Wohliges Vintage

Netzschau Kritiken aus dem Netz: "Schleife dran und jedem schenken, der auch nur ansatzweise etwas mit dieser Form der Musik anfangen kann. Schnörkellos, ungekünstelt und guttuend."
Wohliges Vintage
Foto: Sony Music/Erin Rambo

Heiß und eindringlich

"Er gehört zu den heißesten Newcomern dieses Jahres. Nachdem er sich bei Open-Mic-Sessions in seiner Heimatstadt Fort Worth mit seinen eindringlichen Live-Auftritten einen Namen gemacht hatte, wollten 40 Plattenfirmen den Nachwuchssänger aus Texas unter Vertrag nehmen, so die Legende. Mittlerweile hat Leon Bridges beim Sony-Music-Label Columbia unterzeichnet. Starthilfe lieferten dem Nachwuchstalent übrigens Austin Jenkins und Joshua Block von der US-Band White Denim. Die beiden Rockmusiker, die Leon Bridges über Bekannte kennengelernt hatte, luden den Newcomer in ihr Studio ein, um gemeinsam erste Songs aufzunehmen." Musikmarkt.de

Glückliche Entdeckung

"Ich laufe ja immer mit relativ offenen Augen durch die Stadt – insbesondere dann, wenn ich Nachschub an Plakatfotos für unseren Eventkalender brauche. So geschah es, dass mich das Plakat dieses jungen Herren ansprach, ich es fotografierte und daheim recherchierte, wer dieser Leon Bridges ist. Und vor allem – was er musikalisch zu bieten hat. Wie schön, dass es die Erfindung der Zufälle gibt, denn so bin ich wieder eine Entdeckung reicher. Sofort habe ich mich in seine Stimme verliebt. Noch mehr nehmen mich die Melodien mit auf träumerische Reisen." Musikmussmit.de

Spätgeborenes Talent

"Natürlich vermisst man es irgendwie, dieses Knistern, das aus den abgegriffenen Tonbändern einfach nicht mehr zu verbannen ist. Dieses Knistern, wenn man die alten Otis-Redding-Platten, die von Sam Cooke, Al Green und Marvin Gaye abspielen lässt. Heute kennt man die Großen des Genres eben gar nicht ohne Störgeräusche und gedämpfte Instrumentalen. Natürlich ließ sich Leon Bridges auch von möglichst authentischen und analogen Geräten aufnehmen. Daran und am Ergebnis gibt es auch gar nichts zu mäkeln. Für seine späte Geburt kann er schließlich wenig. Und für Talent sollte man sich ebenso niemals entschuldigen müssen." Stimme.de

Hoffnungsträger

"Also heute gerade wieder brandaktuelle Themen, die man daher auf dem hübsch retro-designten Debüt-Album von Leon Bridges, der sich visuell wie musikalisch an Sam Cooke und seiner Zeit orientiert, vermissen könnte – gäbe es nicht das ganz weit aufmachende, zwischen Moses und Mississippi verbindende, nach Redemption für die Sünden der Vergangenheit sehnende Schlussstück 'River', ein Gospel-Monster, mit dem sich Bridges als Hoffnungsträger für die Zukunft empfiehlt." Spiegel Online

Schnörkellos gut

"Der 25-Jährige lässt sich nicht treiben von Northern-Soul-Rhythmen, Bläser-Sektionen oder Streicher-Arrangements mit Philly-Note. Im Kern steht da ein einzelner Mann mit seiner Gitarre auf der (geistigen) Bühne, ab und wann wird er unterstützt von Drums, Saxophon, Hammond-Orgel und Backing-Sänger(inne)n. (...) Schleife dran und jedem schenken, der auch nur ansatzweise etwas mit dieser Form der Musik anfangen kann. Und direkt das restliche Album beigeben, das so schnörkellos daherkommt, ungekünstelt und 2015 in seiner Art und Weise gut tut." Plattentests.de

19:29 18.06.2015

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