Buch der Woche

Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen

Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen

Deutschland ist reich, aber die gängigen Erklärungen sind falsch. So soll Ludwig Erhard der "Vater" des Wirtschaftswunders gewesen sein – in Wahrheit war er ein unfähiger Ökonom. Umgekehrt werden echte Erfolge nicht gesehen. Es ist Zeit, sich von den Legenden zu verabschieden. Sonst verpassen wir unsere Zukunft
Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen

Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen

Deutschland ist reich, aber die gängigen Erklärungen sind falsch. So soll Ludwig Erhard der "Vater" des Wirtschaftswunders gewesen sein – in Wahrheit war er ein unfähiger Ökonom. Umgekehrt werden echte Erfolge nicht gesehen. Es ist Zeit, sich von den Legenden zu verabschieden. Sonst verpassen wir unsere Zukunft

Artikel & Services


Keineswegs harmlos

Keineswegs harmlos

Leseprobe "Die Märchen sind also keineswegs harmlos, die über die bundesdeutsche Wirtschaftsgeschichte erzählt werden. Sie haben konkrete Folgen und schädigen Millionen Bürger. Den Legenden kann aber nur widersprechen, wer weiß, was wirklich geschah."

Im Fokus

Im Fokus

Biographie Ulrike Herrmann ist ausgebildete Bankkauffrau und hat an der Freien Universität Berlin Geschichte und Philosophie studiert. Die Journalistin und Publizistin arbeitet als Wirtschaftskorrespondentin bei der taz

Kosten und Nutzen

Kosten und Nutzen

Einblicke Historische bzw. gesamtgesellschaftliche Mythen sind nicht unbedingt per se schlecht – unter anderem ihrer identitätsstiftenden Wirkung wegen. Allerdings sollten sie mitnichten unhinterfragt hingenommen werden

Genauer Blick

Genauer Blick

Netzschau Stimmen aus dem Netz: "Die Wirtschaftsjournalistin und Publizistin Ulrike Herrmann erzählt die Geschichte der sozialen Marktwirtschaft und macht Schluss mit Legenden und falschen Mythen vom Wirtschaftswunder."
Wikipedia: Wirtschaftswunder

Wirtschaftswunder ist ein Schlagwort zur Beschreibung des unerwartet schnellen und nachhaltigen Wirtschaftswachstums in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch in Österreich wird der rasante wirtschaftliche Aufschwung ab den 1950er Jahren als Wirtschaftswunder bezeichnet. Das Wirtschaftswunder verlieh den Deutschen und Österreichern nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges und dem Elend der unmittelbaren Nachkriegszeit ein neues Selbstbewusstsein. Tatsächlich handelte es sich bei dem starken Wirtschaftswachstum der 1950er und 1960er Jahre um ein gesamteuropäisches Phänomen (Nachkriegsboom). Die Volkswirtschaftslehre nennt dafür mehrere, teilweise umstrittene Gründe. Beispielsweise wäre das Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland gar kein Wunder im eigentlichen Sinne, sondern ein natürlicher Anpassungsprozess, der durch das Solow-Modell vorhergesagt wird.

Wikipedia


Deutschland – die 50er und die 60er Jahre

Video "Früher war alles besser!" Es gab Vollbeschäftigung, weniger Leistungsdruck, alles war billiger und die Dinge hatten mehr Beständigkeit. Oder reden wir uns die Vergangenheit etwa nur schön?


Unser Wirtschaftswunder: Die wahre Geschichte

Video Wir Deutschen kennen uns aus. Wir haben nach dem Weltkrieg aus eigener Kraft ein Wirtschaftswunder geschafft – unterstützt von Währungsreform und Marshall-Plan. Stimmt das eigentlich?


Die wahre Geschichte des Marshall Plans

Video Der Marshall-Plan war ein PR-Propaganda-Projekt. Reale Wirtschaftshilfen der Alliierten bestanden aus der Reduktion von Demontagen und Reparationszahlungen


Geheimakte Deutsche Einheit

Video Fast ebenso überraschend wie der Mauerfall kommt vor 25 Jahren für viele die schnelle Wiedervereinigung. Der Film blickt auf die geheimen diplomatischen Schachzüge, die zur Einheit führten