Nahe Ferne

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "So fern das Land auch ist, hier wird es in die Nähe gerückt, und dazu vermögen die Lesebeispiele Désirée von Trothas in anrührender Weise den Weg zu bereiten."
Nahe Ferne
Foto: Verlag/Désirée von Trotha

Persönlich, berührend, überraschend

"22 Jahre verbringt Désirée von Trotha nun schon halb in München und halb im Niger. Das liefert ausreichend Stoff für ein 2-teiliges Buch, das unter dem Titel 'Die Enkel der Echse, Lebensbilder aus dem Land der Tuareg' im Cindigo Verlag erschienen ist. Es ist ein ganz besonderer Reisebericht geworden: persönlich, berührend und immer wieder überraschend." Tyrolia.at

Anrührende Wegbereitung

"Die liebevolle Schilderung ihrer Begegnungen mit den Menschen dort gerät dann über die große Politik etwas in den Hintergrund, aber immerhin zeigt sich in dieser Diskussion ein lebhaftes Interesse daran, wie der hiesige Wohlstand und die Situation in Afrika miteinander zusammenhängen. So fern das Land auch ist, hier wird es in die Nähe gerückt, und dazu vermögen die Lesebeispiele Désirée von Trothas in anrührender Weise den Weg zu bereiten." Gäubote.de

Runde Sache

"An Stellen, an denen sie die politische Situation streift, streut sie geschickt Hintergrundinformationen über die Verhältnisse in Niger und den nördlichen Nachbarstaaten sowie die Situation der Tuareg ein. Obwohl sie Partei für die ehemaligen Nomaden ergreift, sind ihre Ausführungen möglichst neutral und sie scheut sich auch nicht, Unzulänglichkeiten und Fehler zuzugeben. Diese kleinen Exkurse, die ebenso anschaulich geschrieben sind wie die übrigen Passagen, werden durch eine Karte, ein Personenverzeichnis sowie ein Glossar abgerundet." Bücherzeit

Zweites Zuhause

"Manchmal hat ein Mensch das Glück an einen Ort zu kommen, der ihn mit Haut und Haaren packt und nie mehr loslässt. Ein Ort, der exotisch und ganz weit weg ist, und dabei doch irgendwie vertraut. Ein Abenteuer und gleichzeitig ein zweites Zuhause. Für Désirée von Trotha ist dieser Ort die Wüste im Norden Afrikas. Seit über 20 Jahren lebt die deutsche Filmemacherin und Autorin immer wieder monatelang mit Nomaden in der Sahara, reitet auf Kamelen und schläft unter dem unendlich weiten Sternenhimmel der Wüste." Hannoversche Allgemeine

Komplexes Bild

"Überhaupt ist es von Trothas Anliegen, in unaufgeregten, so schlichten wie schönen Bildern ein möglichst komplexes Bild der Nomaden-Kultur zu zeigen: Diese werden als friedliebende, weltoffene Islamisten portraitiert, die nichts mit den militanten Salafisten zu tun haben wollen, die das Land unterwandern." Gießener Allgemeine

12:48 18.06.2015

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