft über die Unbrauchbarkeit größerer Teile der abhängigen Klasse“ in Erscheinung tritt.

Das Ekelhafte daran: der normale moderne Staatsbürger wird sein hier vorgeführtes eignes Denken keineswegs als das mechanische Produkt der Denkfigur eines Jack the Ripper erkennen wollen.

Dem bleibt ausschließlich „Fassungslosigkeit“ und moralisches Echauffieren.

RE: Diese Morde werfen Fragen auf | 13.06.2019 | 12:31

“I' ve no time to tell you how I came to be a killer.

But you should know, as time will show,

That I'm society's pillar.

I' m not a butcher I'm not a Yid Nor yet a foreign skipper,

But I'm your own light-hearted friend Yours truly,

Jack the Ripper."

(Jack the Ripper)

RE: Hör mir auf mit der Besiedelung Grönlands! | 10.06.2019 | 22:12

Nach Aktion „Gold gab ich für Eisen" (1914)

Dem Winterhilfswerk (1940er)

Dem Notopfer Berlin (1948-1956)

Dem "Soli"

Demnächst im selben Kino

Der CO²lidaritätszuschlag.

RE: Hör mir auf mit der Besiedelung Grönlands! | 10.06.2019 | 21:36

"Was Sie hier mit @Zack betreiben ist eine wohlfeile Unterstellung, dass jeder, dem an Klimaschutzmaßnahmen gelegen ist, sich gemein mache mit der herrschenden Nomenklatura."

" die restlichen von @Zack mitgeteilten sind eben nicht der Wahrheit letzter Schluss, sondern singen geradezu das Lied derer, die nichts ändern wollen."

Kannst Du nicht lesen, Du alter Hetzer? In dem verlinkten 40 Jahre alten Beitrag stehen u. a. auch ein paar Argumente, weshalb (DEINE) idealistische(n) Weltverbesserungsarien weder an "der herrschenden Nomenklatura" auch nur kratzen, noch irgendetwas verändert haben und werden. Außer man wendet sich kollektiv gegen die ökonomischen Zwecke einer global ruinösen Veranstaltung, wie gegen deren politischen Veranstalter.

RE: Hör mir auf mit der Besiedelung Grönlands! | 10.06.2019 | 15:03

Die Erfindung der Klimakatastrophe

„Nach Netzkers Analyse handelt es sich sowohl bei der Gründung der IPCC als auch beim Handel mit CO2-Zertifikaten und der Negierung von Fakten um Massnahmen, um den westlichen Ländern die Verfügungsgewalt über die fossilen Energiereserven der Erde zu sichern. Denn es liegt auf der Hand, dass mit den verfügbaren Technologien und Verteilungsmechanismen niemals 6 oder 7 Milliarden Menschen auf dem materiellen Niveau der G8- Staaten leben können. Die reichen Länder der Vergangenheit wollen die reichen Länder der Zukunft bleiben – und daher sollen die armen Länder der Vergangenheit auch die armen Länder der Zukunft bleiben…“

Klimakatastrophe – eine Frage kapitalistischer Konkurrenz

Die Energiegewinnung durch Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl aber auch Atomkraft seit Beginn der Industrialisierung, hat erhebliche und unabsehbare Folgen für die Lebensbedingungen auf diesen Planeten.

