Im Kontext

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Peter H. Wilson wirft einen frischen Blick auf den langen Konflikt und analysiert dessen Hintergründe. Die brillante Lektüre zeichnet sich nicht nur durch hohe Kompetenz aus, sondern vor allem durch gute Lesbarkeit."
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Foto: Hulton Archive/Getty Images

Beeindruckende Gelehrsamkeit

"Insgesamt hat Peter Wilson ein Werk von beeindruckender Gelehrsamkeit vorgelegt. Bewusst verzichtet er darauf, den bisherigen Gesamtdeutungen des Dreißigjährigen Krieges eine weitere hinzuzufügen. Stattdessen ist es gerade der Detail- und Facettenreichtum, die Gründlichkeit und die Ausgewogenheit der Darstellung und des Urteils, durch die dieses Werk zu überzeugen vermag." Sehepunkte.de

Anschauliche Vermittlung

"Der Autor weiß hoch komplexe Strukturen und Sachverhalte anschaulich zu vermitteln und in den Gesamtkontext einzubetten. Dies gilt für die Beschreibung beider Konfessionsbündnisse im neuzeitlichen Europa – 'Union' und 'Liga' – ebenso wie für die Darstellung des verschachtelten, religiös zersplitterten, politisch kleinteiligen und machtpolitisch divergierenden Heiligen Römischen Reichs. Angesichts dessen, dass der Dreißigjährige Krieg in der Gelehrtendiskussion noch bis vor Kurzem als unterbelichtet galt, vermag es Wilson sehr gut, das komplexe Geschehen des Konflikts einem größeren Publikum zuverlässig, anschaulich und auf dem aktuellen Forschungsstand zugänglich zu machen." Spektrum.de

Bemerkenswerte Syntheseleistung

"Insgesamt gesehen hat Wilson ein breites Panorama des Dreißigjährigen Krieges, seiner Vorgeschichte, seines konkreten Verlaufs und seiner Auswirkungen herausgearbeitet, das dem einen oder anderen Kritiker hinsichtlich der Gesamtkonzeption und der Darstellungsweise vielleicht zu konventionell erscheinen mag, das jedoch den unbestreitbaren Vorteil besitzt, eine gewaltige Materialmasse gebündelt zu haben, und das aufs Ganze gesehen eine bemerkenswerte Syntheseleistung darstellt." H / SOZ / KULT

Frischer Blick

"Marodierende Söldner, gepeinigte Bauern, Hunger und Seuchen - der Dreißigjährige Krieg hatte apokalyptische Folgen für die europäische Bevölkerung. In seinem Buch 'Der Dreißigjährige Krieg. Eine europäische Tragödie' wirft der britische Historiker Peter H. Wilson einen frischen Blick auf den langen Konflikt und analysiert dessen Hintergründe. Die brillante Lektüre zeichnet sich nicht nur durch hohe Kompetenz aus, sondern vor allem durch gute Lesbarkeit." NNZ Online

Befreiender Pragmatismus

"Nach manchen Theoriedebatten, die an dem gewaltigen Knäuel fürchterlicher Ereignisse letztlich nur das Unentwirrbar-Ungreifbare herauszustellen vermochten, wirkt Wilsons Detailpragmatismus befreiend: Anstatt nach alter deutscher Vorliebe den Weltgeist in flagranti überführen zu wollen, lernt der Leser Ziele und Sorgen von Menschen verstehen, die erleben mussten, wie ihr Kontinent, oft auch ihre Heimat und Existenz, ins Verderben schlidderte." Spiegel Online

15:08 07.12.2017

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Schlüsselrolle

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Leseprobe "Der Dreißigjährige Krieg nimmt in der deutschen Geschichte einen ähnlich wichtigen Platz ein wie die Bürgerkriege Englands, Spaniens und der USA oder die Revolutionen in Frankreich und Russland in der Geschichte dieser Länder."
Fachlicher Blick

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Biographie Der britische Historiker Peter H. Wilson ist Inhaber des Lehrstuhls für Militärgeschichte an der Universität Oxford. Seine Spezialgebiete sind deutsche Geschichte und Militärgeschichte
Bleibender Eindruck

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Einblicke Obwohl sich der Dreißigjährige Krieg bis heute im kulturellen Gedächtnis der Deutschen verankert hat, kennt kaum einer die genauen Fakten und Hintergründe. Versuch einer Sammlung