Kraftvoller Minimalismus

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Es gibt keinen Grund, mit Lob zu geizen, gerade weil die Fallhöhe eine beträchtliche war. Es wird in diesem Jahr, zumindest aus dieser Ecke, nicht viel besseres kommen."

Kraftzentrum des Pop

"Mit Hochspannung wurde das neue Album von 'The xx' erwartet. Nun ist klar: Das Londoner Trio bleibt mit 'Coexist' ein Kraftzentrum des Pop. Denn zwischen all dem Schrillen und Überladenen auf Maximallautstärke klingt diese Musik 'wie ein schwach belichtetes Foto'." Süddeutsche.de

Zu recht

"Dass die eigenwillige Mischung ankommt, darüber muss sich Oliver Sim keine Gedanken machen. Die britische Musikpresse feiert 'Coexist' als eines der wichtigsten Alben des Jahres. Die Amerika-Tour ist ausverkauft. Und auch in Deutschland überschlägt sich das Feuilleton mit Lobeshymnen. Zu Recht: The XX haben den Mut, etwas Eigenständiges zu machen. Zudem verfügen sie mit Keyboarder Jamie Smith über einen aufstrebenden Produzenten und DJ, bei dem viele berühmte Kollegen Schlange stehen - und auf den Oliver mindestens so stolz ist wie auf das neue Album." Deutschlandfunk

Noch viel zu erwarten

"Die schleppende Energie, die nach niemandem als nach The XX klingt, bleibt, hat sich aber zu einer intensiven Klarheit weiterentwickelt. Das Sphärische rückt zugunsten einer noch mehr minimalistischeren Geradlinigkeit in den Hintergrund und hellt damit den Gesamteindruck von 'Coexist' auf. Auch kommt die Steel Pan, ein karibischer Metallklangkörper, wieder ausführlich zum Einsatz. Ein Instrument, das nicht unerheblich an dem für The XX typischen Sound beteiligt ist. Da ist noch viel zu erwarten." Culturmag

Auf den Punkt

"Durch diesen Kontrast wird der emotionale Kern noch verstärkt. 'Coexist' stellt eine kaum wahrnehmbare Evolution des Bandsounds dar. Was ein langweiliger zweiter Aufguss oder gar eine Hinwendung zum Ausverkauf hätte werden können, ist ein auf den Punkt instrumentiertes, emotionales Album geworden, welches nach den letzten Klängen eine große Leere hinterlässt. Da hilft nur ein Neustart." Nicorola

Kein Grund, mit Lob zu geizen

"Keine Ahnung, welche der vielen Etiketten, die nun das lichte Cover des Albums zieren werden – ob 'Klangkunst' oder 'Geniestreich' – die treffendste ist, fest steht: es gibt keinen Grund, mit Lob zu geizen, gerade weil die Fallhöhe für The xx eine beträchtliche war. Ebenso sicher: es wird in diesem Jahr, zumindest aus dieser Ecke, nicht viel besseres kommen." OhFancy!

10:15 21.09.2012

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