Zeitwesen

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RE: Im Schneckentempo | 13.05.2013 | 23:06

Ein Datenvolumen von 75GB reicht aus um sich z.B. 5 Spiele neueren Datums bei Steam zu kaufen und dann wär schon Schluß mit dem Monat.

Wenn Sie einen geringen Datenverbrauch haben freut mich das für sie.

Für Andere sind aber 75GB nichts.

Davon abgesehen gibt es keinen vernünftigen Grund die Datenmengen zu drosseln, außer man möchte sich am Kunden schamlos bereichern.

RE: „Das geht uns alle an“ | 13.05.2013 | 00:47

Ich habe diese Sexismusdebatte bzw. diesen Aufschrei Hashtag mitverfolgt und mir ging es ziemlich aufn Sack.

Alleine schon der Anfang mit Brüderle, will ich garnet groß drauf eingehen, aber mir kams eher so vor als haben sich da die richtigen zwei getroffen: eine sensationsbedürftige Reporterin provoziert solange nen betrunkenen Politiker, bis sich beide verbal provozierend angiften.

Dass sie dann nach einem Jahr diese Story wieder aufwärmt und sich dann als armes, wehrloses Opfer hinstellt ist ja wohl der Gipfel der Heuchelei.

Auf diese Heuchelei gründete sich aber nunmal der Sexismus Hashtag und die Beiträge auf Twitter hatten dann oftmals das gleiche Niveau. Da war es Sexismus wenn ein männlicher Chef seine weibliche Mitarbeiterin anschnautzte (beim männlichen Mitarbeiter natürlich nicht). Es gab sehr selten Frauen, die scheinbar wirklich sexuell genötigt/bedrängt wurden, aber sogleich gesellten sich Frauen hinzu die sich durch einen Blondinenwitz seelisch vergwaltigt fühlten.

Letztere waren in der Mehrzahl und mir taten die Frauen leid die wirkliche Probleme hatten und wohl dachten bei dem Club der wichtigtuerischen Prinzessinen könnte ihnen geholfen werden, dabei wurden ihre Probleme aber durch größtenteils (meiner Meinung nach) lächerliche Nichtigkeiten verwässert.

Dem "Wizorek-Trio" ging es gar nicht darum (mein Eindruck) hier zu differenzieren bzw klarzustellen dass es nicht unbedingt sexistisch ist wenn eine Kollegin doof genannt wird und dass dies auch keine sexuelle Nötigung ist weil der Kollege der das gesagt hatte ein Mann war.

Ich hatte eher den Eindruck dass die drei diesen Hashtag als Chance auf Karierre sahen. Anstatt zu Filtern oder zu differenzieren wurde alles getan um die Basis aufzublähen, schon ein satirisches T-Shirt konnte hier zur enttarnung sexistischen Gedankenguts verwendet werden. Während Frau sich also übers T-shirt echauffierte und ungläubigen Männern erklärten dass dies der Anfang von Nötigung sei, schritten unsere 3 Jeanne d´Arcs voran, alle paar Minuten die neuste Beleidigung die ihnen zugeschickt wurde , Stigma gleich hochhaltend:

Seht her wir leiden Stellvertretend für alle Frauen (weswegen Interviewanfragen auch nur an uns zu richten sind!!!)