Buch der Woche

Das Guantanamo-Tagebuch

Das Guantanamo-Tagebuch

Mohamedou Ould Slahi gilt für die US-Behörden als einer der Hauptverdächtigen des 11. Septembers. Jedoch wurde sein "Geständnis" unter Folter erpresst. Obwohl ein Gericht seine Freilassung angeordnet hat, bleibt er bis heute inhaftiert. Sein Bericht ist die bisher einzige bekannte Chronik eines Guantanamo-Gefangenen, die in der Haft verfasst wurde
Das Guantanamo-Tagebuch

Das Guantanamo-Tagebuch

Mohamedou Ould Slahi gilt für die US-Behörden als einer der Hauptverdächtigen des 11. Septembers. Jedoch wurde sein "Geständnis" unter Folter erpresst. Obwohl ein Gericht seine Freilassung angeordnet hat, bleibt er bis heute inhaftiert. Sein Bericht ist die bisher einzige bekannte Chronik eines Guantanamo-Gefangenen, die in der Haft verfasst wurde

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Aus dem Inneren

Aus dem Inneren

Leseprobe "Im Flugzeug war es entsetzlich kalt. Ich wurde auf eine Liege gelegt; die Wachen fesselten mich. Ich fühlte, dass man eine Decke über mich legte: Sie war zwar dünn, aber es war eine nette Geste."

Fakt und Vorwurf

Fakt und Vorwurf

Biographie Zwar war Mohamedou Slahi zwischen 1990 und 1992 in Afghanistan und hatte dort Kontakt zu al-Quaida – alle weiteren Vorwürfe gegen ihn basieren jedoch ausschließlich auf Aussagen Dritter

Von der Willkür

Von der Willkür

Einblicke In gewisser Weise ist das US-Militärgefängnis Guantanamo auf Kuba ein rechtsfreier Raum, über den niemand Kontrolle hat außer die US-Streitkräfte selbst. Versuch einer Sammlung zum Thema

Praktisches Erleben

Praktisches Erleben

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Das Tagebuch dürfte eine breite Öffentlichkeit erreichen. Es beschreibt schnörkellos, was Häftlinge, die unter Terrorverdacht stehen, an Torturen hinzunehmen haben."
Wikipedia: Guantanamo

Das Gefangenenlager Guantanamo gehört zur Guantanamo Bay Naval Base, einem Marinestützpunkt der US Navy in der Guantánamo-Bucht auf Kuba. Die Bereiche zur Unterbringung der Gefangenen sind Camp Iguana und Camp Delta (mit dem Sonderteil Camp Echo). Letzteres ersetzt das mittlerweile geschlossene Camp X-Ray. Die Camp-Namen entstammen der NATO-Buchstabiertafel. Sie werden durch die Joint Task Force Guantanamo betrieben. Im Januar 2002 wurde in Folge der Anschläge vom 11. September 2001 und der darauf folgenden US-amerikanischen Invasion in Afghanistan begonnen, den Stützpunkt in ein Internierungslager für Gefangene zu erweitern, die von US-Regierungen unter Bush und Obama als ungesetzliche Kombattanten bezeichnet werden. Damit war sowohl der Schutz der Vereinigten Staaten vor Terroristen als auch die Gewinnung geheimdienstlicher Erkenntnisse beabsichtigt. Die Rechtslage der Gefangenen, deren Haftbedingungen, die verwendeten Verhör- und Foltermethoden und die Verstöße gegen die Menschenrechte führen international zu scharfer Kritik und zu Forderungen nach Schließung. Nachdem seit 2002 insgesamt 779 Gefangene dort inhaftiert worden waren, betrug deren Zahl Anfang Juni 2014 noch 149.

Wikipedia


Das Guantanamo Tagebuch

Video Mohamedou Ould Slahi ist der erste Guantanamo-Häftling, dessen Aufzeichnungen jetzt als Buch veröffentlicht wurden. RT stellt das Buch und die dort beschriebenen Folterpraktiken vor


Besuch im Gefangenenlager

Video Die Reise beginnt paradiesisch schön, mit Blick über karibische Inseln. Einmal die Woche fliegt eine Maschine nach Guantanamo. Journalisten bekommen ein Ticket nur mit Spezialgenehmigung


frontal21: Obamas Versprechen

Video Vor seiner Wahl zum US-Präsidenten versprach Barack Obama die Schließung von Guantanamo. Doch bis heute sitzen 166 von CIA und US-Armee entführte Menschen in den Zellen auf Kuba


Zehn Jahre Guantanamo

Video Vor zehn Jahren wurden im umstrittenen US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba die ersten Terrorverdächtigen inhaftiert. Lakhdar Boumediene leidet noch immer unter den Folgen


US-Gefangenenlager auf Kuba

Video Bis Anfang 2010 sollte Guantanamo dicht sein, hatte Obama versprochen. DW-TV Reporter Max Hofmann besucht das Gefängnis und macht sich ein Bild von der derzeitigen Situation