Was man dachte

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "So erschuf Sarah Bakewell mit ihrem Buch ein faszinierendes Panorama französischer und deutscher Geistesgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts."
Was man dachte

Foto: Ludovic Marin/AFP/Getty Images

Faszinierendes Panorama

"Philosophische Theorien fallen nicht vom Himmel. Sie entwickeln sich aus den Lebensumständen, dem Mut und der Kreativität der Philosophen, aus politischen Situationen und aus Abgrenzungen oder Weiterentwicklungen des Vorangegangenen. Ein biographischer Ansatz ist da hilfreich für eine lebendige Gesamtdarstellung. So erschuf Sarah Bakewell ein faszinierendes Panorama französischer und deutscher Geistesgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit all den Wirren, Kriegen, Toten, Ängsten und der trotz allem nicht versiegenden Hoffnung auf ein besseres, ein freieres, ein selbstbestimmteres Leben." Liebe zum Buch

Sehr interessant

"Dass bestimmte Rotwein-Traditionen zum Niedergang der gegenwärtigen Philosophie Frankreichs beitragen, bemerkte Brian Eno jüngst bei einer interessanten Weinverkostung. Wie weit er da auch den Existenzialismus einbezog, ist nicht bekannt, changiert doch diese radikale Denkweise mit Protaganisten wie Sartre und Camus zwischen paradoxem Humanismus und einem Lebensstil, bei dem alte Charlie-Parker-Platten und teure Pariser Cafes Ton- und Geschmacksspuren lieferten. Ein interessantes Buch zum Thema stammt von Sarah Bakewell: 'At The Existenzialist Cafe – Freedom, Being and Apricot Cocktails' (unser Philosophiebuch des kommenden Monats). Sollten Sie in Kürze Patti Smith treffen, machen Sie ihr dies zum Geschenk – sie wird es verschlingen!" Manafonistas

A fresh take

"Sarah Bakewell recounts the story of existentialism with wit and intelligence, offering a fresh take on a discipline often deemed daft and pretentious." The Guardian

Absorbing and enjoyable

"Towards the end of this absorbing and enjoyable book, Bakewell writes: 'Ideas are interesting, but people are vastly more so.' She presents a cast of characters who are undeniably diverting. Simone de Beauvoir, in particular, emerges as a highly complex individual, far more interesting than her egotistical and gullible partner." Literary Review

Intellectual pleasure

"Bakewell has a wonderful skill in expressing complex ideas in simple terms. She has read all these difficult texts so we don’t have to, and even communicates a certain amount of intellectual pleasure therein. (...) 'Ideas are interesting, but people are vastly more so', Bakewell concludes, in defence of her mingling of biography and philosophy. The result is a marvellously erudite hybrid form." The Independent

13:49 21.07.2016

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