Buch der Woche

Das Stinnes-Legien-Abkommen 1918-1924

Das Stinnes-Legien-Abkommen 1918-1924

Mit dem Abkommen kurz nach der Novemberrevolution 1918 erkannte die deutsche Großindustrie das Prinzip der kollektiven, überbetrieblichen Regelung der Löhne, Zeiten und Arbeitsverhältnisse durch Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften an. Im Gegenzug verzichteten die Gewerkschaften vorläufig auf die Forderung nach Sozialisierung der Großindustrie
Das Stinnes-Legien-Abkommen 1918-1924

Das Stinnes-Legien-Abkommen 1918-1924

Mit dem Abkommen kurz nach der Novemberrevolution 1918 erkannte die deutsche Großindustrie das Prinzip der kollektiven, überbetrieblichen Regelung der Löhne, Zeiten und Arbeitsverhältnisse durch Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften an. Im Gegenzug verzichteten die Gewerkschaften vorläufig auf die Forderung nach Sozialisierung der Großindustrie

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Kompromisse

Kompromisse

Leseprobe "Dieses Abkommen bedeutete nicht nur eine Revolution im Verhältnis von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, es war überhaupt der sozialpolitische Gründungskompromiss der ersten deutschen Demokratie."

Im Fokus

Im Fokus

Biographie Dieter Krüger ist Zeithistoriker und wissenschaftlicher Archivar. Seine thematischen Schwerpunkte sind u.a. die Geschichte der deutschen Sozialwissenschaft und Sozialpolitik

Ursache und Wirkung

Ursache und Wirkung

Einblicke Mit der Unterzeichnung des Stinnes-Legien-Abkommens wurde vor 100 Jahren die Grundlage für das moderne deutsche Tarifsystem geschaffen. Versuch einer Sammlung zum Thema

Dokumentation

Dokumentation

Netzschau Stimmen aus dem Netz: "Während der Veranstaltung stellte der Potsdamer Historiker Prof. Dr. Dieter Krüger seine zum 100-jährigen Jubiläum des Abkommens erschienene Monografie vor."
Wikipedia: Stinnes-Legien-Abkommen

Das Stinnes-Legien-Abkommen (amtlich: Satzung für die Arbeitsgemeinschaft der industriellen und gewerblichen Arbeitgeber und Arbeitnehmer Deutschlands) vom 15. November 1918 war eine Kollektivvereinbarung (Vertrag) zwischen 21 gewerblichen und industriellen Arbeitgeberverbänden und sieben Gewerkschaften (Freie, christliche und polnische Gewerkschaften). Seinen Namen verdankt es den beiden federführenden Unterzeichnern: dem Ruhrindustriellen Hugo Stinnes und dem Vorsitzenden der Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands Carl Legien, unterschrieben haben es aber auch auf Arbeitgeberseite z. B.: Alfred Hugenberg (Zeitungskonzern), Friedrich Springorum (Hoesch), Hans von Raumer (Zentralverband der Deutschen Elektrotechnischen Industrie), Carl Friedrich von Siemens, Walther Rathenau (AEG) und Ernst Borsig und auf Arbeitnehmerseite z. B.: Adam Stegerwald (Christliche Gewerkschaften), Gustav Hartmann (Hirsch-Dunckersche Gewerkvereine) und Anton Höfle (Deutscher Technikerverband).

Wikipedia


Die Revolution der Arbeiter

Video Die Industrielle Revolution veränderte nicht nur die Art, wie und wo wir arbeiten, sie hatte zudem auch tiefgreifende soziale Veränderungen zur Folge


Was ist eine Gewerkschaft?

Video Eine Gewerkschaft ist ein Zusammenschluss von Beschäftigten und vertritt ihre Interessen gegenüber den Arbeitgebern – aber auch gegenüber anderen Bereichen, z.B. der Politik


Tarifverträge für alle

Video Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann zum 100. Jubiläum der Sozialpartnerschaft zwischen Unternehmerverbänden und Gewerkschaften, dem sogenannten Stinnes-Legien-Abkommen


Wozu gibt es Gewerkschaften heute?

Video Warnstreiks im öffentlichen Dienst, Streiks am Flughafen oder im Nahverkehr – das finden viele nervig. Am 1. Mai erklären wir deshalb, wozu es Gewerkschaften heute noch gibt – und braucht