Zamurei

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RE: Lammerts Flüstertüte | 11.11.2014 | 21:29

@A-Deiport,

Weiß nicht einfach mal ausprobieren. Nun im Ernst, dass dieser Text bereits gepostet wurde, habe ich erst jetzt mitbekommen und beim selbst hinein stellen schien es mir nicht richtig funktioniert zu haben. Tja und da mir die Sache wichtig war hab ich es gleich mehrfach gepostet.

So ist eben mit der Zeit, wer keine hat, der wird rein zwangsläufig schluderig.

Zu dem Herrn der sich hier Hunter nennt, wollt ich noch bemerkt haben, dass, wer den Erich H. aus dem Saarland, mit dem Adolf H aus Linz, wer Bautzen mit Auschwitz und wer die SED mit der NSDAP auf eine Stufe stellt, beweist damit nur, dass er auch sonst im Leben das Meiste durcheinander bringt. Nein ich fürchte hier wird nicht zusammen wachsen können, was ganz sicher nicht zusammen gehört.

RE: Lammerts Flüstertüte | 11.11.2014 | 17:08

Wolfs- Geheule

Daß nicht alles so aufrecht sozialistisch im Leben des Wolf Biermann abgelaufen ist, wußte
ich schon lange von seinen Freunden. 1979 moserte Florian Havemann bereits gegen
Biermann, obwohl Wolf damals noch der Lebensgefährte von Florians Schwester war. Wie es
sich für einen Abkömmling des DDR-Hochadels gehört, ist Florian Havemann inzwischen
auch kein brotloser Künstler mehr, sondern als Repräsentant des Volkes zum Laienrichter im
Verfassungsgericht des Landes Brandenburg aufgestiegen. 1979 war die Kohle noch knapp,
und da steckte er mir neidisch: »Wolf ist schon als Student mit einem VW Cabrio
herumgefahren und spielte sich auf wie der Kronprinz von Margot.« Wer mehr darüber
wissen will, sollte in ›Konkret‹ vom Oktober 1996 den Aufsatz ›Wolfs Geheul‹ von Rayk
Wieland lesen. Ach was, macht ja doch keiner! Ich zitiere einfach mal die Stelle:
»Bekanntlich kam Biermann erst 1953 in die DDR. Margot Honecker, geborene Feist, die
gemeinsam mit Biermann aufgewachsen war, holte den Siebzehnjährigen aus seinen
bescheidenen Hamburger Verhältnissen und brachte ihn in einem Internat unter. Ihr und
Biermanns Vater waren während der Nazizeit in einer Widerstandsgruppe, und nachdem die
Gruppe aufgeflogen, beide Väter verhaftet und ins KZ gebracht worden waren, nahm
Biermanns Mutter das Mädchen bei sich in Hamburg auf. Nach dem Krieg holte sie der Vater,
der überlebte, wieder nach Halle, wo Margot in der FDJ arbeitete und deren Chef Erich
Honecker kennenlernte, den sie später heiratete. Biermann machte, in der DDR angekommen,
zunächst das Abitur und durfte sich danach ein Studium, nein, sogar zwei Studiengänge
aussuchen – er belegte Politische Ökonomie, später Mathematik und Philosophie. Natürlich
war er Mitglied der FDJ und der SED, und natürlich konnte er auch nach 1961 ungehindert in
den Westen reisen, er gab dort Konzerte und ließ seine Bücher verlegen. Sein enger
persönlicher Kontakt zur Familie Honecker, insbesondere zu Margot Honecker, riß nie ab. Sie ging zu ihm in die Chausseestraße, wo sie ihm eine Wohnetage besorgt hatte, er kam zu ihr ins Ministerium, wozu er weder Termine noch Passierscheine benötigte. Noch unmittelbar vor dem Verlassen der DDR hatte er Besuch von ihr, sie werden die Modalitäten des als Ausbürgerung bekannt gewordenen Umzugs und PR-Gags beredet haben. Darüber spricht und singt der Dauerwiderständler Biermann nicht nur ungern, sondern überhaupt nicht. Seine Popularität und moralische Glaubwürdigkeit, mit welcher er gegen ›die Genossen im Schmalztopf der privilegierten Kaste‹ ansang, hätte Schaden nehmen können, wenn herausgekommen wäre, daß er nicht nur im ›Neuen Deutschland tagtäglich die bekannten ›Fressen‹ fand, sondern auch bei sich zu Hause.«

Zitiert aus der TAZ vom 18.01.2007

http://blogs.taz.de/schroederkalender/2007/01/18/zuviel-der-ehre-fuer-wolf-biermann/

