Maßstab und Irrtum

Einblicke Dass wirtschaftliches Wachstum der Maßstab für das Glück des Einzelnen oder einer Gesellschaft sein kann, wird schon länger in Frage gestellt. Versuch einer Sammlung zum Thema
Maßstab und Irrtum
Foto: Peter Macdiarmid/Getty Images

Ausflug ins Grundsätzliche

"In unserer Serie befragen wir Wissenschaftler zu Zusammenhängen, die wir nicht verstehen. (...) Heute wagt die Forschungsfrage mal einen Ausflug ins Grundsätzliche, und wendet sich einem Begriff zu, der in ganz unterschiedlichen Disziplinen untersucht wird. Dem Glück. Was ist das eigentlich – Glück?" Jetzt.de

Schlechtes Vorbild

"Welches Verhalten hinterlässt den größeren Eindruck: Gier oder Großzügigkeit? Laut einer neuen Studie ist Gier mächtiger. Wer von anderen egoistisch behandelt wird, übernimmt dieses Verhalten demnach wesentlich häufiger." Alltagsforschung.de

Nicht von ungefähr

"Unzufrieden zu sein und mehr zu wollen ist zwar etwas typisch Menschliches - nicht von ungefähr gilt Habgier bereits im Alten Testament als eine der sieben Todsünden. Wegen ihrer zerstörerischen Kraft für den Einzelnen wie für das Gemeinwesen wird sie jedoch in den meisten Kulturen moralisch verurteilt. Nur im Kapitalismus wird das Ausleben von Gier als Motor des Wirtschaftslebens positiv gesehen." Hamburger Abendblatt

Ehe alles kaputtgeht

"Ich habe Hunger. Landhunger. Profithunger. Lebenshunger. Liebeshunger. Machthunger. Ich kriege nie genug. Geld- und Geltungssucht sind heute innigst verbunden. Ihr Ursprung ist die Gier. Wo Gier zum Lebensprinzip avanciert, wird alles maßlos – ehe es kaputtgeht." Zeit Online

Auf dem Sofa

"Hans-Dieter Heimendahl spricht auf dem Blauen Sofa auf der Leipziger Buchmesse am 16.03.2014 mit Friedrich Schorlemmer über sein neues Buch 'Die Gier und das Glück'." ZDF Mediathek

14:11 08.05.2014

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