Unbekannte Heimat

Einblicke Der größte Teil der Erdoberfläche ist von Wasser bedeckt. Trotzdem wissen wir relativ wenig über die Meere und ihren globalen ökologischen Einfluss. Versuch einer Sammlung
Unbekannte Heimat
Foto: David McNew/Getty Images

Besorgniserregend

"Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Doch der Zustand der Meere ist besorgniserregend: Überfischung, Plastikmüll und Schadstoffe haben bereits zu massiven Veränderungen geführt. Doch wie soll man den Hunger von sieben Milliarden Menschen stillen, ohne die natürlichen Grenzen unseres Planeten zu überschreiten?" Süddeutsche Zeitung

Schlüsselrolle

"140 Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (lFM-GEOMAR) arbeiten am Projekt 'Ozean der Zukunft', um die Veränderung der Meere durch menschlichen Einfluss zu erforschen. Die Weltmeere spielen eine Schlüsselrolle für das globale Klima. Die Zukunft der Menschen hängt nicht zuletzt von der Zukunft der Ozeane ab." 3sat.de

Vielfältiger Druck

"Kleine Inselstaaten haben im Klimawandel zwar schlechte Überlebenschancen – aber Zugriff auf Bodenschätze der Tiefsee. Die Hoffnung auf den Reichtum vom Meeresgrund löst allerdings auch Konflikte aus. Die Meere stehen unter vielfältigem Druck. Große Probleme sind die Überfischung und der Müll im Meer." Tagesspiegel.de

Saure Aussichten

"Forscher warnen: Korallen, Fische und andere Meeresbewohner sind in Gefahr. Immer mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre gelangt in die Ozeane. Im Wasser gelöst, bildet es Kohlensäure, das Wasser wird saurer. Meeresforscher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung untersuchen die Folgen." Deutsche Welle

Bis in die Gräben

"Alle europäische Meere sind einer neuen Studie zufolge bis hinunter in die Tiefseegräben mit Plastikmüll und anderen Abfällen verschmutzt. Für eine am Donnerstag veröffentlichte Untersuchung wertete ein europäisches Forscherteam, zu dem unter anderem das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI) gehörte, Bildmaterial von Tauch-Expeditionen und Proben aus Schleppnetzen aus. Es war nach Angaben der teilnehmenden Experten die erste großflächige europäische Studie ihrer Art." taz.de

06:27 25.09.2014

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