Jakob

RE: Lammerts Flüstertüte | 11.11.2014 | 17:08

Wolfs- Geheule

Daß nicht alles so aufrecht sozialistisch im Leben des Wolf Biermann abgelaufen ist, wußte
ich schon lange von seinen Freunden. 1979 moserte Florian Havemann bereits gegen
Biermann, obwohl Wolf damals noch der Lebensgefährte von Florians Schwester war. Wie es
sich für einen Abkömmling des DDR-Hochadels gehört, ist Florian Havemann inzwischen
auch kein brotloser Künstler mehr, sondern als Repräsentant des Volkes zum Laienrichter im
Verfassungsgericht des Landes Brandenburg aufgestiegen. 1979 war die Kohle noch knapp,
und da steckte er mir neidisch: »Wolf ist schon als Student mit einem VW Cabrio
herumgefahren und spielte sich auf wie der Kronprinz von Margot.« Wer mehr darüber
wissen will, sollte in ›Konkret‹ vom Oktober 1996 den Aufsatz ›Wolfs Geheul‹ von Rayk
Wieland lesen. Ach was, macht ja doch keiner! Ich zitiere einfach mal die Stelle:
»Bekanntlich kam Biermann erst 1953 in die DDR. Margot Honecker, geborene Feist, die
gemeinsam mit Biermann aufgewachsen war, holte den Siebzehnjährigen aus seinen
bescheidenen Hamburger Verhältnissen und brachte ihn in einem Internat unter. Ihr und
Biermanns Vater waren während der Nazizeit in einer Widerstandsgruppe, und nachdem die
Gruppe aufgeflogen, beide Väter verhaftet und ins KZ gebracht worden waren, nahm
Biermanns Mutter das Mädchen bei sich in Hamburg auf. Nach dem Krieg holte sie der Vater,
der überlebte, wieder nach Halle, wo Margot in der FDJ arbeitete und deren Chef Erich
Honecker kennenlernte, den sie später heiratete. Biermann machte, in der DDR angekommen,
zunächst das Abitur und durfte sich danach ein Studium, nein, sogar zwei Studiengänge
aussuchen – er belegte Politische Ökonomie, später Mathematik und Philosophie. Natürlich
war er Mitglied der FDJ und der SED, und natürlich konnte er auch nach 1961 ungehindert in
den Westen reisen, er gab dort Konzerte und ließ seine Bücher verlegen. Sein enger
persönlicher Kontakt zur Familie Honecker, insbesondere zu Margot Honecker, riß nie ab. Sie ging zu ihm in die Chausseestraße, wo sie ihm eine Wohnetage besorgt hatte, er kam zu ihr ins Ministerium, wozu er weder Termine noch Passierscheine benötigte. Noch unmittelbar vor dem Verlassen der DDR hatte er Besuch von ihr, sie werden die Modalitäten des als Ausbürgerung bekannt gewordenen Umzugs und PR-Gags beredet haben. Darüber spricht und singt der Dauerwiderständler Biermann nicht nur ungern, sondern überhaupt nicht. Seine Popularität und moralische Glaubwürdigkeit, mit welcher er gegen ›die Genossen im Schmalztopf der privilegierten Kaste‹ ansang, hätte Schaden nehmen können, wenn herausgekommen wäre, daß er nicht nur im ›Neuen Deutschland tagtäglich die bekannten ›Fressen‹ fand, sondern auch bei sich zu Hause.«

Zitiert aus der TAZ vom 18.01.2007

http://blogs.taz.de/schroederkalender/2007/01/18/zuviel-der-ehre-fuer-wolf-biermann/

