Geist der Zeit

Einblicke Der Mitte des 20. Jahrhunderts in Frankreich geprägte Existenzialismus ist eine der einflussreichsten philosophischen Strömungen der jüngsten Vergangenheit
Geist der Zeit

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Grundlegendes

"Die Existenzphilosophie war eine bedeutende philosophische Strömung im 20. Jahrhundert. Besonders großen Einfluss – auch gerade über den speziell philosophischen Bereich hinaus – hatte sie in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg. Existentialismus ist ganz grob gesagt die französische Variante dieser Philosophie. Die Philosophen, die gemeinhin Existenzphilosophen oder Existentialisten genannt werden, haben eine ähnliche Vorstellung von menschlicher Existenz und menschlichen Problemen, unterscheiden sich im weiteren dann aber z. T. beträchtlich! Deshalb ist der Oberbegriff Existenzphilosophie mit Vorsicht zu genießen." Philolex.de

Einfach/unmöglich

"Die Kernaussage einer speziellen Philosophie-Richtung in wenigen Worten zu umschreiben, ist ebenso unmöglich, wie einfach: 'Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt.' Die wohl bekannteste These des französischen Philosophen Jean-Paul Sartres scheint auf den ersten Blick klar verständlich und mit ihr die Definition eine der heute immer noch populärsten Philosophien knapp auf den Punkt gebracht: die des Existenzialismus." Bayern 2

Theorie und Praxis

"Laut Albert Camus war der glücklichste Mensch ein Herr Namens Sisyphos. Genau! Der Typ, der den ganzen Tag einen Stein den Berg raufrollt, einen Stein, der dann kurz vorm Ziel den ganzen Weg wieder runterkullert. Super, danach wären wir ja alle mehr als glücklich! Gibt es doch heutzutage genug Leute, die ihren Job als 'Sisyphos-Arbeit' bezeichnen." 3sat.de

Gute Gründe

"Groß denken, konkret denken, frei sein, revoltieren, Liebe machen, kritische Literatur lesen. Warum es heute wieder gute Gründe gibt, sich zum Existenzialisten zu machen." der Freitag

Von wegen

"Dieser Gedanke muss natürlich alle Tugendbolde schwer verstören, für die stets klar war, dass Jean-Paul Sartre die junge Frau gewissermaßen zur Promiskuität gezwungen habe. Und – Das andere Geschlecht hin oder her – in Wahrheit wäre Simone doch lieber monogame Partnerin gewesen und geblieben. Im Laufe der Zeit hat man viele Techniken entwickelt, diese so kühne wie generöse Frau zu demütigen und zu unterschätzen. Diese Sicht der Dinge gehört dazu. In Wahrheit hat sie die Chance zur erotischen Polygamie in vollen Zügen genossen – und die unvermeidlichen Unkosten auf sich genommen." Zeit Online

13:49 21.07.2016

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