Schwieriges Terrain

Netzschau Stimmen aus dem Netz: "Was ein Völkermord ist und was nicht, entscheidet nicht allein die Zahl der Getöteten, sondern die Absicht der Mörder. Einen Völkermord zu beweisen, ist deshalb nicht immer einfach."
Schwieriges Terrain
Foto: Paula Bronstein/Getty Images

Da bisher noch keine Rezensionen zu "Das Zeitalter der Genozide" online stehen, folgen an dieser Stelle weitere Links zum Thema:

Für und wider

"Die Regierung Malaysias und Aktivisten werfen Myanmar Genozid an den Rohingya vor. Die Regierung um Aung San Suu Kyi weist das zurück. Der Historiker Boris Barth erläutert im Gespräch mit der DW den umstrittenen Begriff." Deutsche Welle

Nicht immer einfach

"Was ein Völkermord ist und was nicht, entscheidet nicht allein die Zahl der Getöteten, sondern die Absicht der Mörder. Einen Völkermord zu beweisen, ist deshalb nicht immer einfach." Katapult

Organisation

"Sie war Frauen- und Familienministerin in Ruanda – und soll Massenmorde und Vergewaltigungen an der Volksgruppe der Tutsi angeordnet haben. Jetzt wurde Pauline Nyiramasuhuko als erste Frau vom Uno-Tribunal wegen Völkermords zu lebenslanger Haft verurteilt." Spiegel Online

Interpretationen

"Allerdings gab es rasch Streit, weil die Parlamentsmehrheit das Massensterben zu einem stalinistischen Genozid am ukrainischen Volk uminterpretierte. Nun hatte in der Tat die Ukraine besonders gelitten. Auch fiel der Hungerterror zusammen mit Stalins Angriff auf die Reste ukrainischer Autonomie und ukrainischen Sonderbewusstseins. Einigen Juristen zufolge lässt sich daher durchaus von einem Genozid im Sinne der UN-Konvention von 1948 sprechen. Die amerikanische und die kanadische Regierung schlossen sich dem an. Bei dieser Interpretation drohen jedoch wesentliche Fakten aus dem Blickfeld zu geraten. Einen Plan Stalins, alle Ukrainer umzubringen, gab es nicht." Zeit Online

14:37 09.02.2018

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