Jakob

RE: Lammerts Flüstertüte | 11.11.2014 | 17:08

Wolfs- Geheule

Daß nicht alles so aufrecht sozialistisch im Leben des Wolf Biermann abgelaufen ist, wußte
ich schon lange von seinen Freunden. 1979 moserte Florian Havemann bereits gegen
Biermann, obwohl Wolf damals noch der Lebensgefährte von Florians Schwester war. Wie es
sich für einen Abkömmling des DDR-Hochadels gehört, ist Florian Havemann inzwischen
auch kein brotloser Künstler mehr, sondern als Repräsentant des Volkes zum Laienrichter im
Verfassungsgericht des Landes Brandenburg aufgestiegen. 1979 war die Kohle noch knapp,
und da steckte er mir neidisch: »Wolf ist schon als Student mit einem VW Cabrio
herumgefahren und spielte sich auf wie der Kronprinz von Margot.« Wer mehr darüber
wissen will, sollte in ›Konkret‹ vom Oktober 1996 den Aufsatz ›Wolfs Geheul‹ von Rayk
Wieland lesen. Ach was, macht ja doch keiner! Ich zitiere einfach mal die Stelle:
»Bekanntlich kam Biermann erst 1953 in die DDR. Margot Honecker, geborene Feist, die
gemeinsam mit Biermann aufgewachsen war, holte den Siebzehnjährigen aus seinen
bescheidenen Hamburger Verhältnissen und brachte ihn in einem Internat unter. Ihr und
Biermanns Vater waren während der Nazizeit in einer Widerstandsgruppe, und nachdem die
Gruppe aufgeflogen, beide Väter verhaftet und ins KZ gebracht worden waren, nahm
Biermanns Mutter das Mädchen bei sich in Hamburg auf. Nach dem Krieg holte sie der Vater,
der überlebte, wieder nach Halle, wo Margot in der FDJ arbeitete und deren Chef Erich
Honecker kennenlernte, den sie später heiratete. Biermann machte, in der DDR angekommen,
zunächst das Abitur und durfte sich danach ein Studium, nein, sogar zwei Studiengänge
aussuchen – er belegte Politische Ökonomie, später Mathematik und Philosophie. Natürlich
war er Mitglied der FDJ und der SED, und natürlich konnte er auch nach 1961 ungehindert in
den Westen reisen, er gab dort Konzerte und ließ seine Bücher verlegen. Sein enger
persönlicher Kontakt zur Familie Honecker, insbesondere zu Margot Honecker, riß nie ab. Sie ging zu ihm in die Chausseestraße, wo sie ihm eine Wohnetage besorgt hatte, er kam zu ihr ins Ministerium, wozu er weder Termine noch Passierscheine benötigte. Noch unmittelbar vor dem Verlassen der DDR hatte er Besuch von ihr, sie werden die Modalitäten des als Ausbürgerung bekannt gewordenen Umzugs und PR-Gags beredet haben. Darüber spricht und singt der Dauerwiderständler Biermann nicht nur ungern, sondern überhaupt nicht. Seine Popularität und moralische Glaubwürdigkeit, mit welcher er gegen ›die Genossen im Schmalztopf der privilegierten Kaste‹ ansang, hätte Schaden nehmen können, wenn herausgekommen wäre, daß er nicht nur im ›Neuen Deutschland tagtäglich die bekannten ›Fressen‹ fand, sondern auch bei sich zu Hause.«

Zitiert aus der TAZ vom 18.01.2007

http://blogs.taz.de/schroederkalender/2007/01/18/zuviel-der-ehre-fuer-wolf-biermann/

Jakob

RE: Hexenjagd á la „Mollath“ auf Hartz- Bezieher | 27.08.2013 | 18:29

Arbeitagentur TV, der deutsche Untertan hat gesprochen, Hau.

Solche Leute haben kein Problem damit millionen und milliardenschweren Sozialschmarotzern ala Beruf Quandt-Tochter oder Springer-Erbin ihre Villen, Yachten und Paläste zu erarbeiten. Auch mal eben 500 Milliarden ,Investment und Hedgofond Spekulanten hinterherzuschmeißen ist überhaupt kein Problem, wir haben es ja schließlich. Aber wenn ein HATZ IV-Opfer, den Mumm hat, auf seine legitimen Rechte zu bestehen, einen Mumm den solche Untertanen im Leben nie aufbringen würden,dann spielt er den Empörten. Auf einen herum zu trampeln der eh schon am Boden liegt, ( Und wir werden weiter treten bis alles in Scherben fällt ) da wird der Kleinbürger mutig. Nachoben bückem um nach unten zu treten, so wie es Heinrich Mann in seinem Roman " Der Untertan beschrieben hat, das ist so doitsch, doitscher gehts nicht. Wie sagte doch Max Liebermann zum machtantritt der Nazis 1933, ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.

RE: Nein, nein, das war nicht der Kommunismus | 07.03.2013 | 11:43

Nachtrag zwecks Weiterbildung für den Autor Peter Nowak

Es ist zwar zutreffend dass Stalin und Churchill im Weltkrieg II Verbündete waren,nicht zutreffend ist Ihre Behauptung dass Churchill lediglich deshalb, und während der militärischen Zusammenarbeit, über Stalin lobende Worte gefunden hätte. Churchill bekennender Antikommunist bis auf die Knochen, äußerte nach Stalins Tod, also lange nach der militärischen Allianz und inmitten des kalten Krieges Folgendes.

Er ( STALIN ) hat ein Land am Hakenpflug übernommen und dieses Land als Atommacht hinterlassen.

