Volk und Wohl

Netzschau Texte, Rezensionen und Interviews aus dem Netz: "Alle Formen der Repräsentation – von Parlament bis Führerkult – sind so gesehen Hindernisse für eine Politik des Volkes und zum Wohl des Volkes."
Volk und Wohl
Foto: Spencer Platt/Getty Images

Moral und Kampf

"Michael Hardt ist Politik- und Literaturtheoretiker und lehrt an der Duke University in Durham, North Carolina. Bekannt wurde er vor allem durch die Bücher, die er mit Antonio Negri geschrieben hat, zuletzt 'Commonwealth' im Jahr 2009. Die woxx sprach mit ihm über die Schuldenkrise, ihre subjektive und moralische Dimension und über die sozialen Kämpfe des vergangenen Jahres." woxx

Kritik und Potential

"Heiß diskutiert wird zurzeit Empire von Antonio Negri und Michael Hardt. Ihre Überlegungen zur Globalisierung, zum Ende des Nationalstaats und zu einem neuen Klassenbegriff haben gar altautonome Kader auf den Plan gerufen, die nicht davor zurückschrecken, gegen die Autoren mit dem Faschismusvorwurf zu polemisieren. Andreas Fanizadeh, Verleger von Schriften Negris in den neunziger Jahren, diskutiert die Thesen des Buchs und betont, bei aller Kritik, ihr Potenzial für eine künftige, emanzipatorische Linke." Jungle World

Kommunismus des Kapitals

"Der italienische Politikwissenschaftler und Neomarxist Toni Negri spricht im FR-Interview über den Kommunismus des Kapitals und darüber, was an Obama revolutionär ist." Frankfurter Rundschau

Gewandeltes Verhältnis

"Privateigentum und politische Repräsentation, argumentieren die Autoren, behindern die vollständige Entwicklung menschlicher Fähigkeiten. Die Menschen finden ein Gemeinsames vor (Bodenschätze, Luft oder Wasser), und sie erschaffen mit ihrer Arbeit täglich ein weiteres Gemeinsames. Sie brauchen weder einen Kapitalisten, der es für sie in Besitz nimmt, noch einen Staat, der es für sie verwaltet. Sie können ihre Produktion und ihre Regierung selbst organisieren. Den ökonomischen Unterbau dieser sympathisch anti-autoritären These liefert ein gewandeltes Verhältnis von Kapital und Arbeit." der Freitag

Lieber selbst regieren

"In den Protestbewegungen der Gegenwart liegen die Wurzeln für ein neues Verständnis von Demokratie. Die Menschen werden nicht länger die Macht an Politiker abgeben. Sie regieren sich lieber selbst." The European

12:28 21.02.2013

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