Doppelter Boden

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Charles Lewinskys neuer Roman 'Der Stotterer' kommt wie ein pointenreicher Schelmenroman daher, aber eigentlich geht es um ein sehr ernstes, brisantes Thema."
Doppelter Boden

Foto: Ina Fassbender/AFP/Getty Images

Erfolgreich produktiv

"Charles Lewinsky ist ein gefragter Drehbuchautor und Fernsehproduzent aus der Schweiz. Auch als Schriftsteller ist der Zweiundsiebzigjährige seit Jahrzehnten produktiv und erfolgreich. Nun ist ein neuer Roman von ihm erschienen." kulturradio rbb

Brisantes Thema

"Charles Lewinskys neuer Roman 'Der Stotterer' kommt wie ein pointenreicher Schelmenroman daher, aber eigentlich geht es um ein sehr ernstes, brisantes Thema, um die Macht des Wortes und der Literatur, und um Wahrheit und Lüge, die sich damit verbreiten lassen." SRF.ch

Macht und Mittel

"In der Schweiz zählt Charles Lewinsky zu den vielseitigsten, erfolgreichsten und bekanntesten Autoren. In 'Gerron' hat er 2011 auf einfühlsame Weise die Geschichte des jüdischen Unterhaltungskünstlers Kurt Gerron erzählt, der 1945 in Auschwitz ermordet wurde. Auch 'Kastelau', 2014 nominiert für den Deutschen Buchpreis, nimmt Bezug auf eine historische Begebenheit. Anders als 'Andersen', 2016 erschienen, doch wieder geht es um die Macht des Bösen und der Manipulation. Manipulation ist auch ein großes Thema in dem neuen Roman von Lewinsky: 'Der Stotterer'." NDR Kultur

Große Meisterschaft

"'Der Stotterer' ist vielschichtig, raffiniert komponiert und leichtfüssig erzählt. Ich spüre förmlich die Lust des Autors an den sich überlagernden und überschlagenden Stoffen. Was aus der Geschichte des Stotterers bestimmt 'autobiographisch' ist, ist Charles Lewinsky grosse Meisterschaft, sich in einen Menschen hineinzuversetzen. Ganz bestimmt mit der Einsicht, gar nicht so sehr anders zu sein. Jeder kämpft mit seinen Waffen." Literaturblatt.ch

Pointierter Spaß

"'Der Stotterer' ist ein pointierter Lesespaß, ein Schelmenroman mit Ausflügen zum Krimi. Dabei kommt der Protagonist immer mehr auf den Geschmack, Geschichten zu erfinden. Setzt sich sogar das Ziel, einmal Schriftsteller zu werden, wenn er aus der Haft entlassen wird. Und schreibt schon mal kleine, pointierte Kurzgeschichten, die hier als als 'Fingerübungen' gleich mit abgedruckt sind." Berliner Morgenpost

13:29 11.04.2019

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