Haben Sie Herr Nowak, Lusordos Buch das Sie hier kritisieren wirklich gelesen ???

RE: Nein, nein, das war nicht der Kommunismus | 06.03.2013 | 16:54

Der Wunsch der Leute nach sozialer Sicherheit und allgemeiner Wohlfahrt, wie der Herr Jünke den Herrn Thompson zitiert, ist natürlich eine Riesen Sauerei. So geht das natürlich nicht, solche Unverschämtheiten können auf gar keine Fall gedultet werden. Im Übrigen sollte sich der Nowak mal erkundigen, was Kommunismus eigentlich überhaupt ist. Einen kommunistischen Staat kann es schon per Defintion nicht geben. Es hat einen Grund warum die Regierenden der UDSSR Ihrem Staat den Namen Union der sozialistischen ( und nicht etwa kommunistischen ) Sowjetrepubliken gaben. Kann sich denn heute wirklich Jeder Journailist nennen. Ist ein Minimum an Sachkenntniss wirklich zuviel verlangt.

RE: „Wir wollen die PKV nicht abschaffen“ | 13.12.2012 | 10:01

Den Sozen glaube ich kein einziges Wort mehr. Von wegen Bürgerversicherung, die hatten von 1998 bis 2009 Zeit das in die Hand zu nehmen. Dann wären die Kassen voll, aber statt dessen gab es Praxisgebühr noch mehr Zuzahlungen und die Rente ab 67.

Denn eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr statt deutsche Spezialdemokraten, sozialdemokratische Politik machen.

Wer hat uns verraten.....

http://www.youtube.com/watch?v=8vFL0QWxugI

RE: Robert, der Kampf geht weiter | 20.07.2012 | 19:10

Der klügste Kopf unserer Zeit, hat aufgehört zu denken. Ich habe alle seine Bücher gelesen und von Niemanden mehr über die Funktionalität und Grenzen der kapitalistischen Ökonomie gelernt als von Robert Kurz.

Obwohl mir der Mann persönlich nicht bekannt war, bin ich selbst erstauntwie außerordentlich betroffen ich bin und wie nah mir sein Tod geht. Er hat vollbracht, was DDR Staatsbürgerkundelehrer jahrelang vergebens versuchten, mir nämlich die Theorien eines Karl Marx nahe zu bringen. Wobei sich der Kurzsche Marx, freilich geradezu fundamental von jener demagogischen Witzfigur unterschied, mit der ich in der DDR vergebens malträtiert wurde.

Bereits 1991 , als der kapitalistische Endsieg und gar das Ende der Geschichte ausgerufen wurde, schrieb Kurz als Einziger , was damals keiner sehen wollte und wohl auch nicht konnte, daß der Zusammenbruch des stalinistischen Kasernenkommunismus, erst der Anfang einerviel viel tiefer gehenden finalen Systemkrise der Waren produzierenden Ökonomie globalen Charakters war und daß dem vermeintlichen westlichen Sieger noch bevorstehen würdewas DDR und RGW damals zusammenbrechen ließ.

http://www.amazon.de/gp/product/images/3379015032

/ref=dp_image_0?ie=UTF8&n=299956&s=bookshttp://www.udo-leuschner.de/rezensionen/rl9409kollaps.htm

Heute da täglich fast, ein Rettungsschirm den nächsten jagt, wissen wir wie Recht er hatte. Für Niemand der die Kurzschen Analysen gelesen hat, können jedenfalls die sich tagtäglich potenzierenden Krisenmeldungen wirklich überraschend sein.

Einen wie ihn, gibt es wahrlich nicht alle Tage. Der Mann war das größte ökonomische Genie der bedeutendste Wirtschaftshistoriker und Sozialtheorethiker seit Marx.Sein brachialer Humor, sein bitterböser zuweilen an Kark Kraus erinnernder Sarkasmus, mit dem er die verlogenen Zumutungen eines menschenverachtenden Systemsgekonnt auf die Schippe nahm, ist nicht nur eine sozialtheorethisch bedeutende Leistung, nein es ist mehr, es ist Literatur, die Lektüre seiner Bücher ein geistreicher literarischer Genuss.Ich habe noch viel von Ihm erwartet, er wird mir fehlen. Jammerschade

RE: Gauck, der Präsident – Stimmen aus der online-Auslandspresse | 19.03.2012 | 17:03

