Räudige Bohème

Netzschau Kritiken aus dem Netz: "Grandiose Melodien, verheißungsvolle Strophen, jubilierende Gitarren, die Vorfreude auf Refrains machen, die sich fast alle sofort mitsingen lassen."
Räudige Bohème
Foto: Universal

Von A nach B

"Wer A(more) sagt, muss auch B(ussi) sagen, oder besser: gen Himmel schreien. Die Wiener Rock’n’Roll-Band lässt nichts anbrennen und setzt Wandamania kein Jahr nach ihrem jetzt schon legendären Debütalbum mit einem gleichwertigen Pendant fort." Musikexpress.de

Instant Classic

"Ein knappes Jahr nach Erscheinen ist 'Amore' bereits ein Klassiker der österreichischen Popmusik. 'Bussi' wird es kaum anders ergehen – nur werden Wanda diesmal noch viel mehr Menschen zuhören." Falter.at

Gegenwartsmusik

"Zu klug fürs Prekariat, aber auch zu eitel mit der eigenen Räudigkeit: Das nennt man dann Bohème. Im Notfall wird da schon einmal das eigene Hirn verleugnet – Style geht manchmal einfach über Denkvermögen. Und das ist so ehrlich, dass man Wanda, allen voran den namensgebenden Frontmann, seit dem Erscheinen ihres Debüts 'Amore' sowas von abfeierte. Und das weit über die Grenzen des Plattentests.de-Kosmos hinaus. Nun präsentiert der österreichische Fünfer sein Zweitwerk, um nur kurz nach dessen Ankündigung zu verlautbaren, dass Album Nummer Drei auch schon im Kasten ist. Die Gegenwartsmusik nun aber nennt sich 'Bussi' und ist kein zweites 'Amore' geworden." Plattentests.de

Euphorisierend und rund

"Der beste Britpop der Gegenwart kommt aus Wien. Wandas zweites Album 'Bussi' hat alles, was London und Manchester nicht mehr bieten: Grandiose Melodien, verheißungsvolle Strophen, jubilierende Gitarren, die Vorfreude auf Refrains machen, die sich fast alle sofort mitsingen lassen. Da ist eine Menge aus 50 Jahren Pop zusammengeklaut. Aber wenn das Ergebnis so euphorisierend und rund ist wie hier, gilt das in unseren Kopieren- und-einfügen-Zeiten sowieso als Kavaliersdelikt." Badische Zeitung

Großer Bruder

"Wandas 'Bussi' bezieht seine Energie aus dem 'Amore'-Schatten. Alles ist etwas kühler und dunkler, verfügt aber über das selbe Erbmaterial. Wenn sich der Wahnsinn irgendwann gelegt hat, bietet die Platte die Alternative zum dann ausgelutschten Vorgänger. Das Album, auf das man in fünf Jahren lieber zurück greift." Laut.de

17:20 01.10.2015

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