Nötige Veränderung

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Ein Muss für jeden Politiker und politisch interessierten Menschen. Eine Pflichtlektüre für Parteimitglieder, Gewerkschafter und Verzweifelte; noch gibt es eine Hoffnung."
Nötige Veränderung
Foto: John Macdougall/AFP/Getty Images

Wohl und Sorge

"Als Stephan Hebel und Olaf Gersemann ihre aktuellen Prognosen in Druck gaben, stand es gut um Deutschlands Wirtschaft. Doch pünktlich zum Erscheinen der Bücher heißt es: Die Rezession droht. Die Autoren erklären, was schief läuft." Deutschlandradio Kultur

Noch gibt es Hoffnung

"Ein Buch für alle politisch Interessierten. Für Funktionäre, die in der Partei noch eine Gestaltungskraft und nicht nur einen Verwaltungsapparat sehen. Wer sich darauf einlässt und politische Zusammenhänge herstellt, erkennt die Ohnmacht des Einzelnen. Die Wahlenthaltung wird verständlich. Wenn sich die SPD nicht besinnt, ist der Untergang in der Umarmung zwangsläufig. Finger weg, wer nur eine kurzweilige Urlaubslektüre sucht. Ein Muss für jeden Politiker und politisch interessierten Menschen. Eine Pflichtlektüre für Parteimitglieder, Gewerkschafter und Verzweifelte; noch gibt es eine Hoffnung." Lokalkompass.de

Aufforderung und Herausforderung

"Stephan Hebels Buch ist eine Aufforderung zur Standortbestimmung. Es ist damit eine Herausforderung an eine SPD, die gestalten will. Das Buch zeigt dafür positive Beispiele auf, denn in unserer Gesellschaft gibt es auch wachsende Kräfte, die Reformen wollen. Was unser Land braucht, ist eine Reformbewegung die vor allem soziale und ökologische Gerechtigkeit miteinander verbindet, statt der Anpassung an die Zwänge einer Marktgesellschaft." Vorwärts.de

Eine Art Aufschrei

"FR-Autor Stephan Hebel setzt auf der Frankfurter Buchmesse SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi zu. In seinem neuen Buch 'Deutschland im Tiefschlaf: Wie wir unsere Zukunft verspielen' rechnet Hebel mit der großen Koalition in Berlin ab." Frankfurter Rundschau

Konstruktive Kritik

"Die Menschen dort abholen, wo sie stehen. Oft ist das eine Phrase, doch Stephan Hebel meint es ernst. Wie lässt sich Politik verändern, wenn die meisten Bürger mit Angela Merkel ganz zufrieden sind? Seine Antwort: Man muss sie überzeugen, aber nicht mit (links-)radikaler Rhetorik, das gehe an den Menschen vorbei. Sondern mit differenzierter Kritik und konstruktiven Vorschlägen. Klingt nach einer Binse, aber wie man die Leser abholen kann, demonstriert Hebel dadurch, dass er Gegenargumente vorwegnimmt." der Freitag

Wunschkonzert?

"So verführerisch und einfallsreich die Ausführungen Hebels sind, es fehlt die Analyse einer neuen Internationale heutzutage. In welcher tatsächlich der Feind angegriffen würde: der zerstörerische Kapitalismus." Trueten.de

03:18 16.10.2014

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