Wenn Staaten das Klima schützen wollen …

„Durch die Weltwirtschaftskrise kommt es zu einem Rückgang der CO2-Emissionen um 3-5 Prozent. Experten zufolge ist das der größte Rückgang seit 40 Jahren. Viel mehr jedenfalls, als die vereinte Runde der politischen Führer in ihren jahrzehntelangen „Bemühungen“ zustande gebracht hat. Kaum gerät das weltweite Wachstum ins Stocken, gelingt effektiver Klimaschutz also wie von selbst! UN-Beauftragte sehen in dieser Tendenz eine Chance, unter anderem für eine „Energiewende“, und fordern nun Zusagen der amtierenden Machthaber für die nächste historische Klimakonferenz in Kopenhagen. Die Zusagen für Reduktion der Emis-sionen und für Ausgleichszahlungen an Dritt-Welt-Länder bleiben allerdings vorerst aus. Kein Geld von den USA, kein Geld von China, von Russland und der EU auch nicht. Die Begründung: Den politischen Sachwaltern des Kapitalismus fehlen die Mittel: 20-50 Milliarden. Alles Geld, so die Auskunft, das die Mächtigen haben oder auch nicht haben, benötigen sie dringend, um das Wachstum genau jener Wirtschaft zu fördern, die mit ihrem Energiehunger für den steigenden Kohlenstoffausstoß verantwortlich ist. Weitere Fabriken und Kraftwerke, Ausbau von Straßen, sogar Prämien zur Vernichtung funktionstüchtiger Autos gehören zu daher zu den Konjunkturprogrammen. Ein Irrsinn? Es ist schlimmer! Nach der Logik der herrschenden Weltordnung muss das skizzierte Muster als sachgemäß gelten: Klimaschutz ist zwar als Ziel des Regierungshandelns inzwischen überall anerkannt. Das heißt aber gerade nicht, dass damit die Ursachen außer Kraft gesetzt werden sollen, die notorisch und global zu den bekannten zerstörerischen Wirkungen führen: die unternehmerischen und staatlichen Rechnungen mit möglichst großem Wachstum, gelingender Profitproduktion, dafür rentabler Energieversorgung und entsprechendem Umgang mit dem anfallenden CO2-Ausstoß. Diese sollen unbedingt weiter existieren, mit ihren Wirkungen soll allerdings so umgegangen werden, dass die dabei anfallenden zerstörerischen Tendenzen nicht auf Dauer den ganzen schönen Betrieb vermasseln oder Kosten verursachen, die den beteiligten Nutznießern über den Kopf wachsen könnten. Als erstes ist also festzuhalten: Politik, die sich Klimaschutz auf die Fahnen schreibt, rechnet mit und will explizit das weitere Wirken der kapitalistischen Ursachen der Klimaerwärmung…“

RE: Hier geht’s lang | 08.06.2019 | 20:04

Nee, hier geht’s lang, wo man schon mal sehen kann, wie sie aussehen wird, die ganz große linke Einseiferei für das regierungsamtliche Weltrettungsprogramm, noch vor dem großen Krieg.

„Kritik“ der Grünen am jüngsten Nato-Flottenaufmarsch in der Ostsee, laut „Junge Welt“ von heute:

„Die Positionierung der Ökopartei zu dem Flottenaufmarsch hat es in sich: Sie kritisiert nicht das Manöver an sich, sondern mögliche Umweltschäden. Die Sprengtests auf der Ostsee könnten schwere Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt haben, monierten die Grünen im Kieler Stadtrat. Der zusätzliche Ausstoß von Treibhausgasen durch die Schiffe sei eine Belastung fürs Klima. Tobias Koch, CDU-Fraktionschef im schleswig-holsteinischen Landtag, reichte das schon, um die Grünen als Vaterlandsverräter hinzustellen. Wer so rede, stelle die »Verteidigungs- und Bündnisfähigkeit« Deutschlands in Frage, analysierte er.“

Na das ist doch mal eine Ansage von Oben, welche offensichtlich macht, für welche Zwecke die Regierenden die gesamte Klimadiskussion hierzulande nutzen wollen. Diskussionen übers Klima, aber bitte sehr. Nur Kapitalismus und Imperialismus, das muss sein. Und wie ignorant sich diese grünen „Klimaschützer“ zu den Gewaltfragen dieser Welt positionieren: Kriegsvorbereitung und Krieg – geht schon in Ordnung - wenn keine Belastungen fürs Klima…!

RE: Feuer beim Nachbarn | 08.06.2019 | 01:54

"Die Sowjets haben Deutschland besiegt. ... Ich will nichts kleinreden, was die Alliierten gegen die Achsenkräfte unternahmen, aber Fakt ist nun mal, dass die Deutschen acht von elf Kriegsverlusten durch die Sowjets erlitten."

Jonathon House The Dole Institute of Politics

How the Red Army Defeated Germany: The Three Alibis

RE: Sie kaufen deinen Ekel | 07.06.2019 | 21:10

“I' ve no time to tell you how I came to be a killer. But you should know, as time will show, That I'm society's pillar.

I' m not a butcher I'm not a Yid Nor yet a foreign skipper, But I'm your own light-hearted friend Yours truly, Jack the Ripper."

Jack the Ripper