Der Gauck-ler, Ein Possenspiel Namens Demokratie

Man kann sagen was man will, Joachim Gauck hat sich die mit dem Amt des BP verbundenen Privilegien an Einkommen und Vermögen wahrhaft verdient. Erinnern wir uns, keine Privilegien, war 1989 einer der maßgeblichen Forderungen der DDR Bürgerrechtsbewegung. Herr Gauck, von dem man sagt, auch er wäre dereinst ein Bürgerrechtler gewesen, hat diese Forderung nur allzu schnell vergessen. Nun denn, eine Voraussetzung für das Ankommen in der Demokratie, war erfüllt. Wenngleich damals noch nicht absehbar war, dass Herr Gauck es sogar zum BP bringen würde.
Denn für dieses Amt war doch ein wenig mehr Engagement vonnöten. Herr Gauck musste Klartext reden und deutlich machen, dass das mit den Bürgerrechten und der Freiheit, sich lediglich auf das Recht des Stärkeren und die Freiheit der Reichen und Super-Reichen auf Kosten Ihrer Völker zu schmarotzen, bezog.
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So war z.B zur Eröffnung der jüngsten Salzburger Festspiele ursprünglich der Uno-Sonderberichterstatter der Schweizer Soziologe Jean Ziegler, als Festredner vorgesehen, dessen Rede wie folgt beginnen sollte….
Sehr verehrte Damen und Herren, alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 37 000 Menschen verhungern jeden Tag, und fast eine Milliarde sind permanent schwerstens unterernährt. Und derselbe Weltfood-Report der FAO, der alljährlich diese Opferzahlen gibt, sagt, dass die Weltlandwirtschaft in der heutigen Phase ihrer Entwicklung problemlos das Doppelte der Weltbevölkerung normal ernähren könnte. Schlussfolgerung: Es gibt keinen objektiven Mangel, also keine Fatalität für das tägliche Massaker des Hungers, das in eisiger Normalität vor sich geht..
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Weiter wollte Herr Ziegler ausführen….
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Viele der Schönen und der Reichen, der Großbankiers und der Konzern-Mogule dieser Welt kommen in Salzburg zusammen. Sie sind die Verursacher und die Herren dieser kannibalischen Weltordnung.……………………………………………
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Nun so etwas sagt man den Reichen und Schönen natürlich nicht offen ins Gesicht, wo gibt’s denn sowas. Schließlich kann man den hart schmarotzendem Klüngel nicht die Feiertagslaune verderben.
Und so geschah es, so freiheitlich-demokratisch und grundordentlich, wie man es in dieser demokratischsten aller Welten nun einmal nicht anders gewohnt ist, daß Herr Ziegler ausgeladen wurde.
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Jemand anders musste her, Jemand der sich zu benehmen weiß an solch einem schönen Tag. Jemand der aus eigenem Erleben bezeugen konnte, dass die staatliche Garantie auch nur eines einzigen täglichen Kanten Brots für Jedermann, unweigerlich die Schrecken des Kommunismus zur Folge hat.
Und so hat der Herr Gauck mit einer Rede über die Kraft der Kultur und der Freiheit 91. Salzburger Festspiele eröffnet.
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Auch den Opfern der GG-widrigen HATZ IV Gesetze wusste der Herr Pastor erst unlängst den guten Rat zu geben, dass soziale Fürsorge zur individuellen Erschlaffung führe. Weswegen die Freiheit, seine Arbeitskraft zu einem Hungerlohn, der zum Leben und zum Sterben beim besten Willen nicht reicht, zu verkaufen, allemal Freiheit genug wäre.
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Und dass unsere Jungs, in Afghanistan am deutschen Wesen wieder einmal die Welt genesen lassen wollten, obwohl rund 80% der deutschen Bevölkerung dagegen sind, findet der Herr Gauck voll in Ordnung. Denn Hand aufs Herz, haben nicht bisher fast alle deutsche Pfaffen den Sieg der deutschen Waffen, herbei beten wollen.
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Und so gäbe es noch viel zu sagen, über den Herrn Gauck aber wir wollen es dabei belassen, denn schlimmer geht es immer. Was hatte dieses Land nicht schon alles für Präsidenten gehabt. Sogar ein KZ Baumeister war dabei. Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern. Und die nationale Front der Demokraten in CDU/CSU/SPD/FDP und GRÜNEN, erst recht nicht.
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Und so haben heute 0,001% des deutschen Volkes entschieden, wer dasselbe wohl am Besten präsentieren darf. Und wer könnte dies besser als Jemand,der wie weiland Diederich Hessling, typisch deutsch, nach oben buckelt um nach unten kräftig durchzutreten. Freiheitlich-demokratisch und grundordentlich.
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Es lebe die Demagogie !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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